Tea time

  • Werbung

    Servus zusammen,


    Es gibt ja mehrere Möglichkeiten zur Erstellung eines Ablegers. In der Vergangenheit habe ich einfach Ableger am Stand gemacht. Mit eher mäßigem Erfolg. Die Bienen fliegen ins alte Volk zurück, die Brut kühlt aus und ist kaputt.


    Deshalb habe ich dieses Jahr Ablegerkästen vom Holtermann besorgt. 3 Tage Kellerhaft hat man mir gesagt und wieder vor in den Garten stellen. Das hat dann leider dazu geführt, dass 2 Ableger erstickt sind weil der Herr Holtermann kein Luftloch in den Kasten bohrt. Ganz großes Kino


    Jetzt hat mir jemand gesagt, daß man es auch mit Pfefferminztee probieren kann. Die Bienen einfach einsprühen und sie nehmen einen anderen Geruch an... dann müsste es mit dem Ableger auf jeden Fall klappen weil diese dann im alten Volk nicht mehr reingelassen werden


    Frage: Funktioniert das wirklich?


    Ich habe schon einmal verschiedene Völker mit Apfelsaft besprüht und in den Kunststschwarm eine Königin ohne Zusetzkäfig eingeweiselt. Das hat problemlos geklappt. Aber Pfefferminztee beim Ableger machen?

  • Warum verstellst du den Ableger nicht einfach um 3km? Das mit der Belüftung liegt übrigens in der Verantwortung des Imkers, nicht des Beutenverkäufers. Der weiß doch nicht was du mit den Dingern anstellst.

  • Servus zusammen,

    ....

    Deshalb habe ich dieses Jahr Ablegerkästen vom Holtermann besorgt. 3 Tage Kellerhaft hat man mir gesagt und wieder vor in den Garten stellen. Das hat dann leider dazu geführt, dass 2 Ableger erstickt sind weil der Herr Holtermann kein Luftloch in den Kasten bohrt. Ganz großes Kino


    ...

    Und wenn mal wieder was schief gegangen ist, haben anderen es verbockt? ;(

    Wenn ein Brutwabenableger bei gutem Flugwetter (dann sind viele Flugbienen unterwegs und nicht in der Beute) mit ausreichend aufsitzenden Pflegebienen gebildet wird, habe ich bis jetzt noch keine Ausfälle erlebt.
    Eine Futterwabe und eine Wasserwabe mit hinein, dann brauchen die Pflegebienen den Ablegerraum vorerst nicht zu verlassen.

    Da brauchts weder Apfelsaft noch Pfefferminztee, außer dem Imker dürstet. :)

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Von meinen 5 Ablegern habe ich 4 davinz in 3 km Entfernung aufgestellt. Es hat ja alles bestens geklappt.


    Den einen habe ich in Kellerhaft genommen und es halt mal anders ausprobiert.


    Ich habe nicht gesagt dass ich das mit dem Pfefferminztee machen möchte, ich habe nur gefragt ob es funktionieren würde. Das ist alles :-)



    Ach ja, und wenn es einem Imker in Franken durstet, holt er sich ein Bier!

  • Ich mache nun schon lange keine Ableger mehr aber früher habe ich die auch imner am Stand gebildet. Ausreichend stark gebildet und sanft gegen die gezogenen Waben geklopft um die alten Tanten zum Abfliegen zu bewegen, hat immer gereicht...und natürlich auch ein eingeengtes Flugloch und die Bildung vor dem sommerlichen Trachtschluss. Da braucht es weder Minze noch extra Ablegerkästen.

    Mach sie doch jetzt per TBE als Sammelbrutableger....das klappt eigentlich immer am besten da halt besonders fett gebildete Ableger.


    M.

  • Mit "Ablegern" also eigentlich nur ungerecht auseinandergerissenen Volksteilchen holst du dir alle Probleme, die es beim Überwintern gibt gleich mit dazu...

    Was das einsprühen betrifft, da reicht auch Wasser, und zwar nur um die Königin zu zu setzen, damit sie sich nicht so hektisch bewegt und auch nicht gleich wegfliegt, aber gut, beim "Ableger" verzichtet man ja sogar auf die Möglichkeit dem Völkchen eine vollwertige Königin zu spendieren und setzt statt dessen auf Nachschaffung aus der Not heraus.:rolleyes:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Kruppi ()

  • Bei Ablegern schlüpfende Brut verwenden. Die schlüpfende Brut gleicht den Bienenverlust durch Rückflug aus.

    Gruß Ralph

    PS: Jetzt aber nicht mehr!

  • Mit "Ablegern" also eigentlich nur ungerecht auseinandergerissenen Volksteilchen holst du dir alle Probleme, die es beim Überwintern gibt gleich mit dazu...

    Was das einsprühen betrifft, da reicht auch Wasser, und zwar nur um die Königin zu zu setzen, damit sie sich nicht so hektisch bewegt und auch nicht gleich wegfliegt, aber gut, beim "Ableger" verzichtet man ja sogar auf die Möglichkeit dem Völkchen eine vollwertige Königin zu spendieren und setzt statt dessen auf Nachschaffung aus der Not heraus.:rolleyes:

    Ich habe dieses Jahr auch schon 4 richtige Königinnen bekommen (3 davon selbst gezogen) und diese eingeweiselt.


    Bisher habe ich auch immer diesen Futterteig dazu genommen wie man es normalerweise eben macht.


    Mir ging es halt mal darum ob schon mal jemand diese unkonventionelle Methode kennt bzw. ausprobiert hat :)


    Nächstes Jahr werde ich es halt mal ausprobieren, einfach mal um zu gucken ob es funktioniert 8)