wie lagert ihr eure Leerwaben

  • Da braucht man keine Wissenschaft oder Kunst draus zu machen.

    Fünf Zellen mit Pollen sind da kein Problem.

    Ich baue jetzt gerade schöne Zargentürme. Oben drauf ein Schälchen mit Ameisen- oder Essigsäure. Deckel drauf und fertig. Das Ganze dann schattig und k7hl stellen.

    Sobald es Temperaturen um die Null hat, Deckel runter und bis zum Einsatz warten.

    Alles wichtige ist gesagt. Pollen-, Honig- und Larvenfrei sind die Voraussetzungen.

    Die Motten mögen keine Zugluft.

    Daher funktioniert auch die Variante mit einem offenen Boden und dem Wandergitter oben drauf.

    Nicht geht daher, dass einsperren in Plastikbehältern oder sonstiges wo sich die Hitze stauen und die Maden entwickeln können.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Ich lesen diesen Faden mit wachsender Verwunderung....warum genau lagert ihr die Waben eigentlich in irgendwelchen Kisten oder gar Wabenschränken und nicht in den Honigraum-Zargen, die sowieso schon da sind und im Winter genau so wenig benötigt werden wie die Rähmchen selbst?!?

    Für mich hört sich das an wie eine Garage haben, dann aber draußen auf der Straße einen Verschlag für's Auto bauen und die Garage leer lassen!

  • hornet  
    Im Prinzip gebe ich dir ja recht. Dennoch sind mit Sicherheit die Gegebenheiten und räumliche Verhältnisse bei jedem anders gelagert. Ebenso sind die Vorstellungen einer Ordnungsliebe und deren Umsetzung individuell.

    Ich mach jedes Jahr eine TBE mit meinen WV die ich in Dadant US halte. Dieses bedeutet eine gewisse Materialschlacht, zumindest an Brutwabenrähmchen und auch Zargen für Brutscheunen. Bei meinen derzeit 14-20 Völkern kommt da schon eine ganze Menge zusammen.

    Da sich mir nun die Gelegenheit gegeben hat, entsprechende Räumlichkeiten für die Auslebung meines Imkerhobbys zu bekommen, konnte ich mir einen Wabenschrank mit entsprechender Größe und auch einen Schleuderraum einrichten.
    Ich weiß wie schwierig das ist, mit einem beschränktem Platzangebot für das Equipment zu leben und wie wohltuend es sein kann, wenn man Räumlichkeiten entsprechender Größe nutzen zu können.

    Ich denke, die Platzprobleme sind bei jedem etwa gleich - die Handhabung und Lösungsmöglichkeiten jedoch der jeweiligen Situation angepaßt. Jeder wird für sich eine Entsprechende Variante finden.

    Gruß
    Cuximker
    Bernhard

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Cuximker

    ich wollte das ehrlich wissen. Und siehe da, du redest plötzlich von Brutwaben - im Faden geht es aber um Honigwaben. Bei deinem Szenario wäre es zwar ebenfalls möglich, die Waben dann halt in Brutraumzargen zu lagern.

    Allerdings ist ein ausreichender Überschuss an solchen Zargen wohl wirklich nicht zwingend bei jedem gegeben - im Gegensatz zu Honigraumzargen.


    Denn bei Honigraumwaben sollten doch mindestens so viele Zargen vorhanden sein, wie zuvor im Sommer im Gebrauch waren. Und die Zargen müssen ja zwangsläufig irgendwo stehen, also könnten da doch die Rähmchen rein, ohne einen Kubikzentimeter mehr Platz zu verbrauchen, als sowieso schon für die Zargen erforderlich ist.

    Und ordentlicher als in einer Honigraumzarge kann man Rähmchen eigentlich auch nicht aufbewahren...und ausgeschleckt können sie sowohl im Keller, in der Wohnung oder auch im überdachten Freien gelagert werden.

    Wofür also extra Kisten und Wabenschränke neben den leeren Zargen lagern, das erscheint mir nach wie vor sehr verwunderlich.

  • Denn bei Honigraumwaben sollten doch mindestens so viele Zargen vorhanden sein, wie zuvor im Sommer im Gebrauch waren. Und die Zargen müssen ja zwangsläufig irgendwo stehen, also könnten da doch die Rähmchen rein, ohne einen Kubikzentimeter mehr Platz zu verbrauchen, als sowieso schon für die Zargen erforderlich ist.

    Und ordentlicher als in einer Honigraumzarge kann man Rähmchen eigentlich auch nicht aufbewahren...und ausgeschleckt können sie sowohl im Keller, in der Wohnung oder auch im überdachten Freien gelagert werden.

    Wofür also extra Kisten und Wabenschränke neben den leeren Zargen lagern, das erscheint mir nach wie vor sehr verwunderlich.

    hornet  
    Auch da gebe ich dir insoweit recht, dass man es so machen kann wie du es hier erklärst.
    Ich lagere aber meine Honiträhmchen aus den Honigraumzargen aus, weil ich diese Zargen als Zwischenraum bei der Auffütterung benötige um mein Futtergeschirr hier unter zu bringen. Das geht nicht wenn die Honigrähmchen noch eingehängt sind.

    Diese Honigraum Rähmchen muß ich, zumindest für diese Zeit der Auffütterung eben irgendwo geeignet unterbringen. Auch dafür habe ich mir meinen Zargenschrank gebaut.

    Ich schrieb ebenfalls, dass bei jedem die Situation sich anders darstellt. Da ich keine reinen Futterzargen oder Adamsfütterer benutze, wählte ich diese Variante.


    Der Threadstarter fragte ebenfalls "Wie macht ihr das so" und so mach ich es halt. Es kommt doch immer auf die Situation des Einzelnen an.

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Allerdings ist ein ausreichender Überschuss an solchen Zargen wohl wirklich nicht zwingend bei jedem gegeben - im Gegensatz zu Honigraumzargen.

    Überschuss an Honigraumzargen? Nicht immer. Wir nutzen z.B. Honigraumzargen auch als Futterzargen, somit haben die Rähmchen von diesen schon mal keinen Platz. Außerdem muss man das ja auch Bienen-dicht bekommen (ok, das ist ein kleineres Problem). Ansonsten stimme ich Dir zu - warum einfach, wenn's auch umständlich geht? :)

  • Trockene, pollenfreie Honigraumwaben in den Zargen lassen . Ich bestücke etwas lockerer. Zargenturm bauen, oben und unten offen wegen Kamineffekt, Fliegengaze, zu Imkers persönlicher Ruhe 2 Schälchen mit AS oder Essigsäure rein und mir ist noch nie was passiert.

    Ich stelle den Turm (17-20 1/2 Zargen) in die 1. Etage im Haus, das ist eh mein

    "Bastel- und Imkerzimmer"

    Zum Füttern benutze ich Futtergeschirre, die aber dann wirklich das ganze Jahr, bis auf die paar Wochen, irgendwo im Wege rumstehen.

  • Ist mein erster Kommentar nach jahrelangem Mitlesen und daher mal ein herzliches "Grüß Gott" aus Oberbayern.


    Also ich habe mich für folgende Lagervariante entschieden. Im Keller (normal kühl) habe ich mir aus dem Baumarkt "Schwerlastregale" besorgt. Die kosten, wenn Sie im Angebot sind, so um die € 25,--. Da werden nur die Aussenbefestigungen eingehängt und auf die Einlegeböden habe ich verzichtet. Bei der richtigen Größe können meine Zander Honigrähmchen optimal an den Ohren einhängt werden. Pro Etage gehen 22 Rähmchen rein und bei einem Regal hat es 5 Etagen. da läßt sich schon eine ganze Menge unterbringen. Man kann die Rähmchen auch mit etwas mehr Abstand einhängen, dann hat`s auch "Zugluft".

    Bei mehreren Regalen kann man dann auch bequem die frisch gelöteten Rähmchen einhängen, bis diese gebraucht werden. Oder im Frühjahr die entnommenen Futterwaben für die Ableger parken.

    Und da es dieses WE bei mir ans letzte Schleudern geht, werde ich das Rähmchenlager bald wieder voll haben.

    Tu es oder lass es! Es gibt kein versuchen!

    555 über NN in Oberbayern

  • Kann ich die auch in eine Kunststoffbox tun? Mit oder ohne Deckel?

    Solange Sucherbienen unterwegs sind lagern ich die ausgeschleckten pollenfreien Waben in einer ikea samla Box mit Deckel ( gehen 9 Zander Rähmchen rein) im warmen Keller.

    In die Box wird ein mit essig säure getränktes Schwammtuch mit eingelegt.


    Wenn meine Honigzargen sauber sind und es kalt ist staple ich outdoor einen Turm: Abstand zum Boden zb Stein, dann 1 Leerzarge (gegen Laub, Staub, besserer Kamin Effekt)

    Dann engmaschiges Mückengitter ( alu)

    Dann die Honigrähmchen in zargen aber immer nur ca 7, damit es durchzieht.

    Oben wieder fliegengitter, Abstandshölzchen, Blechdeckel. Großer Stein.


    So einfach.

    Du wirst deinen Weg finden:)

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Ist mein erster Kommentar nach jahrelangem Mitlesen und daher mal ein herzliches "Grüß Gott" aus Oberbayern.


    Also ich habe mich für folgende Lagervariante entschieden. Im Keller (normal kühl) habe ich mir aus dem Baumarkt "Schwerlastregale" besorgt. ... Pro Etage gehen 22 Rähmchen rein und bei einem Regal hat es 5 Etagen. da läßt sich schon eine ganze Menge unterbringen. Man kann die Rähmchen auch mit etwas mehr Abstand einhängen, dann hat`s auch "Zugluft".

    Die Idee hört sich einfach und machbar an aber was machst du gegen Mäuse usw?

    Gruß

    Martin