• Ich war gestern auch mal bei meinen Völkern.... Es war zu warm !!! 😀😀😇

    Aber im Ernst, die Heide hat wirklich gut gehonigt. Bis auf drei Völker, zwei davon weisellos, hatte alle ein volle Zanderzarge mit duftendem bernsteinfarbenem Heidehonig gefüllt. In den Randwaben wäre noch ein bisschen Platz gewesen, aber ein paar Honigräume waren wirklich schwer zu schleppen... Die Heide ist eigentlich durch, es gibt schon noch einige Nachzügler. Dafür habe ich immer die noch nicht so dicken Randwaben im HR gelassen. Die werden dann zu Hause beim Aufsetzen der Futterzarge geerntet.


    Besonders hatte mir gefallen, dass alle Völker, die auch eingetragen hatten, noch ordentlich Brut hatten. Nur bei zwei sah es aus, als ob jemand mit Schrot zu oft draufgehalten hätte...

    Jetzt warte ich noch auf meinen Stipper und dann kann es losgehen mit der Ernte.


    Danke fürs Mutmachen und die guten Tipps hier!!!

  • Ich war eben auch bei meinen Völkern. Die Heide hier ist durch und die Völker so schwer, dass man mit zwei Mann beim Tragen sein tuen hat. Jetzt fängt die grosse Arbeit an. Zum Glück hab ich Absperrgitter gesetzt und die HR können mit Flucht geerntet werden.

  • Hallo hansen77, die „Bruträume“ sind auch voll verdeckelt, was nicht Honig ist ist Brut, ca. 6 Waben pro Volk. Die am Mittwoch eingeschobenen Windeln zeigen kaum natürlichen Milbenfall. Besser geht nicht. Viel Erfolg beim Stippen. Da wird bei mir vom Naturwabenbau einiges zu Bruch gehen. Leider ist dieser nicht in der Heide ausgebaut, sonst wäre es bester Scheibenhonig. Wird online für 6 Ct das Gramm angeboten. VG Jörg

  • Es sieht nicht nur gut aus, es duftet auch wunderbar😜

    Ooohhh jaaaaa... hatte die Zargen von Samstag auf Sonntag im Auto. Das duftet immer noch ganz kräftig danach.

    Im Laufe der Woche soll mein Handstipper kommen, ich werde dann mal den Schleuderraum aufheizen und mein Glück versuchen. Habt Ihr da noch ein paar Tipps für mich? Lieber mehr stippen vorm Schleudern oder zwischen dem Schleudern immer mal wieder neu stippen? Lieber länger oder lieber schneller schleudern? Bin dankbar für Hinweise....


    Und eine Frage hätte ich noch: Ist das dieses Jahr eine echte Ausnahme mengenmäßig- oder wie schätzt ihr das so ein? Bei mir schlägt es Raps und Robinie, nur Frühtracht und Linde waren noch ergiebiger...

  • HaroldBerlin, also mit dem Schleudern und Stippen hat wohl jeder seine eigene Methode. Meine Empfehlung: Erst Stippen, dann vorsichtig Schleudern (zweimal Wenden, besser Selbstwendeschleuder) dann wenn nötig noch mal Stippen und Schleudern was die Wabe aushält. Naturbau gleich lieber Pressen oder in den Entdecklungswachsschmelzer. Der Ertrag in diesem Jahr ist überragend aber nicht einmalig. Nur 1991 war bei mir noch besser. Am Ende fehlte noch mal Regen aber ich hätte kein Material zum Aufsetzen mehr gehabt. Die Heide bringt auch deshalb gute Erträge, weil nicht mehr soviel in Brut umgesetzt wird wie im Frühjahr. Da die Heide in diesem Jahr sehr früh blühte und immer gutes Wetter war konnten die Bienen die Tracht optimal nutzen. Überrascht hat es mich in diesem Jahr schon, da nach der Trockenheit 2018 sich die Heide derart gut erholte obwohl auch 2019 zu trocken war. VG

  • Also ich stippe nur einmal und dann ab in die Selbstwendeschleuder. Was die meisten Probleme macht ist das Sieben. Hier hat sich das Klären in großen Gefäßen als beste Lösung herausgestellt. Grobe Siebe gehen auch hier muss man aber Teilweise mit einem Löffel nach helfen und den Honig durch Druck wieder zu verflüssigen. Was man tunlichst nicht machen sollte ist, den Heidehonig vor dem Sieben zu rühren, dadurch bekommt man den Honig zwar fleißfähig verändert aber auch die Konsistenz weg von tixotrop.


    Viele schleudern die Waben zuerst ohne zu stippen dadurch wird nicht Heidehonig ausgeschleudert, danach wird dann gestippt und nochmal geschleudert.


    Die Heide ist in allen Belangen ein „Abenteuer“ aber es lohnt sich und ist für mich der Höhepunkt des Bienenjahres.

  • Also ich stippe nur einmal und dann ab in die Selbstwendeschleuder. Was die meisten Probleme macht ist das Sieben. Hier hat sich das Klären in großen Gefäßen als beste Lösung herausgestellt.

    Die Heide ist in allen Belangen ein „Abenteuer“ aber es lohnt sich und ist für mich der Höhepunkt des Bienenjahres.

    Wie gesagt, für mich zum ersten Mal und es lief ganz wunderbar. Endlich hat mal alles gepasst!

    Danke für den Tipp mit dem Rühren, das hätte ich wohl versaut. Also im Hobbock klären und dann abfüllen.

    also mit dem Schleudern und Stippen hat wohl jeder seine eigene Methode. Meine Empfehlung: Erst Stippen, dann vorsichtig Schleudern (zweimal Wenden, besser Selbstwendeschleuder) dann wenn nötig noch mal Stippen und Schleudern was die Wabe aushält.

    Zum Glück habe ich eine Selbstwendeschleuder - in diesem Jahr ist meine Ausrüstung recht komplett und ich konnte sie richtig gut nutzen und auslasten. Ist schon lustig, vor ein paar Tagen hatte ich noch gezweifelt, ob sich ein Stipper lohnt - und nun stehen hier 13 Zargen feinster Heidehonig... Aber lieber so als wieder so ein Fiasko wie in der Sonnenblume!


    Dass der trockene und heiße Sommer sich nicht negativer auf die Heide ausgewirkt hat, hatte mich auch gewundert. Alle anderen Trachten hat es hier sehr in Mitleidenschaft gezogen - aber das ist ja auch das Schöne am Wandern, jedes Mal eine neue Chance!


    Danke für Eure Tipps und das Teilen der Erfahrungen.

  • Hallo...

    Ich habe mich nun - da kam einiges dazwischen und ich musste bei den sinkenden Temperaturen erst den Schleuderraum an die Zentralheizung anschließen - am Schleudern der Heidewaben versucht. Das Resultat: Nicht mal eine Tasse Heidehonig aus sechs randvollen Waben, dafür Wabenbruch und Wabenstücke in der ganzen Schleuder....


    Ich habe den Raum eine ganze Woche schon auf 25 Grad geheizt, mehr gibt der Heizkörper aktuell nicht her. Beim Stippen mit dem Swienty-Stipper auf dem Entdeckelungsgestell brechen die Waben und drücken sich in die Stäbe, beim Stippen flach auf dem Edelstahltisch liegend bekommt man die Wabe danach nicht mehr ab, nur in Stücken mit dem Spachtel...

    Dann habe ich die Walze genommen (ungefederte Kunststoff"borsten"), da zieht der Honig richtig Fäden und man kommt ganz gut in die Zellen hinein, auch bis in die Ecken. Beim Schleudern in der vollautomatischen 6-Waben-Selbstwende-Schleuder passiert bei 100 Umdrehungen gar nicht, bei 130 U/Min kommt ein Esslöffel pro Seite raus und bei 170 (Vollgas) haut es mir die Waben in Stücken durch die Schleuder, weil sich die Waben durch den Schleuderkorb drücken.


    Was kann ich tun? Muss ich das wirklich auspressen? Bringt es eine Erhöhung auf 30 Grad? Ich halte es eh schon kaum noch in dem Raum aus....


    Bin etwas ratlos....

  • Hallo Harlod imkerst du mit Segeberger? Hier gäbe es den Boden mit Heizung. Der wird eigentlich verwendet um Honig aufztauen. Zargen drauf und Heizung auf 40 Gard eingestellt. Der Raum muss aber auch warm sein, ich habs beim Heideschleudern ca 30 Grad warm.

    Entdeckelst Du bevor du stipptst? Sollte man machen.