Imker und Bienen im Winter

  • Hallo Kollegen!


    Ich habe mich entschlossen dieses Thema zu eröffnen. Die Imkerei ist ja auch im Winter interessant. Auch wenn dies kaum praktische Arbeiten am Bienenvolk einschließt. Der Imker zieht sich jetzt ja eher in seinen Lesesessel oder die Werkstatt zurück (wenn er nicht gerade frierend auf einem Markt sitzt). :wink: 
    Bei uns im Nord-Osten Deutschlands sind die Temperaturen jetzt entgültig unter die Nullgrenze gesunken. :-? 
    In einem Imkerbuch las ich kürzlich, dass man bei Magazinbeuten das obere Zargenbohrloch öffnen sollte. Ich habe jetzt schon die Gitterböden ganz offen. Ist es den Bienen nicht zu zugig wenn ich das Bohrloch auch noch öffne oder soll ich die Böden schließen und nur das Loch offen lassen?


    Einen schönen November und erholsame Stunden vor dem Weihnachtsgeschäft wünscht


    Walter

  • Hallo Walter,


    also, ich teile deine Bedenken. Der offene Gitterboden alleine reicht vollkommen aus, Das Öffnen des Deckelflugloches o.ä. ist nur bei Magazinen mit normalem Boden zu empfehlen, sonst wohl nicht. Ein Luftzug sollte im Volk nicht sein.

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    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hallo zusammen, eine zweite Öffnung oben erhöht auch den Verbrauch an Winterfutter. Wenn es auch nicht viel ist, aber nur z.B. 100 g mehr sind bei etwa 1 Million Völkern in Deutschland schon 100000 kg! In Euro möcht ich das erst gar nicht umrechnen; Ihr wisst ja selbst was Euch ein Kilo Winterfutter kostet! Ein guter Zweck hat so ein zweites Flugloch schon, wenn das untere Flugloch mit toten Bienen verstopft ist oder von "mitfühlenden" Mitbürgern vorsorglich geschlossen wird, damit die armen Bienen nicht frieren, dient es als Notausgang. Volle Honigtöpfe wünscht Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.