Totenkopfschwärmer

  • Bei uns landet im Schnitt jedes Jahr einer. Lebendig habe ich aber noch keinen gefunden.

    Ist das von #1 und #3 der selbe Falter? Ich dachte immer das sind verschiedene.

    Falls ja, kommen beide bei uns vor.

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Guten Morgen zusammen!


    Habe in den vergangenen 2, 3, 4 Jahren immer mal wieder einzelne Exemplare, leider bereits ausgehöhlt und "enthaart", auf Beutenböden gefunden.


    Schöne Grüße

    vom

    Westlicht

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Auch wenn sie nachtaktiv sind, müssen sie ja auch tagsüber irgendwo sein. Gerne wohl unter nicht ganz so dichten Beutenabdeckungen (Wellbitumenpappen, Wellbleche, Trapetzbleche...)

    Da hab ich dann auch hin und wieder mal einen gesehen. Auch so alle 3 Jahre mal einen.

    Führe ich damit das Nordranking an?:)

    Vielerorts werden sie sein, aber nur wenig entdeckt werden.

  • Ich kann mich erinnern, in den 90er Jahren einmal so eine Motte hier gesehen zu haben. Die flog abends in unsere Werkstatt, einer meiner Kollegen hatte sie leider gleich erlegt. Sie wurde dann lange Zeit an der Wandzeitung öffentlich zur Schau gestellt.

  • Ich konnte die schon des öfteren beobachten. Aber ehrlich gesagt noch nie in der Beute...

    An Sommerabenden kann mal ab und an mal einen beobachten, wenn er/sie gegen Lichter fliegen. Diese Jumbos unter den Nachtfaltern sind auch kaum zu übersehen.

    Auch als Raupe sind sie mir nicht unbekannt. Der schafft es in dieser Form hier auch immer mal wieder in die Presse aufgrund aufgebrachter Mitbürger und Sommer-Berichterstattungs-Flaute.


    mfg Vivajohn

  • Phasenweise sah ich ihn schon öfter. Sah auch schon einige Exemplare lebend in Ablegern bei und hinter der Futtertasche sitzend, oder außen beim Deckel wo.

    Tote Falter sah ich auch schon sehr oft, meist kommen die erst zur Frühjahrsrevision zum Vorschein, wenn die Böden von mir gereinigt werden. Teilweise waren sie gut anpropolisiert. Es tauchen auch immer wieder Raupen bei Kartoffelpflanzen auf usw. Das alles spielte sich im Voralpenland ab. Finde diesen Falter wunderbar. Auch seine Pfeifgeräusche muss man mal gehört haben ;).

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Wooow, vielen Dank für die rege Beteiligung. So selten ist der Falter nicht, nur seine verborgene Lebensweise lässt häufige Funde nicht zu. In den 70er und 80er Jahren wurden hier auch noch die Raupen gesichtet und die großen Imkereien verbuchten immer mal einen Totfund. Also hier mal ein weiterer nördlicher Breitengrad: 53.506918
    Ganz sicher kommt die Art auch noch nördlicher vor.
    hornet , ich glaube trotzdem an eine Zunahme in den kommenden Jahren. Sofort fällt mir dazu das Taubenschwänzchen ein - auch ein klassischer Wanderfalter. Mein erstes sah ich kurz nach der Wende in Südtirol und war ganz fasziniert. In Mecklenburg war die Art damals extrem selten, Raupenfunde existierten praktisch nicht. Vor ca. 10 Jahren änderte sich das grundlegend - im Süden von Mecklenburg wurden die ersten Raupen entdeckt und die Anfragen nach dem "Kolibri" häuften sich massiv. Heute ist das Taubenschwänzchen im Sommer recht häufig und die Raupen findet man problemlos, sogar bei uns im Garten.
    Die Welt ist im Wandel - wir sind die Chronisten...
    Vielen Dank für die vielen Meldungen.
    Beste Grüße
    Meapas

  • Bei uns findet sich auch immer mal wieder ein Exemplar. Oft tot, aber manchmal auch noch lebendig.

    Das beobachtige ich schon seit mindetens 15 Jahren, also bereits deutlich länger, als ich Bienen am Haus habe. Direkt an bzw. in den Beuten habe ich hingegen noch keinen entdeckt.

    Auch ausgewachsene Raupen sind schon über den Hof gekrochen...


    Gruß

    Michael