• Hallo

    Erstmal ein freundliches Hallo in die Runde hier. Ich bin hier ganz frisch dabei und hab da gleich mal eine Frage.

    Direkt hinter meinem Bienenstand ist Ölrettich als Zwischenfrucht angesäät worden. Die ersten Pflanzen haben angefangen zu blühen, Regen haben wir heute und die nächste Woche soll Recht gutes Wetter kommen. Was meint ihr ist da mit einer Tracht zu rechnen?

  • Dort gehts aber um Gartenrettich!

    Ist nicht der Ölrettich. meiner Erfahrung nach wird er im Spätsommer / Herbst gesät und blüht (wie der Winterraps) im darauffolgenden Jahr.

    Er ist ein Tiefwurzler (Pfahlwurzel, Hauptwurzel) und wird gerne auf verdichtetem Boden als Gründüngungspflanze angebaut.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Oder ist das Buchweizen? … der Honig wird im Winter sehr fest und kann zu Futterabriss und Verlusten führen.

    Das ist nicht richtig. Buchweizen kandiert super spät und wird nicht "sehr fest". Einziges Problem könnten zuviel "dunkler Honig" beim Überwintern sein.

    Aber auch bei Buchweizen sind jetzt nur noch maximal Zunahmen im 100g Breich zu "befürchten".

  • Einziges Problem könnten zuviel "dunkler Honig" beim Überwintern sein.

    aber doch nur, wenn einem als Imker die dunkle Farbe an sich nicht gefällt!?

    Weil Buchweizen ist trotz seiner dunklen Farbe und dem waldhonigartigen Aussehen ein klassischer Blütenhonig und damit meines Wissens zum Überwintern genau so gut geeignet wie ein sommerlicher Blütenhonig. Also eigentlich sogar ideal zum Überwintern.

  • ein klassischer Blütenhonig und damit meines Wissens zum Überwintern genau so gut geeignet wie ein sommerlicher Blütenhonig. Also eigentlich sogar ideal zum Überwintern.

    Im Gegenteil! Buchweizenhonig ist nicht als Winterfutter geeignet. Warum das so ist, weiss ich nicht.

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Moin,

    Kann auch irgendwas anders gewesen sein, was über Winter sehr fest wurde und bei mir einige Völker nicht überleben ließ.

    Da aber Buchweizen und Phacelia und nix wesentlich anders „in der Nähe“ (3,5km) waren, kam ich auf diese Vermutung.

    Dieses Jahr ist der Buchweizen weit weg - mal sehen, ob man damit auch umgehen kann.

    Grüße Ralf