Letztes Schleudern, Füttern und Behandlung

  • Guten Tag


    Ich würde gerne wissen, ob mein Plan zum letzten Abschleudern dieses Jahr so in Ordnung ist. Ich imkere auf Dadant 12er.

    Komme aus der Gegend 86xxx. Die Linde ist durch und ein Sonnenblumen Feld ist direkt am Standort, sind in 1-2 Wochen soweit, allerdings unbekannt, ob diese Honigen.


    Ich habe 4 Wirtschaftsvölker mit 8 Waben drin, meist sieht es so aus

    FW-DR-BW-BW-BW-BW-BW-FW-S


    Das Ziel ist auf 10 Waben zu überwintern,oder würdet ihr 12 empfehlen?


    Würdet ihr den DR über Winter drin lassen, dann mit Futter oder nehmt ihrvihn raus?

    Am Montag schiebe ich die Fluchten rein und verändere das Brutnest in

    FW-BW-BW-BW-BW-BW-MW-MW-DR-FW-S




    Am Dienstag nehme ich alle HR runter und schleuder diese.


    Am gleichen Tag abends setze ich den Völkern für 24h zum Ausschlecken die HRs wieder auf ,mit einer HR Zarge als Abstand drauf(wird das funktionieren oder soll ich eine Ecke der Folie umschlagen?)


    Am Mittwoch Abend kommen alle HR runter und ich füttere 3:2 Sirup 6L ein.


    In der Woche drauf AS Behandlung bei passendem Wetter mit dem Nasenheider Pro.


    Was sagt ihr dazu? Was sollte ich anders machen oder besser?

  • Fülle mit MW auf 12 Rahmen auf und füttere bis Mitte September auf ein Endgewicht von 20kg. Die Bienen haben dann genug Platz lagern so ein, wie sie es für richtig halten.

    Drohenrahmen drin lassen, der kann als Futterspeicher genutzt werden.

    Abgeerntete Honigräume kommen bei mir 24h über einen Adamfütterer drauf, bevor ich nochmal die Bienenflucht einlege.

    Der Nassenheider Pro ist nicht wetterempfindlich. Bis 35°C klappt es gut.

    Auch eine eierlegende Wollmilchsau gibt keinen Honig.

  • Aus meiner Erfahrung - nein; füttere immer nur auf 10 Waben auf. Selbst bei Winter mit min.-Temperaturen von - 20 °C hat's gereicht. Entscheidend ist, dass genügend eingefüttert wird. Dazu gibt's auch viele Beiträge hier....

  • Aus meiner Erfahrung - nein; füttere immer nur auf 10 Waben auf. Selbst bei Winter mit min.-Temperaturen von - 20 °C hat's gereicht. Entscheidend ist, dass genügend eingefüttert wird. Dazu gibt's auch viele Beiträge hier....

    Vielen Dank!

    Was meinst du zum restlichen vorgehen?

  • Kann man so machen, wie unter #1 beschrieben. Kleiner Änderungsvorschlag beim Füttern:

    Ich fütter als erstes immer Zucker oder Sirup, je 5 kg oder Liter, 1 : 1 verdünnt. Da bauen sie die MW schnell aus. Bei der Variante muss man jedoch sehr gut die Futtersituation im Blick haben, damit die Völker immer gut versorgt bleiben. Hängt auch alles von den regionalen Verhältnissen ab.


    Viel Erfolg!

  • Der erste Schritt hat alles geklappt.

    Die DR sind derzeit gestiftet, ich werde diese am 1-5. August dann noch schneiden.

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass sie nochmals die Wabe ausbauen ohne einen Anfangsstreifen? Oder sollte ich lieber dann eine Mittelwand rein?(nach dem Schneiden)

  • Jetzt häng ich mich hier mal dran. Eigentlich wollte ich nächste Woche die Völker mit dem Nassenheider behandeln. Bei einem Blick auf die angesagte Hitzewelle ab Mitte nächster Woche bin ich versucht, die Nassenheider schon heute drauf zu packen. Dann ist bis Mitte/Ende nächster Woche schon das Meiste "erledigt". Und wenn es dann mit der Hitze zu schlimm wird, mach ich tagsüber doe Flaschen zu und abends wieder auf. Weil wer weiß, wie lange die Hitze anhält, wenn es erst mal wieder richtig loslegt! Ist der Plan ok, oder würdet ihr die nächste gemäßigte Wetterlage abwarten?

  • Der Nassenheider ist doch mehr oder weniger temperaturunabhängig, also sollten die hohen Temperaturen nichts ausmachen.

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.