Ableger: (Wann) Soll mit einer zweiten Zarge bei guter Entwicklung erweitert werden und wenn ja wie?

  • an das BN herangesetzt, um dort besser ausgebaut zu werden.

    um dort fertig und bestiftet zu werden....

    Ich glaub aber es ging um

    Zander, Photos gemacht

    .......:u_idea_bulb02:

    Bebrütete Wabe Nr 4 und 7 unten rausnehmen und mit MW ergänzen. Rausgenommene BW zusammen in die Mitte der 2en Zarge und rechts und lings Mw, FÜTTERN!

    Klappt nur wenns auch klappen kann, die Kiste muß prall voll Bienen sein, sonst Halben HR über Gitter aufsetzen und im Oktober untersetzen. Füttern!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Um mal die Frage zu beantworten.

    Die Bienen bauen die Mittelwände bis Ende September weiter aus.

    Also einfach oben drauf damit.

    Jetzt heisst es allerdings aufpassen. Den Bienen kann man jetzt nicht 15 Liter Futter auf einmal als Futter zuführen.

    Bei den Bienen gilt der Grundsatz: Futter vor Brut.

    Dann würden die Bienen die ausgebauten Waben voll Futter knallen und die Queen hat keinen Platz mehr zum stiften. Wir wollen ja das genug Winterbienen gebildet werden.

    Ferner hat das dann zur Folge, dass die Mittelwände mit wachsendem Brutnest ausgebaut werden.

    Ich persönlich halte an zweizargigen Betriebsweise in DNM und Zander fest und kann es nur gerade den Anfängern empfehlen.

    Wenn man nicht gerade mit Mittelwänden arbeitet, kann man wesentlich einfacher und besser einfüttern, ohne das Bien in der Entwicklung gestört wird.

    Es ist Platz satt und muss nicht die letzte Wabe in der Kiste nutzen.


    Also viel Erfolg.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Verstehe ich nicht! Wo sind die Bilder?


    wir haben je nach Volk 8.000 bis 10.000 Bienen (Zander, Photos gemacht und am Computer -> 1/8 Rähmchen = 125 Bienen gezählt)

    Damit sollen noch große Sprünge gemacht werden?


    ....klappen kann, die Kiste muß prall voll Bienen sein, sonst.....

    Prallvoll iss was anderes..., aber ich bin raus:)

  • Moin, moin,


    was wollt Ihr immer mit der zweiten Zarge? Die halte ich bei DN schon für ein der Schundau'schen Ablegerei wegen Schröpfens geschuldetes Relikt, das dann Futterwaben zur Verfügung stellt. Und braucht, weil um die Zeit zum Füttern keine Zeit ist. Zander ist ja wohl nicht kleiner.


    Ich will nicht ausschließen, dass es sich erreichen lässt, aber ich sehe nicht im Geringsten ein, wozu das gut sein soll?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • @ Berggeist, es ging nicht um wenig oder viel bebrütete Waben, sondern um nicht bebrütete frisch ausgebaute Waben mitten im Brutnest. Wenn die jetzt nicht mehr bestiftet werden, trennen sie das Brutnest. Werden dann erst im Frühjahr bei der Durchlenzung bebrütet.

  • Hallo Zusammen,


    vielen herzlichen Dank für Eure Antworten und Ratschläge zu unserer Frage! Unsern Imkerpaten können wir erst in knapp zwei Wochen wieder fragen und mit ihm die Situation vor Ort durchgehen. Das werden wir auf alle Fälle machen!


    Füttern tun wir nie große Mengen, nie als Block, aber zweimal die Woche legen wir nach. Wir schneiden immer 1,5 bis 2 kg aus dem Block, immer Apifonda (um Räuberei zu vermeiden und um sicher zu gehen bei der Futterzubereitung im ersten Jahr nichts falsch zu machen) legen es auf die Waben, abgedeckte mit einer Folie gegen Austrocknung. Zwei Wasserstellen für die Bienen sind nur wenige Meter entfernt. Futter wird prima angenommen, rundrum sitzen Bienen und nach 2 bis 3 Tagen ist es weg. Hungern oder beschäftigungslos - nie.


    Der Ableger kommt "aus einer halben Zarge", d.h. in der Beute waren zwei Ableger, die wir dann auf jeweils eine Beute aufgeteilt bekommen haben. Unsere übernommenen Rähmchen sind bei uns Nr. 2 bis 6 (zwischenrein haben wir kein neues Rähmchen gestellt). Rähmchen 3 bis 6 auf jeder Seite mit Brut und Futterkranz. Rähmchen 2 ist eine Futterwabe, das zugegebene Rähmchen 1 wurde auch als Futterwabe ausgebaut. Das zugegebene Rähmchen 7 wird von der Königin auch bebrütet. Nr. 8 und 9 sind zumindest schon mit Futter belegt. An Nr. 10 wird gearbeitet. Unsere Bienenanzahl legt in jedem Volk jede Woche zu. Es wuselt auf jeder Seite der Mittelwände. Ich würde sagen die einzargige Beute ist demnächst voll.


    Unsere Teenager sind stolz wie Oskar, jedes Volk hat einen Namen und es wird Literatur gewälzt, wie wir es richtig anstellen, um unsere Völker durch den Winter zu bekommen.


    Vielen Dank für Eurer Tips und eine schöne Arbeitswoche.


    Viele Grüße vom Fuße der Schwäbischen Alb

  • es ging nicht um wenig oder viel bebrütete Waben, sondern um nicht bebrütete frisch ausgebaute Waben mitten im Brutnest.

    Das kann natürlich dann passieren und bedarf der Kontrolle.

    Hier:

    Ich habe einen Ableger, dem habe ich vor einer Woche eine MW zwischen die BW gehängt.
    Das Ergebnis: MW ist ausgebaut, hat einen Futtergranz und ist bestiftet, so wie es sein soll.

    steht es aber anders. Und da auch:

    Ich hab das letztes Jahr genauso gemacht und die Bienen bauten im Juli/August die Mittelwände sehr schnell aus und Kö stiftete davor, auf der neuen und auf der dahinteren weiter.

    Irgendwann später im Jahr kann es zum Problem werden, da hast du recht.

    ..."ist mir noch nie passiert" sagte der erfahrene Imker, "aber..."