Absperrgitter wird in der Segeberger Beute festgebaut

  • Hallo,

    ich verwende in der Segeberger Beute als Absperrgitter die gespritzten Rundgitter aus Kunststoff. Das Problem: Diese Gitter werden oft sowohl an den Oberträgern des Brutraums als auch an den Unterträgern des Honigraums fest angebaut. Daher ist es nach längerer Zeit meist sehr schwierig, die unterste Honigzarge abzuheben. Mitunter zieht man bei dem Versuch die Waben des Brutraums mitsamt Auflageschienen nach oben, oft klebt das Absperrgitter nach dem Abheben an den Unterträgern des Honigraums.

    Ursache des Problems könnte sein, dass der Beespace zwischen Brut- und Honigraum durch das dicke Absperrgitter um ca. 3mm auf 7mm verkürzt wird, bei Überbau an den Oberträgern sogar um mehr. Auch bleiben diese Absperrgitter nach längerer Benutzung nicht eben, wodurch sie nicht auf dem Brutraum aufliegen, sondern in Teilen irgenwo zwischen Brut- und Honigraum liegen, was im schlechtesten Fall 2 Abstände von 3,5mm ergibt, die dann zugebaut werden.

    Kennt jemand die Lösung für dieses Problem?

  • Segeberger kenne ich nicht aus eigener Praxis. Unter diesem Vorbehalt folgende Vorschläge:

    - MetallASG sind nu 2 mm stark und wellen sich trotzdem nicht. In einen Holzrahmen eingepaßt, kann man sie exakt auf der Höhenebene von Oberkante der BrR-Zarge halten (s. Modelle von Bienenweber) und dabei trotzdem beim beespace nach oben und unten bleiben.

    - In unserem IV schwört ein Kollege auf das Imkern ohne ASG. Er setzt die Bienenflucht - wenn überhaupt - dann eben über dem Brutnest ein (das i.d.R in der Höhe 2 Zargen betrifft) und entnimmt die HoW seitlich des Brutnestes einzeln zum Schleudern. Der Ort, in dem er imkert, ist allerdings sehr windexponiert (Windkraftanlagenstandort). Er behauptet, ohne ASG nähmen seine Bienen die HoRe im Frühjahr eher und besser an.

  • Hallo,

    ich verwende in der Segeberger Beute als Absperrgitter die gespritzten Rundgitter aus Kunststoff. Das Problem: Diese Gitter werden oft sowohl an den Oberträgern des Brutraums als auch an den Unterträgern des Honigraums fest angebaut. Daher ist es nach längerer Zeit meist sehr schwierig, die unterste Honigzarge abzuheben. Mitunter zieht man bei dem Versuch die Waben des Brutraums mitsamt Auflageschienen nach oben, oft klebt das Absperrgitter nach dem Abheben an den Unterträgern des Honigraums.

    Ursache des Problems könnte sein, dass der Beespace zwischen Brut- und Honigraum durch das dicke Absperrgitter um ca. 3mm auf 7mm verkürzt wird, bei Überbau an den Oberträgern sogar um mehr. Auch bleiben diese Absperrgitter nach längerer Benutzung nicht eben, wodurch sie nicht auf dem Brutraum aufliegen, sondern in Teilen irgenwo zwischen Brut- und Honigraum liegen, was im schlechtesten Fall 2 Abstände von 3,5mm ergibt, die dann zugebaut werden.

    Kennt jemand die Lösung für dieses Problem?

    Moin,


    Exakt dasselbe Problem habe ich auch mit ASG aus Stahl. Ich kann das verbauen vermindern, indem ich regelmäßig den untersten Honigraum von der Brutzarge hebe, was aber eigentlich unnötig sein sollte.


    Würde mich auch über Erfahrungen und Hinweise freuen.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. als Anekdötchen: das Ziehen von Waben aus dem Brutraum beim Einlegen der Fluchten bescherte mir unlängst einige Dutzend Stiche, da nach vier Wochen ohne Durchsicht bei Volltracht der Verbau erheblich war - unschön!

  • Ich habe Absperrgitter aus Stahl und keine ungewöhnliche Probleme.

    Allerdings liegen diE Absperrgitter auf der kompletten Styroporinnenwand auf.

    Man fährt mit dem Stockmeisel darunter und kann es damit hoch heben.

    Absperrgitter aus Plastik hatte ich mal aus einer Imkereiauflösung. Nach einem Jahr habe ich die alle entsorgt.

    Auch benutze ich keine dünnen Gitter aus Stahl und kaufe die mit umlaufender Umrandung.

    Sind etwas teurer, aber das ist es.mir Wert.

  • Moin, moin,


    ich kenne das auch, bei den Metallgittern. Liegt auch in der Familie der Bienen, manche tun es extrem und völlig beespaceunabhängig und andere gar nicht. Ich lege die Segeberger Gitter quer zu den Gassen auf und kann dann beim Abheben mit dem Stockmeissel erst an zwei Ecken knacken und dann in einer randlichen Wabengasse ecknah das ASG unten halten und die Zarge abheben. Bei Kunststoff weiß ich nicht, ob der das aushält.

    Die Auflageschienen im BR tiefer zu legen, hilft beim Wiederauflegen: man quetscht keine Bienen auf den OT. Auf Verbau oder nicht habe ich keinen Einfluß feststellen können.

    Bei den Weberbeuten tun sie es trotz Rahmen auch, aber meist unten stärker als oben, so dass das Ding liegen bleibt.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • ... kann dann beim Abheben mit dem Stockmeissel erst an zwei Ecken knacken und dann in einer randlichen Wabengasse ecknah das ASG unten halten und die Zarge abheben. Bei Kunststoff weiß ich nicht, ob der das aushält.

    Ich werde das im nächsten Jahr probieren, für dieses Jahr sind die Absperrgitter draußen.

    Zitat

    Die Auflageschienen im BR tiefer zu legen, hilft beim Wiederauflegen: man quetscht keine Bienen auf den OT.

    Gute Idee. Aber wie macht man das? Mit abgehobelten Holzschienen?

    Gruß Ralph

  • Moin Ralph,


    ja, Holzschienen 5 oder 6 mm tiefer fräsen. Da gab es mal eine Lieferung über Holtermann, die waren verfräst, so dass die Rähmchen soweit nach rechts konnten, dass sie links runterrutschten. Da habe ich den Tischler meines Vertrauens beauftragt. Dann kam Michi und mir im Gespräch der Gedanke, dass die im BR gerne tiefer liegen könnten... Unten ist Platz genug.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...