Kunstschwarm stark geschrumpft

  • Moje,


    anfang Juli habe ich 3x KS gebildet in ZaDant, hatte dafür eine ganze Zarge (10 Waben DNM) voll mit Carnicas bekommen und diese durch 3 geteilt. Die KS stehen an 2 verschiedenen Orten sehr weit getrennt (12km) und je genauso weit vom Ursprungsort des Imkerkollegens. Hatte auch 3 Tage Dunkelhaft, Königinnen würden angenommen. Habe seitdem mit 3:2 und 1:1 Zuckerwasser aufgefüttert ununterbrochen. Die Waben werden nur sehr langsam ausgebaut und die Königin hat noch nicht gestiftet (ist begattet) läuft aber munter daher. Die Bienenzahl verringert sich zunehmend (auch klar bei 6 Wochen Lebzeit im Sommer), doch in Kombi mit dem sehr langsamen Ausbau und der dazukommenden geringeren Annahme von Futter durch die schwindende Bienenzahl mache ich mir Sorgen, vorallem da nun Wespen in kleiner Zahl zwischendurch mal in die Beute schlüpfen um Futter zu schlürfen. Es wird Pollen eingetragen, doch wie geschrieben, sehr langsam ausgebaut. Ist das normal oder muss ich irgendwie verstärken? Hab mit KS noch nicht so Erfahrung,:huh: nur mit Ablegern bisher. Bin für Tipps dankbar.

  • Klingt alles ok, bis auf die Wespen. Wenn die das so hinnehmen, stimmt irgendwas nicht. Anfang Juli bis heute sind drei Wochen, warum legen die nicht? Selbst bei unbegatteten Prinzessinnen sollten sie jetzt gut in Brut sein! Dazu die Wespen. Ich hätte ein schlechtes Gefühl. Mach bitte mal Bilder von bienenbesetzten Waben.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Selbst bei unbegatteten Prinzessinnen sollten sie jetzt gut in Brut sein! Dazu die Wespen. Ich hätte ein schlechtes Gefühl. Mach bitte mal Bilder von bienenbesetzten Waben.

    Ist das bei allen drei KSn der Fall ? Ja, warum stiften die nicht ?? Haben sie ausreichend Platz, geputzte freie Zellen ?


    Der mangelhafte Ausbau hängt mit der Königin zusammen - ohne Stifte kein Bau.

  • Klingt für mich wie zu optimistisch klein gebildete Kunstschwärme:

    1 Brutwabenseite DNM entspricht ca 900 Bienen, wenn voll besetzt. 10 Waben DNM wären dementsprechend maximal 18.000 Bienen gewesen, durch drei macht 6.000 pro Kunstschwarm.

    Nach der Sommersonnenwende wäre mir das zu wenig gewesen, angesichts der zu erwarteten Abgänge.

    Ohne ein Bild vom Ist-Zustand lässt sich schwer raten wie schwach die Einheiten sind. Wespen die ungehindert eindringen können belegen die zu niedrige Volksstärke.

    Ich würde die KS zumindest verstärken, sicher die Fluglöcher eng stellen und weiter kontinuierlich dünnflüssig füttern.

  • Klingt für mich wie zu optimistisch klein gebildete Kunstschwärme:

    1 Brutwabenseite DNM entspricht ca 900 Bienen, wenn voll besetzt. 10 Waben DNM wären dementsprechend maximal 18.000 Bienen gewesen, durch drei macht 6.000 pro Kunstschwarm.

    Nach der Sommersonnenwende wäre mir das zu wenig gewesen, angesichts der zu erwarteten Abgänge.

    Ohne ein Bild vom Ist-Zustand lässt sich schwer raten wie schwach die Einheiten sind. Wespen die ungehindert eindringen können belegen die zu niedrige Volksstärke.

    Ich würde die KS zumindest verstärken, sicher die Fluglöcher eng stellen und weiter kontinuierlich dünnflüssig füttern.

    Also am besten ein bis zwei Brutwaben samt Ammenbienen reinhängen oder Abfegen?...die anderen sind zwar reine Zander aber kann die Waben ja nach dem Auslaufen entfernen.

    Bei allen dreien ist das der Fall, also vermutlich zu schwach gebildet, dadurch zu wenig Ausbau und zu viel eingelagert, 2 1/2Waben haben sie schon( sind ja große Rähmchen) aber viel zu wenig Bienen...naja hoffe mal das wird noch wenn sie verstärkt sind...

  • Haben sie ausreichend Platz, geputzte freie Zellen ?

    mmmmhhh!, Aber, weil "vermutlich" kein/zuwenig Futter drinn,

    nur sehr langsam ausgebaut

    Das ist aber DAS Erste was die machen MÜßEN. "bevor" gebrütet wird (ist ja NOCH keine Brut da)

    Ist schon schwer, einen Kunstschwarm anfänglich zu überfüttern.

    Entweder hast zu zaghaft gefüttert, oder das Geflügel ist (Milben/Viren?) krank.

    Waren die paar Bienen von dir, also deine?

    Ansonsten, nem geschenkten Gaul schaut man nicht.....

    Die Bienen von 3 Dnmwaben. Ich möcht da schon mit dem Kopf schütteln8|

    Auch wenns unbequem (aber ehrlich) ist, ich denke ich komme der Sache sehr nahe....

    Mund abwischen, besser machen!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Habs fast überlesen, "auf Zadant" auf jeden Fall zu sparsam mit Bienen........

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    W. Churchill

  • Aber selbst auf alten Autoreifen sollte da nach drei Wochen Brut sein, oder? Was haben die denn an Fütterung?

    Haben irgendwie nur sehr langsam ausgebaut...da hatte die Königin bisher keine Chance, gestern waren 2 Waben ausgebaut kann sein dass die bestiftet sind, mehr aber nicht, habe aber auch Futter gesehen. Sind auf jedenfall zu wenig Bienen.

    Futter: Zuckerwasser 1:1 3L bisher und Anfangs 3:2 waren davon aber nur 2 L je KS.

    Muss also verstärkt werden, habt ihr da eine Empfehlung?

  • Ohne Angabe der jetzigen Volksstärke lässt sich nichts Sinnvolles raten. Hier nur allgemeine Ratschläge:

    • Flugloch eine Bienenbreite breit
    • Fütterung mit Futterteig (lockt nicht so sehr die Räuber an), Wasser muss in der Nähe sein
    • Völker möglichst in Styroporbeuten umquartieren (bessere Temperaturhaltung, größerer Vermehrungsfaktor: 1,7/Brutzyklus in Styropor statt 1,4/Brutzyklus in Holz)
    • Pollenquellen müssen in der Nähe verfügbar sein

    Meine Empfehlung: Franken-Ablegerbeute

    Anmerkung 1: Kleine Völker bewachen ihr Flugloch in den Morgenstunden schlecht. Wenn da einmal Wespen durchhuschen, ist das nicht weiter schlimm. Tagsüber sollte das aber nur in Ausnahmefällen passieren. Bei Fütterung mit Futterteig konzentrieren sich die Wespen auf den Futterteig und lassen das Volk in Ruhe.

    Anmerkung 2: Kleine Völker bauen soviel aus, wie sie aktuell bebrüten können, auch mit Futterteig. Flüssige Fütterung bewirkt dann nur, dass die Brutflächen zugekleistert werden und die Königin nicht legen kann.

    Gruß Ralph

  • Ohne Angabe der jetzigen Volksstärke lässt sich nichts Sinnvolles raten. Hier nur allgemeine Ratschläge:

    • Flugloch eine Bienenbreite breit
    • Fütterung mit Futterteig (lockt nicht so sehr die Räuber an), Wasser muss in der Nähe sein
    • Völker möglichst in Styroporbeuten umquartieren (bessere Temperaturhaltung, größerer Vermehrungsfaktor: 1,7/Brutzyklus in Styropor statt 1,4/Brutzyklus in Holz)
    • Pollenquellen müssen in der Nähe verfügbar sein

    Meine Empfehlung: Franken-Ablegerbeute

    Anmerkung 1: Kleine Völker bewachen ihr Flugloch in den Morgenstunden schlecht. Wenn da einmal Wespen durchhuschen, ist das nicht weiter schlimm. Tagsüber sollte das aber nur in Ausnahmefällen passieren. Bei Fütterung mit Futterteig konzentrieren sich die Wespen auf den Futterteig und lassen das Volk in Ruhe.

    Anmerkung 2: Kleine Völker bauen soviel aus, wie sie aktuell bebrüten können, auch mit Futterteig. Flüssige Fütterung bewirkt dann nur, dass die Brutflächen zugekleistert werden und die Königin nicht legen kann.

    Gruß Ralph

    Gut viel Brombeere , Distel und Läppertracht ist hier ...

    (Obstbäume, Wald und Feldflur halt)und ein anderer Imker in direkter Nachbarschaft. Werde wohl bei allen KS weiter flüssig füttern 1:1 und mit je einer Brutwabe verstärken.

    Die jetzigen Ableger mit 3:2 3 L füttern da momentan anscheinend wenig eingetragen wird ( Ableger haben zwar noch ca 3kg drauf aber sicher ist sicher.) ...hoffe ja auf Efeu und Blattläuse😄.

    Wäre ein aufeinander setzen mit Absperrgitter eine gute Idee?