2019 ein sehr gutes Honigjahr!

  • Zitat

    Eigentlich müsste ich 20 EUR für's Glas verlangen.

    Ja dann mach das doch und hört mal auf hier rum zu jammern.
    Letztes Jahr seit ihr im Honig ersoffen, da war es auch nicht richtig ;-) ;-)

    Einen wunderschönen guten Morgen an diesem trüben,wunderschönen guten Morgen :-)


    Hallo Hartmut :-) sind Wir leider nicht.

    Auch letztes Jahr war sehr schlecht, der Raps war zu trocken und brachte nur ca. 50% ,der Wald hatte total versagt :-( es war ein sehr schlechtes Jahr, was von diesem Jahr noch übertroffen wurde.

    Ich imkere schon seit 35 J. und hatte erst 1 Jahr wo wirklich garnichts gab.

    Aber dieses Jahr ist das 2.-t schlechteste seit Ich imkere.

    Raps fast nichts, Frühjahrsblüte ,auch nicht besser, Akazie hatte schon bei weitem bessere Erträge, Linde etwas, Waldhonig :-( auch nicht berauschend.

    Mein Bekannter in der Nähe von Köthen, hat die beste Ernte seines Lebens hat Er gesagt und das glaube ich Ihm auch.

    Ich denke der Süden ist ein Flop, der Osten top :-)

    Sei es den Imkern vergönnt, das Blatt dreht sich auch wieder.

    Nach 7 fetten Jahren, kommen 7 magere Jahre, so war es schon immer :-( aber ich hoffe es stimmt nicht sonst hätten Wir noch 5 J magere Jahre vor uns und das hält keiner durch.

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Bei mir ist es ähnlich wie bei hornet. Imkern ja auch in einer ähnlichen Region.

    Was im April rein kam würde im Mai wieder verbraucht.

    Die Sommerernte ist ok. Die Völker, die nicht geschwärmt sind, haben im Schnitt über 30 Kilo Blüte und Wald gebracht.

    Allerdings an einem meiner Stände auch mit deutlichem Melezitose Anteil. Bekomme den Honig zum Teil leider nicht oder sehr schlecht aus den Waben. Dafür schön dunkel....

  • Auf ein mieses Frühjahr folgte ein mieser Sommer. Die Linde hat die Völker soweit ernährt, dass sie nicht gefüttert werden mussten, mehr nicht. Wald Fehlanzeige. Musste nun mit einer ersten Fütterung beginnen. Fazit: 0,0kg im gesamten Jahr. Scheine hier bei weitem nicht der Einzige zu sein.

    Sch...

    ...ade...


    Lief hier auch nicht wirklich gut, die Frühtracht haben die Völker wieder verbaucht. Was nicht geschwärmt und genügend stark war, konnte dann im Juni über einen kurzen Moment noch was eintragen. Seit her läuft nur noch gerade so viel, dass sich die Völker davon ernähren können.

    Mit 10 Völker in den Frühling gestartet, wird mein Ertrag wahrscheinlich etwas um die 50 Kilo sein. Der Grossteil davon von 3 ausserordentlichen Völkern. Hier gingen aber auch viele Imker ganz leer aus.


    Laut älteren Imkern, gibts hier ab und an mal solche Jahre.

    Ich staune aber auch sonst immer mal wieder. Die hier unerträglichsten Gebiete sind diejenigen, welche für die Insekten am besten sind. Hochwald mit naturgeschützten Moorgebieten und ausgiebigen Öko-Wiesen rundherum. Das ganze Jahr blüt was, aber nichts bringt wirklich was ein. Ausser alle 10 Jahre die Tanne, die dann dafür dermassen explodiert, dass dir Angst und Bange wird um die Völker.


    Wenigstens klappte es mit Vermehrung und Zucht. Ich hoffe darauf, knapp 20 Völker einwintern zu können.

  • Hier im Westen bin ich sehr zufrieden. Die Frühtracht war mäßig ( Mai viel zu kalt und zu nass).

    12 kg/Volk. 1. Sommertracht war sehr gut, ca 25kg/Volk; 2. Sommertracht nächste Woche, geschätzt ca. 30 kg/Volk. Ich hab noch auf Wald gehofft, wird aber wohl nichts werden. Hoffe jedenfalls, dass es nicht kommt wie 2016, ab Mitte August volltracht- Melizitose-. Keine HR mehr auf den Völkern, alle BR berhonigt. Die Honig- und BR-Waben durch dem Dampfwachsschmelzer gejagt und 1000 Liter Met erzeugt. ( Da kann man aber auch drauf verzichten)


    Salve, Peter

  • Bei uns, um Stuttgart und Richtung Schwarzwald nur miese Ernte, wenn überhaupt. Am Wochenende habe ich zum ersten und letzten Mal dieses Jahr geschleudert. Aus 6 Völkern 26 kg! Eigentlich lohnte da das Schleuderaufstellen nicht mal. So eine "Null-Runde" habe ich in meinen 15 Jahren Imkerleben noch nicht gehabt. Aber starke Völker, die Vermehrung hat gut geklappt.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo,

    ... bin gerade am abernten. Von Rekord sind wir bei uns dieses Jahr weit entfernt. Es deckt gerade die Unkosten.

    Aber so ist die Imkerei nun mal, ... also auf ein neues Honigjahr.:)


    Gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hallo, im hohen Westerwald gab es kaum Fruehtracht. Dafuer hat die Linde so gut gehonigt, dass es einen Entdeckelungswachsschmelzer gegeben hat. Ich bin zufrieden.

    Bis bald Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)

  • Hier in Dessau-Rosslau auch total Flaute. Ca. 2 Wochen Tracht im Jahr (Robinie und danach mein komischer Benzinhonig:) ) sind echt bissel wenig. Ich war am Ende froh, dass ich genug für die eigene Familie hatte und positiv überrascht, dass es auch noch für meine Eltern reicht. Ca. 10 kg pro Volk.

    Ich hab im Mai gefüttert und (ab) Ende Juni schon wieder. Das hatte ich noch nie, nichtmal in 2018. Das grösste Problem sind die Ableger, die nun fast gar nicht bauen konnten und aufwändig gefüttert werden mussten und müssen. Bringt mich echt an die Leistungsgrenze.

    Dass es in Köthen, also quasi um die Ecke, super Erträge gegeben haben soll, kann ich mir nicht erklären. Die ganze Region ist durch die anhaltende Trockenheit incl. des aus 2018 mitgeschleppten Defizits schwer getroffen.

    Ich hab das Jahr auch abgehakt. Bei der Königinnenzucht miserable Zuchtstoffannahme, Ablegerentwicklung wie beschrieben, für Kunstschwärme zu wenig bienenmasse... Aber die Begattungsergebnisse waren ganz zufriedenstellend ;).


    LG

    Stefan