Lustiger Zargentausch

  • Ein Platztausch des Altvolks mit dem Ableger scheint mir die einfachste Möglichkeit zu sein, den Ableger zu verstärken. Die Flugbienen fliegen dem Ableger zu, finden aber ihr Heimatvolk nicht mehr, können also nicht räubern.

    Ablegerflugloch auf eine Bienenbreite verringern, damit der Ableger nicht überrannt wird.

    Altvolk-Flugloch ebenfalls einengen, da durch den Bienenverlust das Flugloch nicht so gut bewacht ist.

    Gruß Ralph

  • Kleingartendrohn Funktioniert das auch dann, wenn die Beuten gleich nebeneinander stehen und sich die Fluglöcher nur um jeweils ca. 50cm verschieben? Ist der entscheidende Faktor die Vertauschung von links und rechts?

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Kleingartendrohn Funktioniert das auch dann, wenn die Beuten gleich nebeneinander stehen und sich die Fluglöcher nur um jeweils ca. 50cm verschieben? Ist der entscheidende Faktor die Vertauschung von links und rechts?

    Das wäre vermutlich zu wenig. In dem Fall würde ich das Altvolk weiter weg stellen und den Ableger auf den Platz des Altvolks.

    Gruß Ralph

  • unktioniert das auch dann, wenn die Beuten gleich nebeneinander stehen und sich die Fluglöcher nur um jeweils ca. 50cm verschieben? Ist der entscheidende Faktor die Vertauschung von links und rechts?

    Sofern du das wichtigste beachtest, dann klappt das auch. Da wo die Flugbienen hin sollen muss zwingend der bisher genutzte Boden hin. Was dann aber auch zu einem gewissen verlust der eigenen Bienen führen wird. Ideal ist dann dem anderen Volk einen neuen Boden zu geben, sonst wenn du die beiden untereinander nur austauschst, dann gehen die auch wieder vermehrt zu ihrem bekannten Boden.

    Das wäre vermutlich zu wenig. In dem Fall würde ich das Altvolk weiter weg stellen und den Ableger auf den Platz des Altvolks.

    Wenn die sich so eingeflogen haben dass die einen immer in den linken und die anderen in den rechten geflogen sind, werden sie das auch beibehalten. Da bringt dann das Verschieben nix. Wenn dann wie du sagst ein gutes Stück weg stellen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Wenn die Fluglöcher an der gleichen Stelle der Kiste sind, kann man den Boden auch mit tauschen.

    Ich glaube aber, dass es effektiver ist, die Bienen von 3 besetzten Honigräumen umzuwohnen. Honigraumbienen sind normalerweise auch etwas angenehmer im Umgang mit dem Imker und vor allem einer fremden Königin, als die älteren Flugbienen.

    ..."ist mir noch nie passiert" sagte der erfahrene Imker, "aber..."

  • Das Verstellen wird auch bei dem Aufteilen der zwei BRe bei Warre gemacht.

    Die zwei Zargen werden etwa 2 bis 3 m auseinander aufgestellt, dabei einer (ohne Kö.) auf den alten Standplatz, der andere weg (mit Kö.).

    An den zwei folgenden Tagen wird in der Mittagszeit getauscht.

    Das dient dem gleichmäßigen Aufteilen der Flugbienen.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Das Verstellen wird auch bei dem Aufteilen der zwei BRe bei Warre gemacht.

    Die zwei Zargen werden etwa 2 bis 3 m auseinander aufgestellt, dabei einer (ohne Kö.) auf den alten Standplatz, der andere weg (mit Kö.).

    An den zwei folgenden Tagen wird in der Mittagszeit getauscht.

    Das dient dem gleichmäßigen Aufteilen der Flugbienen.

    Anfang August, ja?

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife