Milbenbefall 2019

  • Werbung

    dass das u.a. an den vielen Brutpausen liegt. Gefühlt hatten meine bei jeder Kälte- und Hitzwelle zwischenzeitlich das Legen ganz eingestellt oder reduziert.

    und du bist sicher, das die Milben auch pausieren? Der frühe Start diesjahr, war und ist das was mich an euren Zahlen immer noch zweifeln läßt. Ist wenig geeignete Brut da, gehen die halt zu dritt rein......(die Pathogenese der Milben wird außer Wirkung gesetzt( die werden vitaler:u_idea_bulb02:) und es wird bestimmt gut mit Vieren angesteckt. Auch nicht gut)

    Trotz eines phonetischen Milbenbefalls von ca. 1% Anfang Juli, können bis zu 10% Milben in der Brut sein

    es kann auch am Brutrhytmus der Volker liegen, wenn viele Waben verdeckelt sind (bei mir nicht, da fast die ganze Brutfläche von Kastanien überpollt war) stecken auch viele Milben mit drinn die du nicht erfasst. Und plötzlich peng, die Prozente steigen gen Milbengefahr.

    Seid bitte Aufmerksam, ich traue dem Braten nicht!

    So ein Schüttelbecher plus Spritus kosten nich die Welt, gemacht ist das auch ganz schnell....

    Nur wer wirklich und dauernd weiß was Sache ist........:daumen:

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Ich habe selbst über die sehr geringen Fallzahlen nach der Nassenheimer pro Behandlung gezweifelt.

    Wie gut das man sich mit vernünftigen Imkern aus der Region austauschen kann, die das dann bestätigen.

    Falsche Angaben um die eigene Imkerleistung herauszustreichen werden von mir nicht kommen. Ich schreibe auch, wenn die Fallzahlen sehr hoch sind.


    Das nächste Milbenjahr wird kommen, auch wenn es statistisch schon längst Überfällig ist. Auch ich war der Meinung das 2019 mit einer hohen Milbenzahl in den Herbst geht.


    Es kommt immer anders als man noch denkt.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • ... es kann auch am Brutrhytmus der Volker liegen, wenn viele Waben verdeckelt sind (bei mir nicht, da fast die ganze Brutfläche von Kastanien überpollt war) stecken auch viele Milben mit drinn die du nicht erfasst. Und plötzlich peng, die Prozente steigen gen Milbengefahr.

    Seid bitte Aufmerksam, ich traue dem Braten nicht!

    So ein Schüttelbecher plus Spritus kosten nich die Welt, gemacht ist das auch ganz schnell....

    Nur wer wirklich und dauernd weiß was Sache ist........:daumen:

    Was ich bei allen Diagnoseverfahren unbefriedigend finde, ist dass die Varroen in der Brut nicht mit erfasst werden, es sei denn ich würde Brutzellen öffnen. Insofern fürchte ich, dass uns weder die "Varroawindel" noch Puderzucker, CO2 oder Alkohol die ganze Wahrheit über den Varroabefall offenbaren. Nach meinem Verständnis müsste die Vergleichbarkeit am besten sein, wenn bei allen untersuchten Völkern ein gleicher Brutstatus vorliegt, z.B. sowohl Brut kurz vor der Verdeckelung, die Varroen "aufnimmt", als auch schlüpfende Brut.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Dazu eine Beobachtung meinerseits: Dieses Jahr habe ich mir die Materialschlacht zur TBE bei 11 WV gegönnt. Die OX-Behandlg. 5 Tg. nach TBE bei den WV lieferte sehr unterschiedliche Werte an Milbenfall (von nebeneinander platzierten Völkern!).


    Ich zähle nicht mehr auf der Windel, schätze nur noch nach viel - mittel - wenig. Die Völker der ersten beiden Kategorien erhalten 2 Tg. nach OX-Behdlg. eine zweite.


    Die Korrelation zwischen Milbenfall der WV und der daraus gebildeten Brutscheunen (bei mir immer Brut 2er Völker in einem Kasten, so dass ich eine Zuordnung habe) ist sehr hoch. Völker mit viel Milbenfall von den Bienen liefern auch Brut, die stark befallen ist. Die mit mittel oder wenig Milbenfall haben entsprechenden Befall in den Brutscheunen. Diese behandle ich mit OXS sublimiert alle 3 Tg. 7 mal, so dass ich die Milbenfall aus der Brut gut zuordnen kann.


    Lange Rede - kurzer Sinn: hast Du viele Milben auf den Bienen, hast Du noch mehr in der Brut. Daraus leitet sich eine eindeutige Strategie ab - Behandlung bei Brutfreiheit!

  • sowohl Brut kurz vor der Verdeckelung, die Varroen "aufnimmt

    Scalvini hilft;)

    Dieses Jahr habe ich mir die Materialschlacht zur TBE bei 11 WV gegönnt.

    Auch hier, gerade wennst viele Bienen hast

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • ällt nichts.

    Kann nich sein...... unrichtig also, irgendwas fällt IMMER, Angaben wie wenig oder viel sind auch nich für dich selber objektiv.....

    Ich hab ma ein bedampftes Brutfrei, (Scalvini) komplett mit Puderzucker (sauerrei) schnell!! kontrolliert, 50 etwa hab ich gefunden, (Ich hab bestimmt! nicht alle mit Puderzucker erwischt) soviel zu OXdampf.

    Vertrauen is gut Kontrolle is besser;)

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Hallo zusammen,


    was ist das Ziel dieser genauen Zählerei? Bei denen, die Behandlungsfreiheit durch Zucht anstreben, ist das klar, hier bleibt nichts anderes übrig, aber dazu gehört viel mehr als Milben zählen, d.h. bei den meisten wird es nicht darum gehen.


    Allen anderen müsste doch die Tendenz (wenige Milben, einige Milben, viele Milben (Zahlen im Internet)), genügen und die bekommt man ohne Probleme über die Windel. Noch Volksgröße und Brutmenge mit einbeziehen und der Blick auf alle Völker des Standes (da man alle gemeinsam behandeln sollte), damit kann man den Behandlungszeitpunkt gut festlegen. Der Milbenfall bei der Behandlung bestätigte bei mir bisher immer die Tendenz und funktioniert wunderbar.


    kaktusland : Keine Milben gibt es nicht, kannst die Windel ja noch ein paar Tage drin lassen. Die Tendenz bei Dir sind wenige Milben, also in Ruhe den Zeitpunkt eine Behandlung überlegen, Du wirst nicht ohne Behandlung in den Winter gehen wollen. Bei der Behandlung Windel rein und schauen, wie viele Milben dann fallen, davon das weitere Vorgehen abhängig machen.


    Herzliche Grüße,

    Thanaidh

  • Ich hab ma ein bedampftes Brutfrei, (Scalvini) komplett mit Puderzucker (sauerrei) schnell!! kontrolliert, 50 etwa hab ich gefunden, (Ich hab bestimmt! nicht alle mit Puderzucker erwischt) soviel zu OXdampf.

    Was willst Du damit sagen? Ich verstehe Dich nicht. Du hast ein Volk brutfrei gemacht durch käfigen der Königin, ok. Hast dann die Bienen bedampft und danach kontrolliert mit Puderzucker? Da sind dann noch 50 Milben gefallen? Und das spricht gegen Oxalsäure verdampfen allgemein? Warum? Wie genau hast Du bedampft?

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • bei mir auch.... es fällt NICHTS.

    10 Beuten die Windel untergeschoben und keine einzige Milbe.


    Ich tu mich schwer mit diesen Aussagen hier von wegen... egal hauptsache behandeln und dann fällt schon was..

    wie hier schon angedeutet: vllt sind sie dieses Jahr einfach nicht so befallen.. warum auch immer.. die natur hat schon immer auch ohne den menschen funktioniert ;)

    Natürlich bin ich noch skeptisch. und ja ich werde auch behandeln. aber vermutlich nicht die hau drauf-variante.

  • Bei einem Drittel meiner Völker fielen weniger als 300 Milben in den 14 Tagen nach 2x Oxalsäure Behandlung in brutfreiem Zustand.

    Ein Fünftel bot hierunter mehr als 700 Milben. Keines über 1000.

    Ein Viertel musste ich mit Ameisensäure per Nassenheider behandeln, da eine Brutfreiheit wegen Weiselwechsel kurz vor der Sommerernte nicht sinnig war.


    Im Vergleich zu den letzten Jahren ist die Milbenlast bei meinen Völkern bisher niedriger.


    Die Winterbehandlung hatte ich bei allen Völkern mit Oxalsäure durchgeführt, es fielen da schon recht wenig Milben.