Eintragen von Honig nach Varroabehandlung

  • Hallo,

    ich habe meine Bienen ein erstes Mal mit ASsäure behandelt und habe dann die Auffütterung fortgesetzt.

    Gewundert habe ich mich, dass sie es nur schwer annehmen sowie über den überaus regen Flugbetrieb.

    Gestern habe ich per Zufall ein für meine Bienen erreichbares ziemlich großes Feld entdeckt mit Pflanzen (Gründüngung, nehme ich an) voller Blumen und voller Bienen auf den Blumen.

    Sodass ich jetzt mit dem Risiko konfrontiert bin, dass sie alle Waben voll Honig stopfen und kein Platz mehr bleibt für die Brut.

    Ich frage mich, ob ich Honigwaben aus dem oberen Brutraum entnehmen und durch Leerwaben ersetzen soll, oder die Honigräume nochmal aufsetzen soll, um Platz zu schaffen, wohlwissend, dass ich den Honig der dann noch dort eingetragen wird, sowie auch den entnommener Waben, nach der kürzlichen Varroabehandlung, nicht verwenden und ihn nur entsorgen kann.

    Was würdet ihr machen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Aloha

  • Was würdet ihr machen?

    Moin,


    das Volk wiegen, und dann entscheiden. Ggf. ersparst du dir die weitere Auffütterung, oder du musst tatsächlich Platz schaffen. Letzteres allerdings nur, wenn da kein Platz für eine Wintertraube mit 10000 Bienen ist, das entspricht der äquivalenten Fläche von etwa vier unbesetzten DNM-Waben.


    Beste Grüße


    Peter

  • Hallo Peter,

    vielen Dank für deinen Rat!

    Das Problem ist, dass ich nicht im voraus weiß, wieviel sie noch eintragen werden, und ich folglich auch nicht weiß, ob sie der Königin genug Platz lassen werden.

    Auf welche Weise würdest Du/würdet Ihr Platz schaffen? Waben entnehmen oder Honigraum aufsetzen?

    MfG
    Aloha

  • Ich glaube schon, dass es viel Nektar bringt, da es ziemlich groß ist und die Pflanzen sehr dicht stehen.

    Ich denke, ich setze mal die Honigräume auf, mit einigen Leerwaben und beobachte die Situation. Auf diese Weise sehe ich wohl am besten, was sie einbringen.

  • Moin,


    schau dir das Feld mal an, ist das einfach nur eine mit Spätblühern bepflanzte Fläche, oder vielleicht eine richtige Trachtquelle?


    Denk' daran, dass, die Einträge jetzt nicht mehr mit denen des Frühjahrs/Sommers verglichen werden können, da die Menge an Flugbienen und Zahl an Sonnenstunden immer weiter runter geht.


    Wieg einfach, und prüfe wieviel noch zum Zielgewicht fehlt. Wenn du mit einem zweizwargigen Brutraum arbeitest hast du da einen ziemlich breiten Korridor.


    Beste Grüße


    Peter

  • Bei uns bringt die Spättracht aus Buchweizen, Springkraut und Senf 5 bis 50 kg pro Volk und ein dementsprechende Durcheinander bis hin zu einem Brutstop aufgrund verhonigter Bruträume.

    Wenn das "nichts" ist, was erntet man dann bei Dir im Frühjahr?

    Mancher hat 4 Honigräume aufgesetzt.

    Da die Definition "Blumenfeld" eine sehr weitreichende ist, empfehle ich Dir Aloha, Dich schlau zu machen was da wirklich Blüht....

    Eine Mähwiese gibt wenig her, das stimmt.


    Alles andere auch bis zu 400 kg Honig per Hektar, z. B bei der Phacelia, welche z. B. violet blüht.

    Ja, ein wenig Botanik und Trachtkunde gehört auch zum Imkern.

    Wer mit dem Zug oder dem Auto durchs Land fährt findet allerhand Zwischensaaten verstreut in der Landschaft.


    Koste den Honig.

    Ist er dunkel, starkriechend, wobei der Begriff wohlriechende nicht zutrifft und der Geschmack anhaltend im Mund wird es z. B. Buchweizen sein.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Bei uns bringt die Spättracht aus Buchweizen, Springkraut und Senf 5 bis 50 kg pro Volk und ein dementsprechende Durcheinander bis hin zu einem Brutstop aufgrund verhonigter Bruträume.

    Wenn das "nichts" ist, was erntet man dann bei Dir im Frühjahr?

    Moin,


    Wenn das auf mich bezogen war: Im Bundesland FHH liegt der langjährige Mittelwert für die Jahresernte bei etwa 22-25 Kg, im Frühjahr sind es etwa 40% davon. Ich bin mir aber auch recht sicher, dass in den meisten Regionen Deutschlands nach dem Abschleudern nur noch wenige Kilo eingetragen werden.


    Du scheinst bei dir ganz außerordentliche Bedingungen zu haben, so dass deine Betriebsweise sich sicherlich deutlich von meiner unterscheidet. Ungeachtet dessen: Aloha sollte herausfinden, wie relevant die Trachtquellen sind, und auch mit Blick auf tägliche Einträge und den Blühverlauf der Spättracht (so es denn eine ist) entscheiden.


    Falls ich nicht gemeint war trotzdem danke für's Lesen :)


    Beste Grüße


    Peter

  • Die Bedingungen sind derart dass es mittlerweile eine dahingehend Forschungsarbeit gibt. Wiewohl dieser Zustand, Gottseidank nicht bei mir, am Alpennordrand entlang diesen Winter und Frühling angeblich für Massenausfälle von Völkern führte.

    Ob dies die Massentrachten , das Übersehen dieser, da in diesen Mengen eher untypisch,

    Das PSM, eine mangelnde Varroabehandlung, neue Varroabehandlungsmittel, oder was auch immer war kann man noch nicht abschätzen.

    Es ist sogar scheint es auf Kilometer Unterschiedlich, was die Forschung und deren Ergebnisse daran so spannend machen wird.

    Schuldig werden viele gesucht und die Gefahr, die hat jeder der neben Massentrachten steht.

    Der Buchweizen hat bei mir noch nie derart zugeschlagen.

    Da ist das wenige Springkraut fast eine Lappalie

    Nur, nun kommt der Senf aber es ist kälter geworden daher vermute ich dass der Zauber vorbei sein wird.

    Daher sehe ich diese Aussagen Völker einfach vollzustopfen heute mit gaaanz anderen Augen.

    Meine Völker hätte dies dieses Jahr am Hauptstand aufgrund der Brutfreiheit zum schlechtesten Zeitpunkt, der Winterbienenbrütung, vernichtet.

    Diese Sache läuft in Österreich über hunderte Kilometer und Bundeslandgrenzen im Augenblick und es ist nicht anzunehmen dass Landesgrenzen da einen Unterschied machen. Auch wenn die Polizei dort auf der Straße steht....😉

    Maximal die Praxis der Gründüngung und Bodenverbesserung .

    Wer's erkennt freut sich über den Ertrag.

    Andere... Im Frühling, wie dieses Jahr Jammern über Massentote Völker.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Werter Ilu:

    MUSST DU LEST ER LANGSAM DANN VERSTEHT ER AUCH WAS SPRICHT ER.


    War das jetzt besser?

    Aber Du kannst gerne fragen, dann erkläre ich Dir was Du nicht verstanden hast.

    Bis dann, ich warte.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Aber Du kannst gerne fragen, dann erkläre ich Dir was Du nicht verstanden hast.

    Die Sache zwischen "Die" und "Völker" war irgendwie unverständlich geschrieben. Wenn du da noch mal etwas verständlicher drauf eingehen und es mir erklären könntest? Oder gilt das Angebot nur für Ilu?

    MUSST DU LEST ER LANGSAM DANN VERSTEHT ER AUCH WAS SPRICHT ER.

    Und wenn ich hier irgendwie einen Sinn rauslesen könnte/würde, hielte ich es für einen passenden Ratschlag für dich, bevor du deine Texte abschickst.

  • MUSST DU LEST ER LANGSAM DANN VERSTEHT ER AUCH WAS SPRICHT ER.

    Und wenn ich hier irgendwie einen Sinn rauslesen könnte/würde, hielte ich es für einen passenden Ratschlag für dich, bevor du deine Texte abschickst.

    Na, der war jetzt einfach, ich übersetz mal: "Musst Du langsamer lesen, dann verstehst Du auch, was ich sage." ;)


    Wenn's Faulheit war, dass der Text verquer rauskommt, finde ich es unfreundlich, wenn es nicht besser geht, mei, dann muss ich halt beim Lesen kreativ werden. Das kann man üben.


    HG

    Monika

    Legastheniker-, Techniker-/Ingenieur und Schüler-erprobt ;)