Milbenbefall 2019

  • Hallo!


    In den letzten Posts sind viele richtig gute Aussagen und Statements dabei.

    Danke dafür!

    :liebe002:

    Ich schreibe mal ein paar Worte zum angedeuteten Rundbrief. Da ist an und für sich nichts verwerfliches dabei. Es werden Königinnen angeboten, die von einem namhaften Königinnenvermehrer auch so angeboten und frei verkäuflich sind. Ich schätze ihn sehr. Nenne jetzt aber keine Namen, weil ich keine Werbung machen will. Die unbegattete Königin kostet 9,00 € zuzüglich Versand. Die Mutter der Königinnen hatte 100% VSH (ausgezählt und verifiziert) und auch 100% im Hygienewert. Also Ausräumverhalten nach Abtötung von Brut mit flüssigem Stickstoff.


    Diese Königinnen werden dann von einem Belegstellenbetreiber gekauft und im Begattungskästchen auf die eigene Belegstelle gebracht und dort begatten lassen. Anschließend eben verkauft!


    Die Drohnenvölker kommen von einer sehr guten Buckfastkönigin, die auch sehr hohes Ausräumverhalten zeigt.


    Also alles sauber und gut.


    Und jetzt komme ich nach meiner persönlichen Meinung eher etwas kritisch anzumerkenden Punkten:


    Die Vererbung bei der Honigbiene ist in weiten Bereichen und hauptsächlich additiv.


    Was heißt: Die gewünschten phänotypischen Ausprägungen:


    - Ausräumen von mit Varroamilben befallenen Brutzellen, die entweder mehrfach befallen sind oder reproduktive Varroamilben beinhalten (VSH)


    - Ausräumen von abgestorbener Brut innerhalb eines Tages (HYG)


    Sind nur dann auch wirklich relativ zuverlässig, wenn auch bei der Anpaarung und den Drohnen recht zuverlässig selektierte Völker verwendet werden.


    Nun werden aber immer wieder ganz bewusst Begrifflichkeiten zusammen geworfen und suggeriert, dass man alleine durch Selektion auf HYG das VSH-Verhalten mit selektieren kann.

    Das mag alles so sein, alleine ich kann es mit meinen persönlichen bisherigen Erfahrungen nicht bestätigen.


    HYG hilft dir gar nix, wenn es alleine betrachtet wird. Diese Völker sterben nach wie vor an den Varroamilben ohne Behandlungen. Und auch die ein oder andere höher prozentige VSH-Abstammung ist aus verschiedenen Gründen noch nicht zuverlässig Varroamilbenresistent oder Varroamilbentolerant.


    Es ist immer wieder verblüffend, wie man mit schönen "Geschreibsel" und Rundbriefen doch die Leute zum Kauf von solchen vielleicht für 50 € produzierten Königinnen animieren kann. Da werden Beträge über 200 € in den Raum geworfen und dabei kauft man sich eindeutig eine Versuchsanpaarung, die es erst noch gilt weiter zu selektieren. Das Ding ist sicher super gut auf der Mutterseite. Von der Vaterseite wird da kaum was an VSH durchkommen. HYG? Ja, HYG kann es wohl von den Drohnen gut geben. Auch den Züchter der Drohnenlinie schätze ich sehr und er hat es schon drauf. Auch wenn er nicht in der registrierten Datenbank aufgeführt ist, was sicher Schade ist. Kommt vielleicht noch. Auf jeden Fall ist mir eine zuverlässig gezüchtete und zuverlässig vererbende Zuchtmutter lieber als ungeprüftes Bienenmaterial, was die Erwartungen nicht erfüllen kann. Aber sind diese Drohnenvölker alle auf HYG vorgetestet? Wahrscheinlich nicht.


    Auch unsere VSH-Drohnenvölker sind heuer noch nicht vorgetestet gewesen. Das wird sich bzw. MUSS sich im Laufe der nächsten Jahre deutlich ändern, um auch zuverlässige Vererbung sicher zu stellen.


    Derzeit geht das noch nicht.


    Wir haben noch nicht die Anzahl an vorselektierten Drohnenvölkern. Wird eben noch ein wenig dauern, aber insgesamt sind einige Züchter auf einem guten Weg!


    Und dann wundert sich der Käufer, wieso er keine Bienen hat, die nicht auf Anhieb ohne Behandlungen überlebt. Kann doch gar nicht funktionieren. Da wird dann schnell propagiert: Das VSH ist doch ein Scheiß! meine eigenen Linien sind resistenter gegen die Varroamilbe.


    Leute es ist echt zum Ko... diese Heuschrecken-Verwüstungsmentalität. Ruck-Zuck ist der Ruf der seriösen Züchter ruiniert, weil manch einer meint, mit unlauteren Methoden Geld von gutgläubigen Imkern abzugreifen.


    Das Genom der Biene hat 2 hoch 16 Möglichkeiten.


    Also 65536 Möglichkeiten. Das wird oft außer Acht gelassen.


    Leute was glaubt ihr was ich schon alles für Luschen verkauft habe?

    Sicher nicht gewollt, aber immer wieder passiert mir das. Muss mir passieren, weil die wichtigste Arbeit immer zu wenig ist: Die Selektion!


    Darum sehe ich den Hype um VSH durchaus als eine richtig gute Sache. Aber es wird noch ein langer steiniger Weg zur Varroaresistenten Biene sein. Ich habe sie noch nicht! Leider!


    Aber ich arbeite zusammen mit anderen nicht-aufgeben-wollenden-Milbenfall-2019-kontrollierenden Züchtern an diesem Ziel!


    Und wenn mich jetzt noch mal jemand fragt, wie viel Honig die auf einer VSH-Belegstelle angepaarten Königinnen denn so bringen, dann kriege ich echt die Krise. Wenn ihr Honig wollt, Leute, dann macht Standbegattung mit einer guten vorgeprüften ein Jahr in einem Wirtschaftsvolk gelaufenen Zuchtmutter. Am besten Mix mit vielen besten Drohnenvölkern. Natürlich alle zweijährige Königinnen in den Drohnenvölkern. Auch schon selektiert!


    Ne VSH-Königin braucht derzeit (noch) kein normaler Imker, wenn er sich nicht aktiv an der weiteren Selektion beteiligen will. Da gilt es Milben zu zählen phoretisch und in der Brut. Einfach nach Schema F behandeln ist einfacher und effizienter und nicht so Zeitintensiv. Wer sich VSH kauft, der sollte dann aber auch diese Ressourcen richtig einsetzen und auf Belegstellen damit gehen oder Besamungen machen.


    Zucht bedeutet immer auch Verarmung der Genetik!

    Und Zucht bedeutet viel Einsatz um dann vielleicht aus einem Pool von 400 Königinnen 2 oder 3 zu finden, die ALLE gewünschten Voraussetzungen erfüllen. Was dann die Nachzuchten daraus machen? Ich sage nur:


    2 hoch 16!


    :p_flower01:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

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  • Vielleicht zeigen diese Nachzuchten nicht den gewünschten Phänotyp und der Käufer ist enttäuscht. Trotzdem bringen auch diese Völker vermehrt den gewünschten Genotyp in den Luftraum und eines Tages profitieren alle davon, oder?

  • Ja, das ist schon richtig.

    :p_flower01:


    Aber: Es ist nicht ausreichend! Das müssten viele ran und alle Völker so umgestellt werden und dann müsste noch die Begattungssituation sicher sein.


    Königinnen werden von 15 bis 25 Drohnen begattet.


    Sie fliegen recht ordentliche Strecken im Umkreis, um eben sehr diverse Genetik in der Samenblase letztendlich zu haben.


    Viele verschiedene Geschwistergruppen, die ein Überleben der Art apis melifera zu ermöglichen.


    Die Natur züchtet nur auf Überleben....

    :wink:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Die Natur züchtet nur auf Überleben....

    Genau, und die Natur peppelt nicht!

    Deswegen Milbenbelastung prüfen, schauen was aus der Reihe fällt, Daumen drauf und umweiseln. Damit fahr ich bisher ganz gut und der "Aufwand" ist es mir wert. Man muss nicht sterben lassen oder wesensgemäß mit der Schwefelschnitte von Stand zu Stand fahren.


    VSH-Zucht ist da ne andere Sache, weitaus aufwendiger. Aber wenn ich nur pauschal behandle fallen mir diese Ausreißer nach oben sowie nach unten nicht auf.

    Grundlagen schaffen, sich mit interessierten und motivierten Leuten zusammentun oder sich an ein bestehendes Projekt ranhängen. Die Leute sind froh drum!


    Gruß Chris

  • Aber wenn ich nur pauschal behandle fallen mir diese Ausreißer nach oben sowie nach unten nicht auf.

    Pauschal ist selbst bei großen Völkerzahlen nicht nützlich. Jeder der/die Bienen hält, sollte seine Völker gut kennen. Überraschungen gibt's ohnehin reichlich, jedoch weiß ich, welche "Linien" viel und welche weniger Befall aufweist. Das Merkmal "Varroabelastung" wird bei mir nach jeder Saison wie 3 weitere grundsätzlich gg. den Standdurchschnitt ermittelt.

  • Pauschal ist selbst bei großen Völkerzahlen nicht nützlich. Jeder der/die Bienen hält, sollte seine Völker gut kennen. Überraschungen gibt's ohnehin reichlich, jedoch weiß ich, welche "Linien" viel und welche weniger Befall aufweist. Das Merkmal "Varroabelastung" wird bei mir nach jeder Saison wie 3 weitere grundsätzlich gg. den Standdurchschnitt ermittelt.

    Pauschal ist bei großen Völkerzahlen aber definitiv schneller.

    Und ich beobachte meine Völker relativ gut würde ich behaupten und wurde bisher schon dermaßen überrascht was den Milbenbefall angeht. Das siehst du den Völkern durch reines beobachten garnicht an, erst wenn es schon zu spät ist. Erst zwischen Juli und September trennt sich da die Spreu vom Weizen und ob eine Linie einen niedrigen oder hohen Befall aufweist, ergibt sich nur durch eine anständige Befallskontrolle. Windel oder er Fall durch eine Behandlung ist meiner Meinung nach nicht aussagekräftig.


    Gruß Chris

  • Moin,

    ich ziehe immer noch meinen Hut vor den Leuten, die die Zucht voran treiben, vor allem die Toleranzzucht, etc. Ich sach nur 2^16

    Ich sehe das (zum Teil) bei uns in der NPZ: Heute schon an die Drohnenvölker von 2021 denken.

    Und hier wird mehr auf Honigertrag, Sanftmut und Wabenstetigkeit selektiert. Die Varroatoleranz ist immer noch nur ein Randthema. Zum Glück ist unser Vorsitzender auch in dieser Richtung unterwegs.

    Bis wir allerdings da sind, wo unsere Kollegen hier aus dem Forum, werden noch Jahre ins Land gehen.

    Also: Hut ab! (Harter, Steiniger Weg)

    Dennoch bleibt unterm Strich: Starke Völker sind einer der Grundbausteine.

    Ich hab in den Vergangenen Jahren bei mir am Stand immer weniger Milben gefunden als die Jahre zuvor. Nur allein an der Genetik kann es nicht liegen, vielleicht hab ich auch einfach Glück mit dem Standort, kp. Vielleicht passt einfach mein Vorgehen (auch wenn ich nicht immer 100% konsequent bin).

    Mit AS arbeite ich nicht mehr. Ich hab gesehen, was AS in einem Volk anrichtet (Schwammtuch -> Handgrante). Wenn man Pech hat, gehen nicht nur die Milben Hops.

    Ox verdampft scheint die Bienen deutlich weniger zu schädigen. Zumindest sind meine Bienen bisher immer gut in den Winter und aus dem Winter heraus gekommen.

    ABER ( Satia ): Es ist immer noch eine Säure, die wir in die Beuten kippen. Über die Langzeitwirkungen können wir noch keine Aussagen machen. Wahrscheinlich alles kein Problem, aber genau wissen wir es erst in Jahren, ob wir eine Resistente Milbe gezüchtet haben, eine, die sich schneller vor der Säure verstecken kann, etc.

    Dennoch werde ich derzeit nicht auf eine Behandlung verzichten.

    Ich hab in den vergangenen Jahren allerdings immer wieder feststellen müssen, dass die Milbenlast erst im September so richtig hoch geht, wenn die Brutaktivität runter gefahren wird.

    Daher beobachte und behandle ich im August (Ableger, Mini-TBE und Ox) direkt nach der Ernte, habe aber ein kritische Auge vor allem auf den September und Oktober.

    Ausreißer, die dann noch eine "hohe" Milbenlast aufweisen, bekommen noch mal eine Ox-Extra-Behandlung.

    Es wäre schön, wenn wir eines Tages einfach wieder nur imkern könnten, ohne uns mit der Milbe rumärgern zu müssen.

    @Wasi: Ich hoffe, an deiner Aussage zu den Neo's ist was dran, dann wäre zumindest an einer Front etwas gewonnen;-)

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • @Wasi: Ich hoffe, an deiner Aussage zu den Neo's ist was dran, dann wäre zumindest an einer Front etwas gewonnen;-)

    Ich kann auch nur hoffen, vielleicht wünsche?? ich auch was zu bemerken, oder es ist die Natur, die milde gestimmt ist, aber irgendwann wieder zeigt, was sie kann, und mein hoffen und sehnen in Sachen Neonics mit einem fetten Milben und Virenjahr ad acta legt. Allerdings, dann wird sich auch zeigen ob viel Arbeit tatsächlich auch Früchte bringt.....

    So gerde fertig geladen, es geht los, Sonntag wissen wir ob Sekt oder Selters.... noch:)

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Nun, die meisten von euch haben in ihren Völkern keine Milben, jedenfalls können keine finden.

    Bei meinen Völkern sieht es diesbezüglich etwas anders aus:

    Heute - bei meiner Spätsommerrevision - habe ich in einem sehr starken Volk 3 Jungbienen mit verkrüppelten Flügeln gesehen. Und bei einem anderen Volk sah ich eine Milbe auf dem Abdomen einer Biene. Es sind also genügend Milben in den Völkern und wer jetzt nicht aufpasst, wundert sich Ende Oktober/Anfang November, warum die Beuten leer sind.


    Mal sehen, was ich gegen die Plagegeister noch machen werde, ich habe Lust beim Wandern auf den Winterstandplatz einen großen Umweg zu fahren, damit die Milben von den Bienen abfallen..... Mal schauen, ob die Standvölker im Winter mehr Milben haben, als die Wandervölker.


    PS: Ich habe letztes Jahr keine Winterbehandlung gegen die Milbe durchgeführt, schließlich will ich ja sehen, ob es einen Selektionsfortschritt gibt.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Um da auch noch meinen Senf dazu zu geben:


    Erstmal habe ich mit keinem Wort gesagt, dass die VSH Königin nicht nicht behandelt wird. Auch mir ist klar, dass VSH eben nicht bedeuted, dass in diesem Volk keine Varroen existieren.

    Auch ist diese Königin zu einem Preis gekauft worden, der dem Preis entspricht, den man auch für eine gute reinrassige Königin bezahlen muss.

    Von daher absolut kein Fehler. Denn auch mir ist klar, dass der Aufwand für eine geprüfte Belegstellenkönigin schon enorm ist.

    Ich selbst habe hier im Forum mal geschrieben, dass es schwer ist, gute Königinnen zu bekommen.

    Womit wir beim leidigen Thema sind.

    Es gab mir in der Vergangenheit einfach zu viele Scharlatane, die viel versprochen haben und wenig gehalten haben. Daher bin ich mehr als skeptisch und damit wäre eine solche Königin bei mir persönlich auch an der falschen Adresse. Perle vor ....

    Es hiesse ja in letzter Konsequenz, dass ich mein Konzept umstellen müsste.

    Wer dazu nicht bereit, sollte auch die Finger davon lassen!

    Auch brauch man kein grosser Mathematiker zu sein, um die hier angesprochene Wahrscheinlichkeit des Erfolges nur ansatzweise zu erahnen.

    Respekt vor denen, die es auf seriöse Weise trotzdem versuchen.

    Was wäre die Imkerei ohne diejenigen in der Vergangenheit, die das unmögliche Möglich gemacht haben.

    Bei Erfolg wäre das schliesslich eine revolution der Imkerein.

    Nur in Anbetracht der vorherigen Argumentationen dütfen die VSH Anhänger über die Skeptiker nicht erbost sein.

    Sie haben hier ja selber entsprechendes angemerkt.

    Schliesslich haben sich die etlichen Ankündigung der Vergangenheit als teurer Marketinggag entpuppt.


    Leider habe ich den ersten Fall von starken Varrofall jenseits der 500 er Grenze. Um die genaue Anzahl zu haben , muss ich noch ein paar Tage warten.

    Auch gab es am Niederrhein bei Kollegen diverse Ausreisser, wobei man bisher von einem niedrigen Befall in der Masse ausgehen kann.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • kurze Ergänzung zu meinem Post am 4.8.


    Habe Probeweise 5 Tage mit AS 60% (Nassenheider horizontal) - 2 Völker behandelt.

    Bei einem Volk was bei mir normalerweise eine recht hohe Belastung aufweist sind 13 Milben gefallen.

    Bei dem Vergleichsvolk 0. - bis 10 Tage nach der Behandlung.


    War natürlich nicht repräsentativ.

    Trotzdem wundere ich mich über den bisher niedrigen Befall.


    Was da los?

    zeigen eure VHS-Bienchen Wirkung?^^

  • Hier (Niederrhein) bricht (nur) eins meiner Völker gerade Rekorde in Bezug auf die fallende Milbenmenge (60% Liebig Dispenser). Naja, zeigt wenigstens deutlich, dass die 60%ige auch sehr gut ihren Dienst tut.

  • Ich habe heute mal bei einem nicht behandelten Begattungsableger aus dem Juni, der schon Anzeichen von Varroa-to-Death zeigte, eine TBE gemacht und Brutwaben aufgepult und befallene Zellen gezählt.

    Lockerer Befall von >=10%.


    Die werden jetzt noch einmal brutfrei bedampft und dann aufgelöst.

    Ergo: Bei mir sind Milben da, wenn nicht behandelt. Und zwar mehr als ausreichend, um Völker zu plätten.