Anfänger benötigt Tipps

  • Hallo Ihr Lieben,


    befinde mich im ersten Bienenjahr und habe im April begonnen.

    Derzeit habe ich 2 Wirtschaftsvölker, 1 Schwarm, 2 Ableger die ich von meinem Paten betreue und ab 01.08.2019 beginne ich dann selbst mit der Haltung.


    Folgende Fragen habe ich:

    Wann sollte ich die erste Varroa Behandlung dies Jahr machen? Ich habe Drohnenbrut geschnitten und bisher keinen Varroaschieber drin gehabt. Einige aus dem Imkerverein haben bereits mit der AS Behandlung begonnen.

    Wann sollte ich anfangen aufzufüttern? Derzeit haben die Ableger und der Schwarm ca. 2 volle Futterwaben im Volk, die Wirtschaftsvölker haben Honigräume drauf, die zu 50% gefüllt sind.

    Sollte ich den Varroaschieber schonmal für einige Tage einsetzen um den derzeitigen Varroen Befall bestimmen zu können?

    Wie habt ihr eure Refraktometer eingestellt? Mit Olivenöl und destilliertem Wasser komme ich nicht auf die Nullskala des Refraktometers, ich habe von Nelkenöl gehört, habt ihr hier Erfahrungen?


    Beste Grüße

    Florian

  • Hallo Florian,


    diese Fragen kann man nicht so pauschal beantworten. Du musst Dir das dafür notwendige grundlegende Wissen anwenden und Dir dann eine Strategie zurecht legen. Meiner Meinung nach müsste Dein Plan jetzt schon längst stehen. Die Varroa-Behandlung sollte beispielsweise in der Regel vor Ende Juli begonnen werden, Drohnenschnitt hin oder her. Hier bei uns im Voralpengebiet muss auch die Wintereinfütterung bis Mitte September abgeschlossen sein …


    Hier findest Du einige grundlegende Informationen: https://www.bienen.ch/themen/gute-imkerliche-praxis.html


    Bei der Varroabehandlung solltest Du Dich für ein bestehendes Konzept entscheiden und dieses dann haargenau nach Anleitung umsetzen. Für Ameisensäure dürfte es diese Woche zu heiss sein.


    Viel Erfolg!

    Tobias

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).