Brauche mal euren Rat

  • Sag mal, Bienen Ede , bekommst Du irgendwo Prozente für Deinen Anti-Dadant-Enthusiasmus?

    Ich imkere gerne auf Dadant, aber die ganzen Namensverwirrungen und verschiedenen Maße regen mich auch auf. Das sehe ich nun nicht als Anti-Dadant-Enthusiasmus.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Sag mal, Bienen Ede , bekommst Du irgendwo Prozente für Deinen Anti-Dadant-Enthusiasmus?

    Ich imkere gerne auf Dadant, aber die ganzen Namensverwirrungen und verschiedenen Maße regen mich auch auf. Das sehe ich nun nicht als Anti-Dadant-Enthusiasmus.

    Bei Zander gibt es doch auch Jumbo, Zadant, Flach und und und. Bei Dadant gibt es Mod. bzw. US, Blatt, 10er Dadant und 12er.

  • Nö iWei,


    Ich habe nichts gegen Dadant und wiederhole zum x ten mal, dass ich die Grosswaben als Brutbild echt Klasse find. Auch habe ich ja sogar die Vorteile mehrfach im Forum aufgeführt. Ich empfehle eben Anfängern nicht Dadant.

    Ein Imkerkollege hat 12 er Dadant.

    Nur, wenn hier einige meinen, andere Standmasse als Geigelei, Spielerei, Pest und Cholera bezeichnet, muss sich nicht wundern in die Schublade Bienenpabst zu landen und eben genau das zu ernten.

    Wie man sieht, geht es auch genau anders herum, da eben Dadant eher der Exot ist.


    So gibt es eben immer Vor- und Nachteile. Es kann für eine zierliche 1,60 m Dame mit 50 kg Lebendgewicht die Trogbeute in DNM die erste Wahl sein, da sie nicht in der Lage ist, Magazine vom riesigen Türmen zu heben.


    Mit der Beute können wir nur lenken, die Bienen machen dann eh dass, was Ihnen mitgegeben wurde.


    Zur Not tut es da auch ein Mülleimer von Ikea.

  • Der mit'm Mülleimer, der war gut.

    Weil genau darum geht's: Die Beute ist einzig des Imkers Auslegung.

    Wiewohl: In Ikea kommen meine Bienen nicht!!😊

    Wobei, ein Exot ist Dadant keinesfalls....

    Eher in Weltweiter Betrachtung alles andere, in der BRD verwendete.

    Wiewohl meiner Meinung nach auch Brutnestgrössen differieren können, je nach Klimatischen Bedingungen.

    Was in der Folge eine Beutengrösse definieren sollte.

    Aber 200 Zellen mehr oder weniger, oder 400 mehr am Blatt sind derart wurscht...

    Mir sind die Grossformat zu schwer zum arbeiten und mein Rücken zu wertvoll.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Also wenn mein Rücken das nicht mehr schafft, eine DN 1.5er-Wabe aus der Kiste zu ziehen, dann bin ich klinisch tot...bitte Bescheid sagen, falls ich es nicht mitbekommen sollte!


    Und eine DN1,5er Kiste stelle ich alle Jubeljahre mal um. Die bleiben schön an Ort und Stelle oder es wird im Vorfrühling umgestellt wenn sie am leichtesten sind und keine HRs haben.


    M.

  • Mir sind die Grossformat zu schwer zum arbeiten und mein Rücken zu wertvoll.

    Komischerweise kenne ich ein paar Imker, die aufgrund von Rückenproblemen die Betriebsweise von Zander auf Dadant umstellen möchten. Problem ist halt nicht die großformatige Brutwabe, sondern der vollzargige Honigraum.


    Grüße vom Apidät

  • Man zieht nicht eine Mw pro Beute pro Beute... Macht ja nichts.

    und pro Stand sind's 20 Beuten, macht ja nicht's

    Wandern tut auch der eine oder andere, macht ja nicht's

    Es macht alles nicht's, das stimmt.

    Bis der Rücken beleidigt ist, dann macht's schon was.


    Was sich Ergonomie nennt, ob man von Warm auf Kaltbau umstellen kann (10er, oder 12er Dadant)

    Den Rücken beim ziehen drehen muss,oder gerade arbeiten kann.

    Eine Honigmittelwand mit 2, 5 oder 4 kg an dem Finger hängt.

    Macht alles nichts, bis die Schmerzen kommen, ohne Frage.


    Ja, macht alles nichts bei ein paar Völkern, zugegeben, das stimmt.

    Da ist aber auch das Beutemaß wurscht.


    Ab 20 Völkern am Stand ist man dann froh wenn man durch ist und mal Pause machen kann.

    Mal mit Altimkern geredet wieviel aufhören obwohl sie regelmäßig Bienen Gift gegen Arthrose nehmen, (wenn auch unfreiwillig) da es zwickt und zwackt?

    Mit 5 oder 10 Kisten ist's wurscht, das stimmt.

    Als junger auch, das stimmt nur, shit happens,

    Älter werden wir von selber..

    Jedes KG Honig geht mir mehrmals durch die Hände, da muss ich nicht unnötig den Bewegungsapparat belasten wenn es anders auch geht, oder?

    Und, der Biene ist's wurscht wo sie Brütet.

    Nächstes Jahr versuch ichs mal im Ikeamülleimer... Mit Deckelmechanik😄

    Hobocks, Honigräume etc, das genügt.

    Da muss man nicht noch zusätzlich einen mit Großformat Drauflegen, was übrigens auch jeder Arbeitsmedizin bestätigen würde.

    Wiewohl die Honigräume in Flachzarge sind, das sind auch schnell 18 bis 25 kg und reicht völlig.

    Da muss man kein Beutemass umstellen, oder?

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Ich äußere mich ungern zu Beutendiskussionen, weil jedes System Vor- und Nachteile hat und jeder nach einem Abwägungsprozess damit glücklich werden soll. Allerdings kann ich bei offensichtlichen Unrichtigkeiten dann doch nicht still bleiben.


    Zuerst noch die Frage an Freebee16 : Mit welchem System imkerst du überhaupt? Bei mir steht es im Profil, was ich sehr hilfreich finde.


    Stichwort „Honigmittelwand":

    Bei mir wird nur sehr wenig Honig auf den Dadant-Mittelwänden eingelagert. Ausgebaute Dadant-Futterwaben sind natürlich schon schwer (4 kg sind schon eine gute Schätzung). Diese wird aber sehr selten aus der Beute geholt. Meistens reicht schon ein Verschieben auf der Auflageschiene um zu erkennen, wie viel Futter eingelagert ist. Wenn dann ein Rähmchen wirklich gezogen werden muss (meistens deutlich leichtere Brutwaben), dann wird diese beim Betrachten auf eine Kante gestellt und nicht im Hohlkreuz gen Himmel gereckt.


    Stichwort „Wandern":

    Ich bin kein Wanderspezialist, daher wäre es sehr interessant von dir zu erfahren, wie du wanderst und welchen Annahmen du für Dadant annimmst.


    Stichwort zu dem letzten Absatz:

    Unverständlich!


    Grüße vom Apidät

  • Die Kiste ist das Werkzeug des Imkers..... jeder so wie esd as braucht.

    Den Bienen ist das egal worin sie wohnen.... (na ja nich ganz...)

    Haltet euren Fokus lieber drauf gesunde Völker/Queens drinne zu haben.

    Da haperts nämlich eigendlich, wenn die Kiste schuld sein soll!

    Der Überfütterfred zeigts mir das es so ist, Queens die Taugen, bzw deren Völker, sind schon sau schwer zu überfüttern.....

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Wenn dann ein Rähmchen wirklich gezogen werden muss (meistens deutlich leichtere Brutwaben), dann wird diese beim Betrachten auf eine Kante gestellt und nicht im Hohlkreuz gen Himmel gereckt.

    Genau so :)

    Ich stell meistens leicht schräg eine Ecke des Rähmchens auf die Oberkante eines Rähmchens auf das noch steckt.

    Und wenn man dann doch mal was gen Himmel reckt, dann einfach nur, fürs Wohlbefinden und die Freude des Imkers beim Betrachten, weil's so hübsch anzuschauen ist :)

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."