Winterfütterung und Brutfreies Volk im August

  • Guten Tag!


    Könnte mir eventuell jemand am Telefon Auskunft geben und ein wenig helfen?

    Beim Öffnen meiner Stöcke ist mir aufgefallen dass ein Volk Brutfrei ist.. obwohl die Königin da ist.. bei genauem betrachten habe ich sogar Stifte gefunden.. aber keinerlei verdeckelte Brut noch Rundmaden.. gabs da eine Brutpuase im Juli oder wie kann ich mir das erklären?

    Zum Thema Fütterung frage ich mich wie oft und in welchen Intervallen man füttern sollte.. ich habe diese Woche meine erste Fütterung gestartet mit 5 Kilo... das war in 24 stunden umgetragen.. das ist der Wahnsinn.

  • Eine Brutpause Anfang August hat ihre Gründe:

    - War zuvor eine Behandlung mit Ameisensäure erfolgt?

    - Hat das Volk umgeweiselt? (War die Königin markiert?)

    - Herrschte evtl. extremer Trachtmangel?

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • - Herrschte evtl. extremer Trachtmangel?

    Da man nicht weiß wo die Bienen stehen, ... ??


    Schau mal in die Völker und prüfe die Futtersituation. Wenn zu wenig da ist / die Waben quasi leer sind, wie soll dann Brut gefüttert werden ?

  • Zur Trachtsituation kann ich sagen dass wirklich genug da war.. Ich habe die Fütterung zeitgleich mit der letzten Ernte (6 Zander knapp. 13 Kilo) gestartet. Eine Umweiselung kann ich mir wirklich schwer vorstellen da das Volk stets sehr friedlich war beim Öffnen der Beuten. Auch die Klopfprobe war immer positiv. Eine Oxal bzw. Milchsäurebehandlung hat noch nicht stattgefunden. Mein zweites Volk hat z.b verdeckelte Brut weshalb ich auch die Brutfreie Zeit warte bis zur Behandlung

  • Ich habe auch mehrere Völker die auf MW gesetzt sind, die haben den Honig zum großen Teil im HR gelagert. Sofort nach der Abnahme der HR habe ich gefüttert, war dringend notwendig. Völker die auf Altwaben gesessen haben, sind gut mit Honig im BR versorgt, so das ich da nur nachfüttern muss.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Da man nicht weiß wo die Bienen stehen, ... ??

    Ist doch mit Baden-Württemberg recht kleinflächig eingegrenzt...;(

    Wenns jetzt noch im ersten Wohnortfeld des Profils eingetragen wäre, brauchte man nicht lange danach suchen.

    Aber ich habe noch Verständnisfragen:

    Du willst mit der Varroabehandlung warten, bis die Völker von selber brutfrei werden?

    Du hast 13 Kilo geerntet und sprichst von durchgehend guter Trachtsituation?

    Die Erntemenge sagt aber nichts über die Futtermenge im Brutraum aus.

    Wann wurde das letzte mal eine Durchsicht gemacht?

    mit 5 Kilo... das war in 24 stunden umgetragen.. das ist der Wahnsinn.

    nein, normal.

    Die Abstände und Mengen ergeben sich aus den Vorräten und dem freien Platz im Brutraum. Da gibt es kein "ist immer so". Die Völker brüten auch ganz unterschiedlich stark.

    Eine Umweiselung kann ich mir wirklich schwer vorstellen

    Auch hier sollte an der Vorstellungskraft etwas gearbeitet werden. Es ist nämlich die wahrscheinlichste Varriante. Wenn die Bienen eine Möglichkeit haben wieder zu einer Königin zu kommen, sind sie nicht außergewöhnlich unruhig. Vielleicht etwas unruhiger, aber meist nicht sehr.

  • Servus Berggeist,


    mit der Varroabehandlung wollte ich beginnen wenn die Völker brutfrei sind.

    Das sollte ja spätestens 3 Wochen nach dem ersten Bodenfrost geschehen.


    Meine Ernte dieses Jahr gestaltete sich so dass die erste Ernte Anfang Juni knapp 10 Kilo Honig

    brachte und die zweite Ernte nun weitere 13 Kilo. Ich schleudere aber nicht sondern ernte die gesamte Wabe für Wabenhonig.


    Zur Einfütterung hätte ich folgende Fragen.

    Das Volk war bei der Durchsicht brutfrei, eine Königin fand Ich nicht. Gestern bei genauerer Durchsicht fand ich sie dann.. das war mir nämlich sehr suspekt. Das Volk hatte dieses Jahr im Mai bereits eine stille Umweiselung. Bei der erneuten Durchsicht bemerkte ich dann aber auch sofort dass die Bienen den Honig willkürlich im Brutraum verteilt haben weil keine Brut existiert. Meine Sorge ist wenn ich nun die nächste Fütterung starte werden sie den Brutraum verhonigen. Wann sollte die nächste Fütterung starten?

  • mit der Varroabehandlung wollte ich beginnen wenn die Völker brutfrei sind.

    Das sollte ja spätestens 3 Wochen nach dem ersten Bodenfrost geschehen.

    Moin,


    sofern die Völker nicht in irgendeiner Form gegen die Varroa behandelt wurden, z.B.


    - Als Ableger brutfrei im Mai mit OS/MS

    - Ganz klassisch mit AS per Schwammtuch oder Langzeitverdunster nach Honigernte

    - alternativ per thymolbasierter Langzeitbehandlung nach der Honigernte

    - oder per TBE mit Fangwabe und/oder OS/MS

    - alternativ per Scalvini und OS/MS


    halte ich den Plan, die Völker erst bei jahreszeitlich bedingter Brutfreiheit zu behandeln für sehr bedenklich. Wenn das Volk jetzt brutfrei bzw. ohne verdeckelte Brut ist behandle es jetzt mit gesprühter Oxalsäure.



    Zum eigentlichen Thema: Ich füttere meine Völker nach der Honigernte mit 3 Kg Zucker auf, zum nächstmöglichen Zeitpunkt erhalten die Altvölker dann eine Behandlung per Schwammtuch in mehrfacher Wiederholung. Dabei behandele ich regelmäßig in Intervallen von nur vier oder fünf Tagen. Nach drei Anwendungen führt das über das Ausräumen von offener Brut fast zwangsläufig zur Brutfreiheit, Königinnen mit Opalithplättchen und ein stiftfindendes Auge helfen hier sehr bei imkerlicher Unsicherheit.


    Du schreibst eine stiftende Königin ist im Volk. Damit ist das Wichtigste doch schon einmal gegeben. Ob es diesselbe Königin wie im Frühjahr ist kannst du freilich nur wissen, wenn sie gezeichnet ist. Wenn sie brutfrei sind würde ich das am ehesten über Futtermangel erklären.


    Zum Füttern: Es kommt, wie immer, drauf an. Womit imkerst du? Segeberger/Zander ? ein- oder zweizargig? Dadant? Die Zielfutterwerte für die unterschiedlichen Formate finden sich hier im Forum. Dabei ist drauf zu achten, dass du Ihnen die Hütte nicht im August zuklatschst, damit Platz für die Anlage der Winterbienen vorhanden ist. Auch im Herbst muss ausreichend Platz für die Wintertraube sein, auf kalten Futterwaben können die Bienen nicht überwintern. Ich füttere bis Mitte August 60-80% der Futtermenge für meine Beuten ein, behandele dann vier Wochen mit Thymovar, wiege die Völker im September, und gebe dann das restliche Winterfutter.


    Beste Grüße


    Peter

  • Wenn sie eine Legende Kö' haben, wird sich diese ihr Brutnest schaffen, sprich es wird freigeräumt. Das sieht man spätestens in 2 Wochen...


    Varroabehandlung ist jetzt (!) erforderlich; denn die Milbe vermehrt sich jetzt. Und wenn man sinnvollerweise brutfrei behandeln will, dann sofort wo keine verdeckelte Brut im Volk ist. Andernfalls schafft man diesen Zustand mit TBE oder Scalvini-Käfigen und behandelt dann.


    Füttern ist so, wie von Elbdorfbiene geschildert, völlig.i.O.


    Viel Erfolg!

  • Guten Abend zusammen, hallo Kabal!

    Könnte mir eventuell jemand am Telefon Auskunft geben und ein wenig helfen?

    Ich denke nein. Der Imkerpate vor Ort ist durch nichts Anderes zu ersetzen.

    Er / Sie / Es möge, so denn vorhanden, unverzüglich gefragt und live hinzugezogen werden!


    Beim Öffnen meiner Stöcke ist mir aufgefallen dass ein Volk Brutfrei ist.. obwohl die Königin da ist.. bei genauem betrachten habe ich sogar Stifte gefunden.. aber keinerlei verdeckelte Brut noch Rundmaden.. gabs da eine Brutpuase im Juli oder wie kann ich mir das erklären?

    Das wird dir ohne die ausführliche Vorgeschichte dieses Volkes niemand auch nur annähernd sicher sagen können.


    Zum Thema Fütterung frage ich mich wie oft und in welchen Intervallen man füttern sollte.

    Bei derlei Fragen frage ich mich, entschuldige die nun folgenden, sehr deutlichen Worte, seit wann du imkerst und wo bzw. wie du es gelernt hast.

    Hast du dich mit entsprechender Literatur weiterführend und praxisbezogen beschäftigt?


    ich habe diese Woche meine erste Fütterung gestartet mit 5 Kilo... das war in 24 stunden umgetragen.. das ist der Wahnsinn.

    Interessant wäre es mit Blick auf deine Ausgangsfrage nach der Ursache der aktuellen Brutfreiheit wann du im Verhältnis zu "diese Woche" die 2. Ernte aus dem Volk getätigt hast. *Gerade im nächsten Beitrag gefunden - hat sich erledigt.*

    Und wie die tatsächliche Trachtlage im Vorfeld dieser 2. Ernte `19 bei dir war.


    Zur Trachtsituation kann ich sagen dass wirklich genug da war.

    Auch auf die Gefahr hin, dir (erneut?!) auf den Schlips zu treten: Woran machst du das konkret fest? Welche (eigenen) Erfahrungswerte hast du diesbezüglich?


    Eine Umweiselung kann ich mir wirklich schwer vorstellen da das Volk stets sehr friedlich war beim Öffnen der Beuten. Auch die Klopfprobe war immer positiv.

    Die braucht man sich nicht vorstellen können, die passiert manches Mal. Aus imkerlicher Sicht "einfach so".

    Und das Verhalten der Bienen gibt über eine mögliche Umweiselung auch nicht ansatzweise zuverlässig Auskunft, genau so wenig wie die Klopfprobe. Beide können (!) mit Erfahrung und Glück bei faktisch weisellosen Völkern klappen.

    Einzige Möglichkeit sich der Identität der aktuellen Regentin sicher zu sein ist das Zeichnen. Idealenfalls mit Nummernplättchen.


    Eine Oxal bzw. Milchsäurebehandlung hat noch nicht stattgefunden.

    DAS wiederum ist um diese Zeit im Jahr bei einem Wirtschaftsvolk ohne TBE m. E. soweit erstmal nichts Ungewöhnliches. Dennoch wurde ich an diesem Punkt deiner Posts äußerst hellhörig und an diesem

    Mein zweites Volk hat z.b verdeckelte Brut weshalb ich auch die Brutfreie Zeit warte bis zur Behandlung

    äußerst nervös.

    Nicht nur ob der teils doch recht individuellen Interpunktion sowie Groß- und Kleinschreibung, nein, primär ob des geschilderten Planes.


    Denn

    mit der Varroabehandlung wollte ich beginnen wenn die Völker brutfrei sind.

    geht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schief und führt zu leeren Beuten. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass

    Meine Ernte dieses Jahr gestaltete sich so dass die erste Ernte Anfang Juni knapp 10 Kilo Honig

    brachte und die zweite Ernte nun weitere 13 Kilo.

    meinem Gefühl nach nicht auf ein klassisch vollwertiges Wirtschafstvolk schließen lässt.

    Eher vermute ich ein vermilbtes Volk, einen noch zu schwachen Ableger oder sonst ein irgendwie geartetes "Volk"skonstrukt. Die lokalen Trachtverhältnisse wohlgemerkt einfach mal außen vor gelassen, den bisherigen Eindruck der geschilderten Situation hingegen keinesfalls.


    Bedenkt man

    Ich schleudere aber nicht sondern ernte die gesamte Wabe für Wabenhonig.

    , so relativieren sich die netto geernteten Kilos Honig sich nochmals deutlich.

    Was einen weiteren hypothetischen Rückschluß über die Reserven im Volk nach Ernte und den Allgemeinzustand des Volkes im Gesamtkontext ermöglicht.


    Zur Einfütterung hätte ich folgende Fragen.

    Das Volk war bei der Durchsicht brutfrei, eine Königin fand Ich nicht. Gestern bei genauerer Durchsicht fand ich sie dann.. das war mir nämlich sehr suspekt.

    Was fandest du suspekt? Königin ohne vernünftiges Brutnest um diese Zeit? Isses. Oder auch nicht, je nach Vorgeschichte. S.o..


    Das Volk hatte dieses Jahr im Mai bereits eine stille Umweiselung.

    Sprechen wir weiter von dem Volk, zu dem du schriebst

    Umweiselung kann ich mir wirklich schwer vorstellen

    ?

    Und was konkret lässt dich auf Umweiselung schließen und nicht auf Schwärmen?


    Bei der erneuten Durchsicht bemerkte ich dann aber auch sofort dass die Bienen den Honig willkürlich im Brutraum verteilt haben weil keine Brut existiert.

    Diese erneute Durchsicht fand wann statt? Auch im Mai oder ist es die im Ausgangspost geschilderte? Was hast du in der Zwischenzeit mit dem Volk gemacht? Kontrolliert ob die neue Königin a) da ist und sie b) stiftet und c) die Brut tatsächlich Arbeiterinnenbrut ist?


    Meine Sorge ist wenn ich nun die nächste Fütterung starte werden sie den Brutraum verhonigen.

    Falls keine angemessen stiftende Königin da ist werden sie`s tun. Was dann aber auch wurscht ist, weil das Volk, wie stark ist es übrigens aktuell, sprich wie viele Wabengassen sind richtig voll mit Bienen besetzt, den Winter weisellos voraussichtlich ohnehin nicht packen wird.


    Wann sollte die nächste Fütterung starten?

    Wenn du weisst ob es Sinn macht.

    Sprich, und hier schließt sich der Kreis, wenn jeman Erfahrenes live vor Ort mal reingeschaut hat.


    Schöne Grüße

    Patrick



    P.S.:

    Es tut mir für`s Thema fast schon leid und ich erahne was passieren kann und vrstl. wird, aber unabhängig von beemax stößt es mir ganz gewaltig unschön auf, dass

    Da man nicht weiß wo die Bienen stehen, ... ??

    und Vergleichbares quasi jedem Neueinsteiger erstmal um die virtuellen Ohren gehauen wird.

    Teils dann auch noch mit lesbar verschränkten Armen und gelinde formuliert unglücklichem Gesichtsausdruck sowie dem mehr oder minder deutlich formulierten Hinweis, dass ohne derlei elementare Informationen von ihm / ihr ja erstmal keine weiteren Informationen zu bekommen seien.


    Leute! :roll:


    Es gibt wirklich Wichtigeres woran man / frau sich (un-)nötig erregen kann! Ja, sogar beim Beantworten der meisten gestellten Fragen. Behaupte ich so weil ich so empfinde.

    Den Tonfall bzw. eine sozialverträgliche Ausdrucksweise inkl. Begrüßung, Anrede und Verabschiedung zum Beispiel. On top dann noch eine im Rahmen des individuell Möglichen korrekte Groß- und Kleinschreibung zzgl. Interpunktion. Das sind aus meiner Sicht einfordernswürdige Sachen, aber doch nicht dies` Gebashe auf jeden Neuling, der den eigenen Wohnort nicht unmittelbar und ungefragt eingetragen hat und falls doch, dann teils offenkundig an "falscher" Stelle.

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Leute!

    Du Leut:):

    Da werd ich mal deine

    vrstl.

    Erwartungen erfüllen. Womit wir schon bei einer weiteren einforderungswürdigen Sache sind.

    Bei solchen Worten, ohne jeglichen Vokal und einiger fehlender Konsonanten, habe nämlich ich oft Schwierigkeiten, es zu verstehen. Es dauerte auch hier eine Weile.


    Schön, dass du die verschränkten Arme lesen kannst.

    Du forderst in deinem Post einen Imker vor Ort, der sich kümmert. Bei einer brauchbaren Ortsangabe könnte man den hier vielleicht sogar finden.

    Du möchtest Informationen über die Trachtsituation und wärest froh darüber, diese von einem etwas erfahreneren Imker zu bekommen, als von dem Fragesteller. Mit einer genaueren Ortsangabe könnte man hier Berichte, die schon aus dieser Region kommen, besser mit den Angaben vergleichen und somit präzisieren.

    Auch die eventuell schon irgendwo erwähnte durchschnittliche Volksentwicklung dieser Gegend, in dem betreffenden Jahr, könnte einige Unklarheiten beseitigen.

    Bei fast allen gesetzlichen Reglelungen und Vorschriften ist die Ortsangabe sogar dringend erforderlich. Es dürfte noch mehr Gründe für die Angabe der Region geben, die mir aber grad nicht einfallen. Ein stichhaltiger Grund dagegen ist mir hingegen noch gar nicht eingefallen.


    Nenne mir bitte einen einzigen Grund, warum man nicht nach der Region fragen sollte, oder diese angeben sollte? Und zwar nach einer Angabe, die brauchbar ist und bei jedem Beitrag direkt daneben steht, ohne dass man lange suchen muss. Diese doppelte Möglichkeit der Eintragung des Wohnortes stört mich dabei selber, auch wenn es dafür durchaus nachvollziehbare Gründe gibt.


    Außerem gehen deine Forderungen nicht selten Hand in Hand mit der fehlenden Ortsangabe. Beim Einfordern der korrekten Rechtschreibung halte ich mich zum Beispiel sehr zurück, weil man nicht weiß, wie die Möglichkeiten des Gegenübers da aussehen. Wenn allerdings offensichtlich in Erscheinung tritt, dass unverständliche Sachen geschrieben werden, weil der/die Schreibende zu bequem ist, es im Rahmen der eigenen Möglichkeiten gut zu machen, dann finde ich das auch mehr als unhöflich.


    Und nein, ich werde nicht jeden Beitrag mit einer vorausgechickten Entschuldigung beginnen, weil die direkte und wahrscheinlich helfende Antwort eventuell, vielleicht dem Fragesteller nicht ganz so in den Kram passt.

    Ich werde auch nicht jedesmal dem Neumitglied so ausführlich wie hier erklären, warum die Frage nach dem Wohnort und die darauf möglichst folgende Antwort so wichtig ist.

    Da wird eher die möglicherweise helfende Antwort ausbleiben. Das ist halt meine Entscheidung zu dem Thema.

    Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass ich versuche die Frage nach dem Wohnort freundlich und anfängertauglich zu gestalten. Sticheleien kommen (hoffentlich) nur von mir, wenn die Frage erfolglos bleibt.

    Das sollte ausführlich genug sein und es wird somit auch der einzige Beitrag in diesem Faden von mir bleiben, der vom Ursprungsthema abweicht. Versprochen.

  • Diese doppelte Möglichkeit der Eintragung des Wohnortes stört mich dabei selber, auch wenn es dafür durchaus nachvollziehbare Gründe gibt.

    Sie hilft halt nicht wirklich. Auch wenn Euch meine Wohnortangabe zu ungenau ist, aber ich hatte sie gemacht. Ich hatte sogar gemeint, dass ich sie im ersten Feld eingetragen hatte (womit sie dann neben dem Beitrag erscheinen müsste). Mag sein dass ich das in meiner abendlichen Müdigkeit falsch gesehen hatte, ich kann es nicht mehr nachvollziehen. Aber dafür, dass die Forensoftware Blähungen hat, sind imho nicht die Nutzer verantwortlich und können dann auch nicht deswegen angegangen werden. Abgesehen davon, dass es immer noch die Möglichkeit gibt, ggf. den Wohnort im Beitrag zu erwähnen, wenn es notwendig ist.

    Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass ich versuche die Frage nach dem Wohnort freundlich und anfängertauglich zu gestalten.

    Mir zumindest, und so finde ich es auch ok.

    Und nein, ich werde nicht jeden Beitrag mit einer vorausgechickten Entschuldigung beginnen, weil die direkte und wahrscheinlich helfende Antwort eventuell, vielleicht dem Fragesteller nicht ganz so in den Kram passt.

    Solange sie so sind wie dieser Beitrag, musst Du das doch imho auch nicht.


    Aufregen, und zwar richtig wütend machen, tun mich solche Antworten wie in einem anderen Thread:

    Echt jetzt, Argumente!? Hier!? Cool, ist mir nicht aufgefallen

    Aggressive Jungvölker

    Zufällig gerade von rase, es gibt aber mehrere hier, die öfter genauso knapp und herablassend wirkend schreiben. Das ist imho reines Draufhauen. Auch wenn die Erfahrungen der davor Schreibenden nicht so umfangreich sind, es sind Erfahrungen. Was mich aber vor allem wütend macht: mit Antworten wie in diesem Beispiel lernt kein Mensch was. Das ist genau dazu geeignet, neu Fragende, auch Anfänger zu vergrämen und am allerwenigsten haben die Bienen davon, die dann die Leidtragenden sind. Und, nebenbei bemerkt, die Erwerbsimker, die dann gegen die Folgen der ungepflegten Völker in der Nachbarschaft kämpfen müssen, wenn sich die Anfänger nicht vor Ort Hilfe holen und das Glück haben, an aufgeschlossene Imker zu geraten, die sich ggf. auch mit Bienenkisten auskennen. Und dafür, dass die Kisten so beworben werden, können die Anfänger nun bei Gott nichts.


    Es nervt auch, wenn immer wieder durchschimmert, dass nur Imker, die den Honig ernten und verkaufen wollen, bereit seien, zu lernen. Gerade die belächelten Hobbyimker, die die Bienen wegen des Naturschutzes halten, sind mitunter sehr ernsthaft interessiert und machen sich kundig. Die haben die Möglichkeit, an manche Sachen ganz anders heranzugehen, weil sie eben nicht dem Zwang unterliegen, davon leben zu müssen. Das heißt aber doch noch lange nicht, dass sie es deswegen weniger ernst nehmen! Unter den Erwerblern gibt es genügend, die auch Dreckschweinderln sind. Konnte man nicht selbiges gerade gestern im Forum nachlesen?


    Sorry, ich wollte mich eigentlich zurückhalten, aber das musste jetzt echt raus. Und sorry Berggeist , dass es zufällig eine Antwort auf Deinen Post war.