Belästigung durch Imker

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    Eine Kollegin hat einen Kaufgarten mit 13m Breite. Links und rechts des Grundstückes besitzt ein Imker Kollege 2 Gärten. In beiden Gärten stehen jeweils 3m von der Grundstücksgrenze entfernt jeweils 15 Beuten. Dies schränkt meine Kollegin doch sehr in ihrer Gartennutzung ein. Z. B. Rasenmähen nur noch im von mir geborgten Anzug. Sie hat den Imker gebeten, die Beuten doch bitte wenigstens nur auf eine Seite zu stellen oder einen anternatvien Stellplatz etwas weiter entfernt von der Grundstücksgrenze zu benutzen. Als er sie darauf hin beschimpfte habe ihr geraten eine Hecke zu Pflanzen, damit die Bienen ihren Garten überfliegen. Diese hat der Nachbarimker des Nachts abgeschnitten, da seine Bienen sonst im Schatten stünden. Da er extrem. Cholerisch ist, hat sie Angst vor ihm... Was kann man tun?

    "Normalität ist eine Illusion. Was für die Spinne normal ist, ist Chaos für die Fliege. "

    Moticia Adams ;)

  • Gibt's nicht. Der Typ will es ja offensichtlich nicht. Sie kann ja nur auf ihrem Grund was tun und selbst das sabotiert er ja. Deswegen, klare Kante zeigen. Das wirkt dann hoffentlich langfristig. Sie ist ja im Recht.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Es gibt in städischen Gebieten klare Regelungen, wieviele Bienenvölker wo aufgestellt werden dürfen, die Anzahl der Völker, die geduldet werden sind aber von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

    In reinen Wohngebieten können drei Völker schon zu viel sein, in Mischgebieten auch manchmal schon fünf Völker grenzwertig. Bei 30 Völkern auf engem Raum wird - sobald das öffentliche Interesse geweckt wird - auch in Jena was dagegen unternommen werden


    Was jetzt unter einem Kaufgarten in Jena konkret zu verstehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis, hört sich aber nach Kleingartensiedlung an, aber auch da wird die Stadt Regelungen haben.

    Im Streitfall gibt es leider kaum Alternativen, die Stadt bzw. das Ordnungsamt oder auch andere Behörden dazuzunehmen und bei Sachbeschädigung hört der Spass immer auf.

  • Damit wollte ich sagen, dass es keinen Gartenverein oder dergleichen gibt, der zur Schlichtung eingeschaltet werden kann...

    Allerdings liegt der Garten außerhalb und nicht im Stadtgebiet, aber Ich werde mich mal schlau machen.. Sie befürchtet, dass er im Falle einer Anzeige übergriffig werden könnte.. Kann z. B. Ein Imkerverein seine Mitglieder "zur Ordnung" rufen? Hier geht es ja nicht um eine Entfernung der Bienen, sondern nur um ein Umstellen, um die Belästigung zu minimieren...

    "Normalität ist eine Illusion. Was für die Spinne normal ist, ist Chaos für die Fliege. "

    Moticia Adams ;)

  • Hallo,

    bei uns in Bayern gib es staatliche Fachberater, wenn es mit den Nachbarn Probleme gibt kann man hier um Unterstütung / Vermittlung bitten.
    Vielleicht gibt es auch bei euch in Thüringen ähnliche Einrichtungen mit Fachberatern die vermittlen können, bevor es zur Eskalation kommt.

    Gruß
    Ewald

  • Bitte doch rase um Vermittlung mit dem Herrn, das stelle ich mir lustig vor.

    Aber Spaß beiseite, er soll seine Bienen auf die Nordseite seines Grundstücks stellen, dann weiß er wie es für Dich auf Deinem Grundstück ist. bzw. das weiß er ja, darum stehen sie ja dort.

    Meines Erachtens hilft nur ein Einschreiben mit der Aufforderung diese entweder ans andere Ende zu stellen, oder wenn er selber nicht durch den Bienenvorhang laufen will, diese ganz woanders hin zu stellen.

    Das ganze mit Fristsetzung und der klaren Ansage dass im Falle der weiteren Einschränkung deines Grundstückes, die Sache zur Anzeige kommt. Aufgrund Anzahl und Standort sehe ich da kein Problem.

    Jeder Imker mit Hirn ärgert sich über solche Zeitgenossen, da diese durch ihr tun die Imkerschaft als solches in Misskredit bringen. Am besten jetzt noch die ist- Situation fotografieren, auch Dein Grundstück, wie es jetzt vor evtl. Aussetzern aussieht.

    Mit Fachberater könnte gehen, da er in der Regel ein Mann ist und vielleicht mehr Respekt erzeugt, bzw. Druck aufbaut als "nur" eine Nachbarin. Aber ich meine auch, klare Kante zeigen, kein Millimeter abweichen, auch die Anzeige nach der Ankündigung machen. Das Verhalten lässt auf einen kleinen feigen ........ schließen. Wenn es hart kommt, knickt er ein. Eine Wildkamera wäre vielleicht hilfreich.

  • Eine Kollegin hat einen Kaufgarten mit 13m Breite. Links und rechts des Grundstückes besitzt ein Imker Kollege 2 Gärten. In beiden Gärten stehen jeweils 3m von der Grundstücksgrenze entfernt jeweils 15 Beuten.

    Derselbe Imker, d.h., er nimmt sie quasi in die Zange? Könnte man u.U. ein Grundstück tauschen?

    Z. B. Rasenmähen nur noch im von mir geborgten Anzug.

    Hups. Da läuft aber bei dem irgend etwas verkehrt.

    Als er sie darauf hin beschimpfte habe ihr geraten eine Hecke zu Pflanzen, damit die Bienen ihren Garten überfliegen. Diese hat der Nachbarimker des Nachts abgeschnitten, da seine Bienen sonst im Schatten stünden.

    Er ihr? Du ihr? Aber egal, was hat er eine Hecke auf ihrem Grundstück einfach abzuschneiden?!

    Vielleicht gibt es auch bei euch in Thüringen ähnliche Einrichtungen mit Fachberatern die vermittlen können, bevor es zur Eskalation kommt.

    Hecke abschneiden klingt mir irgendwie nicht so wirklich deeskalierend...


    Ich wäre für die Option Einschreiben (evlt. mit Rückantwort), cc ans Ordnungsamt und/oder Fachwart, sachlich die Gegebenheiten schildern.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Vielleicht gibt es auch bei euch in Thüringen ähnliche Einrichtungen mit Fachberatern die vermittlen können, bevor es zur Eskalation kommt.

    Denke, dass hier die Eskalation schon da ist und das hier der richtige Weg ist:



    Meines Erachtens hilft nur ein Einschreiben mit der Aufforderung diese entweder ans andere Ende zu stellen, oder wenn er selber nicht durch den Bienenvorhang laufen will, diese ganz woanders hin zu stellen.

    Das ganze mit Fristsetzung und der klaren Ansage dass im Falle der weiteren Einschränkung deines Grundstückes, die Sache zur Anzeige kommt.

    Dem möchte ich mich anschließen. Damit schafft man einen Vorgang. Wenn dann noch ne Rechtschutzversicherung vorhanden, ist das Ganze kein Problem. Ohne wird es etwas schwerer hat aber trotzdem gute Erfolgsaussichten auf dem Klageweg. Immerhin ist hier das eigene Grundstück durch Fremdeinwirkung nicht uneingeschränkt nutzbar. Alles andere, vor allem Imkerliche ist daher mindestens zweitrangig bis gar nicht relevant.

  • Naja, da ich in solchen Fällen dann doch auch gerne mal über zu heftiges Temperament verfüge, habe ich mich bisher stark zurück gehalten... Denn mir lag auch sofort die Frage auf der Zunge ob er gerne andere überzeugt, dass Bienen in der Nachbarschaft problematisch sind. Das mit der Wildkamera hab ich ihr auch schon vorgeschlagen. Und wird auch gemacht. Ich persönlich versuche sie auch zur Anzeige zu überreden. Dachte nur, dass evtl. Eine dritte Stelle, die ihr selbiges sagt überzeugender ist... Ich werd sie die posts mal lesen lassen ;) mann muss auch dazu sagen, dass sie Tagesmutter ist und vor der "feindlichen Übernahme" ihres Gartens diesen auch für die Kinder genutzt hat...

    "Normalität ist eine Illusion. Was für die Spinne normal ist, ist Chaos für die Fliege. "

    Moticia Adams ;)