Brutschaden in Jungvolk nach AS Behandlung

  • Wer redet hier von einem Haufen Bienen. Wenn ein Haufen Bienen in der Beute liegen hat man ziemlich sicher die AS Über die Bienen geschüttet.Seit wann sind Bienen Tiere. Bienen sind und bleiben Insekten.

    Selber war ich Jahrelang ein verächter der AS,,,, hatte nur mit Thymol gearbeitet hatte das auch gut im Griff aber die letzten Jahre wirkte das Thymol nicht mehr so gut. Die Bienen sind meine Freunde steh mit ihnen auf und gehe mit ihnen in,s Bett

    Meine Völker kann man anschauen die strotzen nur so vor Kraft und Lebensfreude.

    So wie sie jetzt da stehen so stehen sie auch noch im Frühjahr. Auch Imkere ich nicht um des Honigs willen ,die Bienen müssen überleben und darum setze ich Mittel ein die das ermöglichen.


    Freundliche Grüße drohnenfreund 368

  • Wobei die AS 'Diskussion' ist wirklich unsäglich. Wenn man das gut im Griff hat und die Völker gesund auswintern, dann sind ein paar gestorbene Bienen schon in Kauf zu nehmen. Jedenfalls deutlich besser als ganz und gar bienenschonende Mittel und Verfahren, wo dann aber im Frühjahr die Kiste leer ist. Deswegen, wer heilt, hat Recht.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Da hat rase recht. Ein Jungvolk, welches letztes Jahr sehr unter der AS gelitten hatte, tote Jungbienen, ausgeräumte Brut, einzargig überwintert, war dieses Jahr von 20 Völkern das ertragreichste. Da zeigt sich auch die Genetik der Königin.

    Dieses Jahr bei den MAQS hat mich nur so geärgert, dass ich alles nach Anweisung gemacht habe, und deutlich mehr als nur ein paar Jungbienen darüber gegangen sind.

    Grüße Wiebke


    P.S.: Die Streitkultur hier im Forum wird gerade nicht besser. Ich quatsche gerne über Bienen, Betriebsweisen, auch Irrtümer meinerseits, aber sich gegenseitig anmaulen ...

  • rase, geb ich dir vollkommen recht.

    Leider gibt es bei AS zu viele Unbekannte: Luftfeuchte, Temperatur, Volksgröße, Belüftung, Futtersituation

    Ich fand AS immer cool, war einfach gemacht, zweimal, maximal 3x behandeln.... und hat bisher ohne groß zählen gut gewirkt.

    Wann wird mit AS behandelt? Im Juli/August.....

    Welches sind die heißesten Monate? s.o.

    Was ist richtig schlecht für die Bienen bei AS...genau! Hitze!

    Leider musste ich feststellen, dass häufig in Richtung Ende September/Anfang Oktober der Befall mit Vorroa (oder der natürliche Fall auf der Windel), halt noch mal deutlich nach oben gegangen ist, obwohl die Völker vorher unauffällig waren....

    Wie behandle ich ein Volk im Oktober, bei dem die AS Behandlung im August entweder nicht richtig funktioniert hat (Hitze), was einfach eine Milbenschleuder ist (Genetik?, Standort?, etc.) oder sich durch Reinvasion von anderen Völkern/Ständen noch mal ordentlich was eingefangen hat?

    Mit AS hab ich dann Null Chance!

    Vielleicht hätte bei mir da mal ein Volk hops gehen sollen, um mal auszutesten, welchen Milbenbefall die Völker aushalten.

    Aber das ist nicht meins, lieber rette ich, was zu retten ist...solange es sich auch lohnt etwas zu retten;-)))

    Bisher *toi, toi, toi* hatte ich nahezu keinen Ausfall, weswegen ich denke, was richtig gemacht zu haben....

    auch ohne AS

    Und die letzten Jahre haben die Völker bis auf wenige Ausnahmen nahezu durchgebrütet, was die Behandlung auch nicht einfacher macht, zumindest für den richtigen Zeitpunkt für die Winterbehandlung.

    Meiner Meinung sollen die Bienen den Herbst nutzen dürfen, um stark einzuwintern, anstatt noch mal gegen Verluste anzubrüten. Da sollte eher Futter als die Milbe ein Thema sein.

    Und trotzdem: AS bleibt eine Allzweckwaffe, die gut und Nachhaltig gegen die Milbe wirkt! Leider auch gegen die Bienen und im schlimmstenfall gegen die Kö....

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Moin, moin,


    ja, ist sie.

    Die Tracheenmilbe verursacht aber auch Symptome, so dass man dann über die Bekämpfung nachdenken kann, und es gibt Bienen, die resistent dagegen sind.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Ich möchte anmerken das diese Milbe bei Brutzellengröße ab 5.1mm keine Rolle mehr spielt.

    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Lol.

    Sorry mach dich bitte mit den Hintergründen dazu vertraut, bevor du solche Knaller von dir gibst.

    Dazu gib zum Beispiel bei Google einmal Tracheenmilbe und kleine Zellen ein und lerne dazu oder mach auf einem dir bevorzugten Weg eine Literaturrecherche.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.