Zu viele Bienenvölker in Berlin

  • Hoffentlich kommt dann die dringend fällige Reformation der Imkereivertretungen oder die Aufspaltung in verschiedene Verbände.

    Hihi, wirklich lustig, wie Du Dich als stolzer "freier Imker" und angeblich ganz und gar "neutral und unbelastet" so sehr mit der organisierten Imkerschaft beschäftigst.


    Du musst ja wirklich gruselige Vereins-/Verbandserlebnisse gemacht haben damit Du den organisierten und damit wohl "befangenen und belasteten" Imkern und Imkerinnen noch mehr Zersplitterung wünschst. So viel Groll...muddu dran arbeiten. Ist gar nicht gesund...


    M.

  • Nein,

    Das ist nur die Konsequenz daraus, dass sich die verschiedenen "Parteien"gegenseitig mit Voruteilen überziehen, anstatt gemeinsam sich um "Bienen" zu kümmern.

    Also Grenzt man sich eben voneinander ab, statt einen gemeinsamen Nenner zu finden. Imker, Bienenhalter, Dadand, DNM, Zander, Buckfast, Carnica etc.

    Diesen Nenner benötigen wir dringend, um auf kommendes reagieren zu können.


    Und ja, wir brauchend dringend eine Reform des bisherigen Zustandes,.damit eben die sich um Bienen kümmern nicht auseinander driften.


    Der Thread zu viele Bienen in Berlin ist für mich ein passendes Beispiel.

    Das sich hier im Forum einige eben auch aus verantworlicher Position äussern, kann man teilweise im Internet nachlesen. Soviel zum Thema unbelastet.


    Ich bin mittlerweile an den Punkt, um den Verband der Bienenhalter, die Belegstelle der Italienerbiene oder den Verein der Berliner Bienenhalter zu begrüssen.


    Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Vielleicht kommen wir dann zu einen vernünftigen Umgang zurück.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Metropolenproblem: Zu viele Autos, zu viel Feinstaub, zu viele Hunde, zu viel Lärm, zu viel Kriminalität, zu viele E-Scooter und deshalb logischerweise auch zu viele Imker und Honigbienen. Von allem zu viel. Da wird sich einiges selbst regulieren, wenn die ersten AFB-Sanierungen von Bienenboxen auf dem Balkon stattfinden. Da wäre ich gerne dabei:evil:. Bienen gehören genauso wenig auf den Balkon, wie Doggen in eine Hochhauswohnung. Originalzitat von der Bienenbox-Website: "Ideal für Garten, Dach oder sogar am Balkon", natürlich okölogisch und einfach. Mit nur 20 Betreuungsstunden im Jahr ein adäquater Ersatz für den Geranienkasten am Balkon - leider mit fast fünfhundert Euronen etwas teurer.

    Aber man tut damit ja Gutes für die Umwelt. ;(

  • Bienen Ede , ein toller Einfall und der Dank von Bayer ist Dir sicher 😀. Die Landwirtschaft macht's uns vor und statt einig gegen Mißstände vorzugehen befriedigt man das Ego zahlreicher Verbandspräsidenten... wenn wir dem nacheifern, dann haben wir neben dem Höfesterben auch ein Imkereisterben.


    Imker2016 wir Berliner mögen einiges zu viel haben, aber auch viel mehr zu wenig. Öffentlicher Personennahverkehr der Fahrplanmäßig fährt haben wir zu wenig. Schadstoffreduzierende Ampelschaltungen sind Mangelware. Dann haben wir noch weniger Gefahren durch PSM für Bienen und hier liegt der Grund für die Landflucht zahlreicher Imker... war hier vor Jahren schon zu lesen das es den Bienen in den Städten besser geht. Jetzt suchen wir die Lösung in der Begrenzung der Völkerzahlen statt die Ursachen anzugehen.

  • Ich kann natürlich nix zu Bienenboxen sagen, aber wenn man mal ein bischen nachforscht, findet man etliche Magazinbeuten auf Dächern.

    Nur weil wir Menschen ein Problem damit haben, heisst das noch lange nicht, dass die Bienen eins haben.

    Auch kommen die in Städten klar, wenn eine Tracht wie Linde zur Verfügung steht

    Mir ist es auch egal, ob da ein Weltverbesserer am Werk ist,.solange er sich um seine Bienen kümmert und diese gescheit über den Winter bringt.

    Auch gibt es genug Imker, die so intellegent sind und sich für hunderte Euros die super Beuten,, die super Königinnen, die Bienensauna und sonstigen Kram andrehen lassen. Das gehört doch irgendwie auf dem Weg zum Imker dazu, dass man mehr oder weniger Leer- und Lehrgeld bezahlt.

    Meine tollen Propolisgitter haben mir bis heute keinen Gramm Propolis gebracht.

    Sinnvoll.wäre es den Saulus zum Paulus zu formen.

    Nur wer auch mal richtig in die Scheisse gegriffen hat , wird sich beim nächsten mal dreimal überlegen was er tut und das funktionierende zu schätzen wissen.


    Ich begrüsse die Imker in Berlin, in Amsterdam, in Wien, in Stuttgart, Düssledorf usw.

    Auch bleibe ich bei der Aussage stehen. In fünf Jahren werden die meisten eh die Imkerei wieder dran gegeben haben. Das haben diejenigen auch, die mit mir angefangen haben.


    Nur was hat das wieder mit Bayer zu tun. Schon wieder wird man in eine Ecke gestellt.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • obi11 : Ich lebe ja vor den Toren Hamburgs, wo die selben "zu viel" und "zu wenig"-Probleme wie in Berlin existieren. Aber die Balkonkonzepte von Bienenbox.de findest du ok:?:

    Bienen Ede : Ich sag ja gar nichts gegen städtische Dachimker. Obwohl da gerade ein übler Unternehmenstrend entsteht. "Wir sind soooooo öko, weil wir Bienen auf'm Dach haben", sagte der Vorstand, steigt in seinen SUV und verschwindet unter Ausstoß von Feinstaub und CO2.

    Aber der schneller, höher, größer, MEHR-Trend in den Metropolen führt zu Absurditäten wie der Bienenbox.

  • je näher Imker und Bienen wohnen desto besser für den Imker.

    Ich hätte gerne wieder 2 Völker auf dem Balkon - leider mein Vermieter nicht. Aktuell habe ich je Etappe etwa 20 min ( bei Stau 45min) von zu Hause zu Stand 1 oder Stand 2 , zur Arbeit.

    Das mit der Landflucht in die Stadt wegen der Landwirtschaft/PSM ist Käse, es ist die soziale Komponente- die Menschen ziehen wegen der Arbeit in die Metropolen. Abgesehen von den Berufsimkern, die in die Berlin Linde wollen. Andererseits stellen die Berliner (Berufs) Imker fest, das je näher an Stadtmitte desto höher die Erträge (höhere Temperaturen!)

    Mit jedem km Entfernung zu den Bienen steigt der zeitliche Aufwand und Kosten. Wenn man Vollzeit angestellt arbeitet, ist der Zeitfaktor entscheidend.

    Wegen 2 Völkern 1h zu fahren, um dann in weniger als 20min mit der Kontrolle fertig zu sein lohnt sich nicht.

    Für Brandenburg sprechen - geringere Bienendichte, bessere Förderung, geringere Grundstückspreise, geringere Veterinärkosten. Man muß aber auch einen guten Tracht-Standort finden oder wandern.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von bienenfred () aus folgendem Grund: PS: Ich habe mehr als 2 Völker ;) und betreue noch 1-2 Stände in MV (200km Distanz)

  • Ich bin einer dieser Hype-Heinis der mit der Bienenbox "imkert".

    Nachdem ich meine Missachtung über die Metropolen-Balkonvariante der Bienenbox deutlich zum Ausdruck gebracht habe, stelle ich erstaunt fest, dass du zwar den Hauptkundenstamm in unserer Hauptstadt vermutest, selber aber großstadtfern lebst. Bleibt die Frage, warum man dort soviel Geld für ein unübliches Beutensystem und Rähmchenmaß ausgibt?

  • Aber der schneller, höher, größer, MEHR-Trend in den Metropolen führt zu Absurditäten wie der Bienenbox.

    So auch bei den Imkerinnen und Imkern: Mehr, mehr, noch mehr!

    Dann sind die Bienen gesund, gesünder, am gesündesten!


    Andererseits hat mir der Verfechter dieser These den Zusammenhang noch nicht erklärt.

    Ich bleibe dabei: Die 10.000Liter-Kuh ist auf Dauer nicht die gesündeste. Ansonsten gäbe es die 100.000Liter-Kuh in Massen.

    Aber bei den Königinnen ist es ja wie bei den Hühnern.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Doch, im ersten Jahr legen sie am besten. Oder warum wird umgesiedelt?

    Und mein Vergleich? Ist wohl doch nicht so wie Du so oft behauptest.

    Der gewünschte Honigkübelintex kommt nur aus der Flugleistung bei entsprechender Tracht. Und diese Leistung bringen die Bienen, die Kühe, die Hühner, die Schweine, die Masttiere. Und kein anderer. Der Imker nicht, der ...

    Und es geht IMMER von der Substanz des genutzten Tieres.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?