Zu viele Bienenvölker in Berlin

  • Werbung

    Wo ist das Foul?

    Ich habe nur meine Beobachtung widergegeben.

    Eine Bewertung meinerseits war da nicht bei - da enthalte ich mich ausdrücklich.

    Grüße Ralf

  • Wo ist das Foul?

    "Wer nicht viel kann" beinhaltet meines Erachtens eine negative Wertung und "anders begabt" oder auch wahlweise "kreativ denkend" werden gerne verhaltensauffällige oder geistig behinderte Kinder und Jugendliche genannt, die vielleicht manchmal wirklich nicht viel wissen, dafür aber so manches können, was äußerst wichtig ist, aber heute oft nicht mehr geschätzt wird. Wenn ich Dich missverstanden habe, umso besser. Dann entschuldige ich mich für mein Knurren oben.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Imker2016 da ich nicht mit der Bienenbox imkere kann ich das Konzept weder befürworten noch verurteilen. Ich gebe aber zu bedenken das die Balkon/Hinterhofimkerei eine längere Tradition hat als es die Bienenbox gibt. Soll heissen es gab schon früher, vielmals unbeachteten Plätzen Bienen.

    Was die Bienenhaltung an exponierten Plätzen angeht, so sind es in den seltensten Fällen Einsteiger oder Bienenbox Imker die die Nachfrage befriedigen und selten reduziert sich dabei die Völkerzahl am Hausstand...

  • Ich bin einer dieser Hype-Heinis der mit der Bienenbox "imkert".

    Nachdem ich meine Missachtung über die Metropolen-Balkonvariante der Bienenbox deutlich zum Ausdruck gebracht habe, stelle ich erstaunt fest, dass du zwar den Hauptkundenstamm in unserer Hauptstadt vermutest, selber aber großstadtfern lebst. Bleibt die Frage, warum man dort soviel Geld für ein unübliches Beutensystem und Rähmchenmaß ausgibt?

    Tatsächlich mag ich das Konzept was dahintersteckt (und ich rede jetzt nicht von den balkonbefestigten Boxen, die halte ich auch für hm, naja, nicht wirklich dolle. Meine Box steht + mittlerweile 2 Kopien auf einem Gestell.)

    Mit Konzept meine ich das man die Bienen auf dem eigenen Honig überwintern lässt und auch nicht mit ASG imkert. Mir ist schon klar, das ich dies auch mit "normalen" Magazinbeuten umsetzen könnte, aber hier kommt der Hauptgrund (für mich) warum ich mich für die Bienenbox entschieden habe: Rückenfreundlich. Ziemlich primitiver Grund, bei diversen schweren Rückenproblemen aber sinnvoll.

    Faktisch habe ich nur einen Nachteil gesehen, das war die nicht sonderlich verbreitete Kuntzsch-hoch Rähmchengröße. Aber auch kein unlösbares Problem, zumal eigentlich nur ein Problem am Anfang des Imkerdaseins. Mittlerweile kann ich bei drei Völkern auch mal untereinander aushelfen.


    Gruß,


    Marc

  • Moin, moin,


    nein, Honig ist etwas anderes als Milch, und auch als Fleisch. Da kollidiert ein Dogma mit einer Realität, und dann sollte die Überzeugung den Fakten angepasst werden.

    Und nicht die Negation verstärkt werden.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Es gibt kein "Immer", das für alle Tiere reichsepubliksweit gilt.

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Werner Egger () aus folgendem Grund: zwecks der politischen korrektnes.

  • Wenn ich Unrecht habe, dann bringe doch bitte die Argumente, die jeden (nicht nur mich) überzeugen.

    Wie soll das gehen? Empirie scheidet aus, weil glaubst Du eh nicht, wenn es mit Deinem Weltbild kollidiert. Theorie geht auch nicht, weil Du die Leistung einer konkreten Kuh/Legehenne mit der eines Bienenvolkes vergleichst. Kann man nicht. Das hakt auf zuvielen Ebenen. Ich denke, ich muß passen. Ist nicht böse gemeint.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Du kennst mein Weltbild! Na gut.

    Ich vergleiche nicht die eine Kuh mit einem Bienen Volk.

    Ich vergleiche das Leistungsstreben in der Nutztierhaltung. Imker sind auf die Leistung ihrer Völker im Vergleich zu der in der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Und der Milchviehhalter ist genauso stolz auf die Leistung seiner Kühe.

    Wie kommt die Leistungsentwicklung zustande?

    Unabhängig von der Tierart auf dem gleichen Wege.

    Das ist keine Theorie, das ist die Praxis. Ich habe sie über Jahrzehnte nichtnur miterlebt, ich habe sie partiell mitgestaltet.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Nein, nicht unabhängig von der Tierart. Leistungssteigerungen haben viele Komponenten als Ursache. Denn es gibt viele Bedingungen, die die Leistung begrenzen können. Im Denkmodell wäre da nach der jeweils wirksamen zu suchen. Das Gefühl des Tierhalters dazu ist unerheblich.

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Also rückenfreundlich finde ich die auch nicht gerade - habe ja nun auch so eine Bienenbox rumstehen (in Ermangelung einer passenden Brüstung steht sich auf dem Bautenbock) und die Durchsichten finde ich so ätzend, dass ich es lasse. Dieses Gekleistere mit Propolis zwischen den Rähmchen, das Erschüttern beim Abziehen des Tuches, das Quetschen über den Stülpdeckel und diese endlose Zahl an Rähmchen....neee, das frisst Zeit und Freude. Das Ding macht meiner Meinung nur dann Sinn, wenn ich Stellplatzfläche auf dem Balkon sparen wollte.


    Im Alter werde ich mir eine DN 1,5 mit 11 Rähmchen auf bequeme Sitzhöhe stellen und einfach ohne Honigraum betreiben. Eines dieser Stullenbretter im Naturbau ausgeschnitten und aufs Brot reicht mir dann auch... und die Bienen haben ausreichend Platz,

  • .....

    Im Alter werde ich mir eine DN 1,5 mit 11 Rähmchen auf bequeme Sitzhöhe stellen und einfach ohne Honigraum betreiben. Eines dieser Stullenbretter im Naturbau ausgeschnitten und aufs Brot reicht mir dann auch... und die Bienen haben ausreichend Platz,

    Googel mal Golz.

    Ich kenne die Bienenbox.

    Ohne Honigraum?

    11 DN1,5; die fliegen dir doch fort.