SC (small caps) Das Wie und warum von kleinzelligen Waben 4.9mm

  • Das Drohnen mehr Aufgaben haben als Spermaspender zu sein ist ka bekannt, eine der wichtigsten Aufgabenbist eben das Aufnehmen von Krankheitserregern und der Abtransport dieser (durch verernden draußen).


    Das Problem solltest du ja aber auch bei der Künstlichen Besamung nicht haben, da lässt man sie ja extra Fliegen, da kommen einige nicht Zurück.

  • Das Drohnen mehr Aufgaben haben als Spermaspender zu sein ist ka bekannt, eine der wichtigsten Aufgabenbist eben das Aufnehmen von Krankheitserregern und der Abtransport dieser (durch verernden draußen).


    Das Problem solltest du ja aber auch bei der Künstlichen Besamung nicht haben, da lässt man sie ja extra Fliegen, da kommen einige nicht Zurück.

    Sach mal Ganz ehrlich, bin ich gerade im falschen Film? Entweder versteh ich gerade die Welt nicht mehr oder es wird Zeit für mich mal.einen Anfängerkurs zu besuchen.


    Also Brauch ich nur genug Drohnen, die sperre ich 14 Tagen ein und dann lass ich sie auf einmal raus um direkt wieder das Absperrgitter ran zu machen damit alle Krankheiten raus sind?


    Würde ich die Drohnen fürs Besamen so fliegen lassen wie du annimmst, würden sicher einige nicht zurück kommen, dafür garantiert andere zum Ausgleich. Da müsste ich dann nicht künstlich besamen wenn ich das selbe Ergebnis mit einer Standbegattung hinbekommen kann.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Das Drohnen mehr Aufgaben haben als Spermaspender zu sein ist ja bekannt, eine der wichtigsten Aufgaben ist eben das Aufnehmen von Krankheitserregern und der Abtransport dieser (durch verenden draußen).

    Wo lernt man sowas?

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • ...

    Würde ich die Drohnen fürs Besamen so fliegen lassen wie du annimmst, würden sicher einige nicht zurück kommen, dafür garantiert andere zum Ausgleich. Da müsste ich dann nicht künstlich besamen wenn ich das selbe Ergebnis mit einer Standbegattung hinbekommen kann.

    Hallo Markus!


    Ich lass meine Drohnen in der Tat vorher fliegen.

    Nehme aber dazu entweder einen Drohnenflugkäfig 50 cm x 60 cm x 60 cm dazu.

    Oder ich markiere die Drohnen mit dem Zeichenstift wenn sie gerade frisch schlüpfen und lass das so laufen. Die Drohnenvölker für die künstliche Besamung stehen bei mir an einem separaten Bienenstand mit ca. 400 m Abstand zueinander.


    Das ist zwar eine ganz große Viecherei aber so kriegt man die besten und vitalsten Drohnen überhaupt zur Besamung. Und bei Eindrohnbesamung - was mein Schwerpunkt ist, wenn ich überhaupt besamen lasse - kommt man mit einem einzigen Drohnenvolk und super gut vorbereiteten Drohnen sehr sehr weit. Da ist beinahe jeder Drohn ein Treffer. Wichtig ist auch unmittelbar vor dem Besamungstag das füttern mit Honig. Und die Drohnenvölker müssen mindestens drei Tage vor der Besamung da stehen, wo den Drohnen das Sperma dann auch abgenommen wird.


    Ich schneide keine Drohnen mehr aus in den Wirtschaftsvölkern.

    Nur die mit unliebsamen Eigenschaften.


    Und die Drohnenecken wie Stephan mache ich derzeit nicht.

    Mir ist es wichtig, dass der Abstand der Drohnenwabe einfach vergrößert ist von 35 mm auf 45 mm, damit die Drohnen richtig dick und fett gefüttert werden UND gegenüber der Drohnenwabe die Zellen nicht abgeschrotet werden.


    Aber jetzt sind wir weg vom Thema kleine Zellen.


    (Sorry hartmut...)

    :p_flower01:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Meine Bienen haben Jahrelang den Drohnenrahmen entnommen bekommen.

    Letztes Jahr haben die im Naturbau Drohnenzellen wie Teufel angelegt.

    Die Bienen haben da nichts verlernt.

    So bleibe ich bei meiner Meinung, dass das Drohnensxhneiden eine der besten Massnahmen gegen die Varroa ist und mir gleichzeitig sauberen Wachs liefert.

    Das Argument, Drohnen aus Völkern für die Nachzucht fliegen zu lassen, ist da aber nachvollziehbar.


    Nachdem ich nun ein Dutzend meiner Fotos von Waben angesehen habe, kann ich Rase nur Recht geben, auch wenn es aus der Perspektive schwer zu erkennen ist.

    Allerdings kenne ich solch.stark befallenen Waben nicht. Da machen meine Bienen kurzen Prozess mit. Allenfalls.im Frühjahr sieht man die erhöhten Deckel vor allem bei schwachen Völkern.

    Wenn doch das kleinere Zellmass bzw auch die kleinere Biene besser gewapnet gegen die Varroa ist, dann müssten die Bienen aus den südlichen Regionen besser mit der Varroa zurecht kommen. Das tun sie aber nicht.


    Ich denke aber, dass der Punkt überschritten ist, wo Argumente noch etwas bringen.

    Es ist zu einer Glaubensfrage geworden.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Hallo Markus!


    Ich lass meine Drohnen in der Tat vorher fliegen.

    Nehme aber dazu entweder einen Drohnenflugkäfig 50 cm x 60 cm x 60 cm dazu.

    Oder ich markiere die Drohnen mit dem Zeichenstift wenn sie gerade frisch schlüpfen und lass das so laufen. Die Drohnenvölker für die künstliche Besamung stehen bei mir an einem separaten Bienenstand mit ca. 400 m Abstand zueinander.

    Mon Luffi,

    das ist ja klar. Entweder einsperren, zeichnen und dann fliegen lassen (gibt dann ja je Drohnenvolk eine eigene Farbe und am Ende sieht man erstmal wo die überall zu finden sind ^^) oder eben im Flugkäfig. Letzteres ist dann die schnellere Version.

    Hast du dann 400m um das jeweilige Drohnenvolk keine anderen Völker stehen (zwecks Verflug)?


    Wichtig sind aber immer die Vorbereitungen, das ist wie die Vorbereitung eines Drohnenvolkes für die Belegstelle, damit man auch wirklich sicher sein kann.

    Mir ist es wichtig, dass der Abstand der Drohnenwabe einfach vergrößert ist von 35 mm auf 45 mm, damit die Drohnen richtig dick und fett gefüttert werden UND gegenüber der Drohnenwabe die Zellen nicht abgeschrotet werden.

    Darum gehts, Drohnen müssen genauso gepflegt und umsorgt werden wie eine Weiselzelle. Wenn man auf der einen Seite Spart, muss man auf der anderen Seite auch keine Wunder erwarten.

    Ich denke aber, dass der Punkt überschritten ist, wo Argumente noch etwas bringen.

    Es ist zu einer Glaubensfrage geworden.

    Das ist es leider. Zuviele wollen da mitmischen und irgendwelche Rahmenbedingungen ändern die einfach nichts bringen können und werden. Lediglich in der genetischen Selektion wird man etwas erreichen indem man der "natürlichen" Selektion voraus eilt und vermutlich hunderte von Jahre der natürlichen Anpassung durch Zuchtarbeit auf wenige Jahre zusammen kürzt.

    Genau hier lauern aber auch Gefahren und schnell hat man irgenwas drin was nicht sein soll. Da gehört dann viel Größe dazu den Fehler zu erkennen und entsprechend zu handeln.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Und ich lese nur sehr erfreuliche Gedanken und über ebensolche Handlungen.

    Als ich anfing war manches davon noch Grund für Umweiselung.

    Das ist kein Vorwurf, nur ein Hinweis auf die Entwicklung in den letzten Jahren.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Genau hier lauern aber auch Gefahren und schnell hat man irgenwas drin was nicht sein soll. Da gehört dann viel Größe dazu den Fehler zu erkennen und entsprechend zu handeln.

    Aber so ist das immer mit der Zucht. Da kommt unerwartetes, gutes wie schlechtes, gerne ans Licht der Sonne, besonders wenn du dich auf eine Eigenschaft konzentrierst. Du stellst dann nach den ersten Brutsätzen (oder später:() fest: das gibt nie nix!

    Wer intensive Zucht anfängt, muß sich klar sein, du riskierst dauernd den Griff ins Klo.

    Irgendwann, denkst du es wird Zeit für ne größere Serie.... du ziehst 100 nach und dann;( oder:saint:

    Als ich anfing war manches davon noch Grund für Umweiselung.

    Siehe oben, so weit waren wir schon mal.

    Ich denke und sehe das Zellgröße niicht die Genetik steuert.( nächstes Jahr weiß ich das genau, die 5,4er macht reichlich MWs.) Die Genetik ( sichtbares, messbares Verhalten) ist da oder nicht.

    Da gibts keinen Trigger.

    Würde ich sagen; ein und das selbe Volk ist Sanftmütiger, "nur wegen den kleinen Zellen", bekäme ich ja auch Hiebe, denn Stechergenetik mit kleinen Zellen zu kurieren versucht ja auch ernsthaft keiner:)

    Ich denke, ich habe fertig

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Als ich anfing war manches davon noch Grund für Umweiselung.

    Das erinnert hier an die erste Runde beim DFB Pokal 🤣

    Wer würde dort „umgeweiselt“?

    Ich denke, Du hattest Deine Chance, den Bayern & Co zu zeigen, was die dritte Liga draufhaben kann. War nicht erfolgreich, das nimmt Dir auch keiner übel. Aber jetzt kommst Du, für mein Nervenheil, auf Igno.


    Als zweite Person überhaupt - insofern hast Du es doch irgendwie aufs Treppchen geschafft ;)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Guten Abend Rase.


    Was meinst du mit "Igno"?

    Hoffentlich nicht Ignoranz/Ignorieren?


    Lg sulz.

  • Guten Abend Luffi.


    Ich lasse mal das zitieren, und bedanke mich für deine interessanten Beiträge.


    Obschon es nicht mehr um die kleinen Zellen geht, habe ich noch eine Bemerkung, und eine Frage zu den Drohnen.


    Auf meinem Bienenstand, gibt es nur noch Völker, welche mit dem Wabenabstand von 35mm bei der Drohnenbrut gut klarkommen.


    All diejenigen, welche einen grösseren Wabenabstand bei der Drohnenbrut benötigt hätten, wurden (Ich vermute von der Milbe) damals ins Jenseits befördert.


    Meine Frage:

    Muss ich nun davon ausgehen, dass diese Drohnen "minderwertig" sind, da sie eben nicht so "Dick und Fett" sind?


    Mit bestem Dank, für eine Antwort.


    Lg sulz.