Bienenvolk nimmt Futter (Apiinvert) nicht an

  • Hallo zusammen,

    auch auf die Gefahr hin, dass ihr denkt, ich wollte euch ver*****schen. Ich habe heute nachgesehen und der Futtereimer war zu ca. zwei Dritteln leer.


    Ich hatte ja beim Abschleudern Mitte Juli nochmal drei Leerwaben gegeben. Kann es sein, dass die erst ausgebaut werden mussten und das Futter jetzt erst eingelagert wird? Oder war vielleicht einfach noch zu viel Tracht vorhanden?

    Hi,


    falls du mit dem Deckel mit der Gaze arbeitest, dreh den Eimer mal um, mache den Deckel ab


    und leg ne gute Handvoll Gras auf den Sirup. Bei mir war er dann ganz schnell leer.


    Ob es an dem ein oder anderen Deckel liegt, oder an den Bienen, kann ich nicht sagen. Aber einige


    futtern deutlich schneller wenn sie direkt ran können.


    Gruss Joachim

  • Ich habe dieses Jahr das erste Mal Schwimmsteine verwendet und bin begeistert. Bislang habe ich wie viele hier mit Korken, Stroh, Ästen, etc pp rumgewurschtelt und habe mich gewundert, dass es ewig dauert bis der Sirup aufgenommen wurde und sehr oft nur sehr verhalten angerührt wurde. Von den vielen toten Bienen reden wir erst gar nicht.


    Dieses Jahr nun die Apiinverteimer aufgemacht, Schwimmsteine oben drauf, Futterspur gelegt und ab gings. Nach drei Tagen war alles restlos ausgeschleckt.

    _______________________________________

    Grüße aus Rückmarsdorf in Westsachsen

  • Berggeist , jaja alles eine Sache der Definition. Aber, da es nicht OT war, sondern zum Thema Bienenvolk/Futter zu lesen war, dachte ich es wäre klar.

    STOCKWAAGE habe ich noch nie besessen :*

    Die Waage ist zum Lernen ein gutes Hilfsmittel.

    Scheint jedoch auch den Einen oder Anderen zu überfordern...

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Ja, wenn nun die Bienen bis November den Senfhonig eintragen, gehen die dann wegen Überfütterung oder Platzmangel tot?

    Also, wenn man hier so mitliest, denkt man als Anfänger bestimmt, dass Imkern sehr, sehr kompliziert ist.

    Ich hau den Zuckersirup so lange rein, bis er aus den Kisten quillt bzw. nicht mehr abgenommen wird und gleiche dann falls nötig im zeitigen Frühjahr aus. Der Überfluss zu Beginn der Obstblüte wird herausgenommen und für Ableger eingelagert. Allerdings füttere ich, da ich Zeit habe, nur 2 kg pro Woche, Ableger bekommen nur 1 kg.

  • Nicht wegen überfütterung und Platzmangel sondern möglicherweise weil:

    1) Die Winterbiene sich beim eintragen vom Senf abarbeiteten

    2) Die Königin aus dem legen geht wenn das Volk Winterbienen produzieren soll und kein

    Brutraum mehr vorhanden ist

    3)Das Volk "kalt geht, da es Futter mitwärmen muss.

    Daher ist das Volk mit Futter zu überschwemmen Risikobehaftet


    Von der verabsäumten Varroabehandlung , weil man den Senf noch ernten möchte einmal abgesehen...

    Wir ernten gerade Buchweizen und vermutlich noch mal Senf an einem Stand, da ansonsten das Volk ohne Winterbienen aufgrund des Platzmangel den Frühling nicht erlebt.

    Die Freude darüber ist, Mitte September, endend.

    Der Vorteil ist, dass die TBE mit einer Honigernte in einem geht nicht so brutal ausfällt und der Wabenumtrieb damit gleich erledigt ist.

    Es ist jedoch die Frage welches Beutenmaß man mit Futter "zuknallen möchte".

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • (...) Also, wenn man hier so mitliest, denkt man als Anfänger bestimmt, dass Imkern sehr, sehr kompliziert ist.

    Ich hau den Zuckersirup so lange rein, bis er aus den Kisten quillt bzw. nicht mehr abgenommen wird und gleiche dann falls nötig im zeitigen Frühjahr aus.

    Schreib unbedingt ein Buch über Deine Betriebsweise! Schätze, Du hast nächstes Jahr genug Zeit ;)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Moin zusammen,


    als ich vor fünf Jahren das erste Mal eingefüttert habe habe ich nach dem Rat meiner Patin gearbeitet: "Füll einfach so lange nach, bis sie nichts mehr nehmen!" Das hat irgendwie geklappt. Das erste Jahr war sowieso wild und voll imkerlicher Desaster geprägt. Ich war jünger und dümmer als heute, und so stellte ich mir im Frühjahr garnicht die Frage nach der Futtersituation.


    So ähnlich lief es im zweiten Jahr, ich hatte zwischenzeitlich auf die einräumige Betriebsführung umgestellt, und verließ mich beim Einfüttern immerhin sogar schon auf leichtes Anheben von Hand.


    Im folgenden Frühjahr trieb mich die Lektüre des Imkerforums dann doch dazu, mir eine günstige Hebezugwaage zu erwerben. Als direkte Konsequenz habe ich alle meine Völker einer Notfütterung unterzogen.


    Seitdem arbeite ich mit Waage, was mir bei einer einräumigen Führung mit 50.000-60.000 Zellen (aka Zander oder Segeberger) einfach als notwendig erscheint. Mit zwei Zwargen verstehe ich eine Fütterung nach Gefühl sehr gut, und auch bei Großraumbeuten ist's entspannt.


    Beste Grüße


    Peter

  • Wenn mein Schrank zuhause voll ist kann ich zumindest nichts mehr Wegräumen.

    Wie das Bienen schaffen sollen weiss ich nicht, ja, sie fressen einen Teil wieder weg, allerdings, wenn man 1:3 einfüttern ist da nichts was kleiner wird....

    Oh doch:Das Brutnest🤔😎😉


    Allerdings Rase, hier wird nicht die Tbe betrieben sondern die:

    TOTALE BRUTVERHINDERUNG

    Auch eine Technik einen Brutstop zu machen.

    Allerdings ein wenig die falsche Jahreszeit dafür.

    Wiewohl man dann, das kann stimmen, nächstes Jahr die Lektüre:

    Wie imkere ich richtig mit mehr müße lesen kann.

    Gefolgt von: Völkervermehrung, notwendig geworden durch Imkerhandlungen.

    Aber, jedem das seine, wir sind ein freies Europa.

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    :thumbup:

  • Von einem Altimker habe ich mal die Aussage gehört: "Im September drücke ich die Völker aus der Brut, in dem ich sie mit einem Schlag aufs Zielgewicht füttere. Ich will nicht, dass sich die Winterbienen mit Brutpflege abarbeiten."

    Ja, das ist eine Technik... Eines Altimkers.

    Neueste Arbeiten weisen darauf hin dass Spättracht und der Flug dem Bien nützt und nicht schadet.

    Worüber ich, da man es anders lernt, auch überrascht war.

    Somit ist das Drücken zu überdenken, insbesondere wenn dies durch Spättracht bis in den Oktober hineingeht, was ein Altimker glaube ich so nie hatte..

    Massentrachten bis in den Oktober

    Da drückt das Volk dann weiter bis es zu klein wird..


    Was meint der Altimker dazu?

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    :thumbup: