Bienenvolk nimmt Futter (Apiinvert) nicht an

  • Worüber ich, da man es anders lernt, auch überrascht war.

    Somit ist das Drücken zu überdenken, insbesondere wenn dies durch Spättracht bis in den Oktober hineingeht, was ein Altimker glaube ich so nie hatte..

    Vergesst bitte nicht in welchem Klima die "Altimker" früher geimkert haben. Ich bin wahrscheinlich auch so ein "Altimker" und habe das früher genauso gemacht, damals war aber bei mir meist Mitte September die ersten Fröste, so das die Bienen danach kein Futter mehr abgenommen haben und im Oktober war irgendwann der erste Schnee, von ein paar Föhntagen einmal abgesehen.

    Früher hatten wir ab August meist keine Tracht mehr und ab September auch fast keinen Pollen mehr, jetzt haben wir Springkraut und anderes den ganzen September und Pollen und Nektar kommt lange mit zum Futter dazu.

    In den letzten Jahren hat sich das Wetter aber geändert, jetzt haben wir bei mir oft bis fast Weihnachten milde oder mildere Temperaturen, so das ich jetzt auch anders verfahre, jetzt nutze ich meist den ganzen September für kontinuierliches einfüttern.

    ==> Also, bitte passt eure Vorgehensweise dem jeweiligen Wetter/Umweltbedingungen an... ;-)


    Gruß

    Franz

  • damals war aber bei mir meist Mitte September die ersten Fröste, so das die Bienen danach kein Futter mehr abgenommen haben

    Imkerversammlung, letzten Freitag, Uralt-Imker: "Ich habe gelernt, dass man am 1. September mit Auffüttern fertig sein soll. Wer jetzt nicht fertig ist, der kann Pech haben, dass ihm die Völker nicht mehr genug abnehmen!"

    Ich habe mich nicht getraut, auf die veränderten klimatischen Verhältnisse hinzuweisen - mit den Altvorderen legt man sich nicht an.


    Früher hatten wir ab August meist keine Tracht mehr

    Laut Stockwaage habe ich seit 29. Juni keine Tracht mehr. Im Grunde füttere ich seitdem auf die eine oder andere Art zu.


    jetzt nutze ich meist den ganzen September für kontinuierliches einfüttern.

    Ich habe jetzt die letzten Ladungen in die Kisten gehauen, mitunter 4-5 KG auf einmal.
    Die BN sind jetzt alle vollgeklatscht, aber irgendwann musste ich ja aufs Zielgewicht kommen.

    Ich hoffe, das die dazu gehängten Leerwaben zum Umtragen genutzt werden.


    Insgesamt empfinde ich das Einfüttern nach wie vor als schwierig. Ich habe immer das Gefühl, ich haue zu viel oder zu wenig rein, oder das Timing stimmt nicht, und ich werde nicht rechtzeitig fertig...


    Aber wie sagen die Kölner? "Et hätt noch immer jot jejange"?

  • Hallo rall0r !


    Diese Gefühl, dass man zuwenig oder zuviel füttert trügt dich nicht.

    Das eine Volk holt sich mehr aus der Gegend, das andere nicht...

    Das ist auch in 15 Jahren nicht anders...

    :liebe002:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Schon deshalb sind Stockwaagen manchmal echt hilfreich. Bin jetzt froh, dass ich eine habe.

    Hier haben sie nochmal richtig gut Springkraut eingetragen.

    rall0r :den Fall hatte ich ja letztes Jahr, komplettes BN zugekleistert, ich war in Sorge. Habe dann LW zugehängt, sogar MW haben sie noch ausgebaut. Nach 3 Wochen sah es deutlich besser aus.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Schon deshalb sind Stockwaagen manchmal echt hilfreich. Bin jetzt froh, dass ich eine habe.

    Hier haben sie nochmal richtig gut Springkraut eingetragen.

    rall0r :den Fall hatte ich ja letztes Jahr, komplettes BN zugekleistert, ich war in Sorge. Habe dann LW zugehängt, sogar MW haben sie noch ausgebaut. Nach 3 Wochen sah es deutlich besser aus.

    unterm falschen Volk und der gesamte Stand wird falsch betrachtet. Ich hab mehr als eine Waage am Stand, deshalb kenne ich die Tücke.


    Grüße Stefan