Blühstreifen an Kreuzungen

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    ...also werden Lebensmittelhersteller ihre Rohstoffe günstiger aus dem Ausland beziehen.

    80% des in D verbrauchten Honigs stammen bereits seit vielen Jahren aus dem Ausland. Daran würden Preiserhöhungen für deutschen Honig nichts wesentliches mehr ändern.

    Es geht doch nicht um Honig. Was verändert sich denn bitte beim Imker, wenn der Landwirt auf Pestizide verzichtet? Nichts zum Nachteil für den Honig. Es geht um die Landwirte. Weizen, Gerste, Raps, Futtermais. Wenn die Erzeugung teurer wird, dann kommt das halt aus dem Ausland, dann machen die Landwirte dicht. Das hat Auswirkung auf die Wirtschaft, nicht die 20% deutscher Honig. Und wenn die Landwirte weg sind, dann siehst Du in D bald keinen Raps mehr und dann ist die Frage, woher viele Imker ihre einzige Tracht her bekommen. Somit muss ich meine Aussage von oben revidieren.

    2 Völker Carnica in Segeberger (rote Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Konkrete Beispiele bitte! Welche Länder haben was gemacht, und was hat sich verändert? Und wi lange geht das schon so?


    Dass Deutschland Vorreiter ist, halte ich für ein Gerücht, droht uns doch gerade ein Verfahren wegen der (nicht richtigen) Umsetzung der Düngemittelverordnung. D macht das absolute Minimum was das angeht, schließlich haben die Landwirte eine riesige Lobby.


    Ach das mit den Kernkraftwerken. Praktisch ist nur, dass wir jederzeit Atomstrom aus Frankreich importieren können. Auch wenn Deutschland beim Strom Nettoexporteur ist, in windstillen Nächten ist es billiger Strom aus Frankreich zu kaufen, als die sauberen Gaskraftwerke zu nutzen. Und solange wir diese Praxis beibehalten sind wir auch für den Atommüll aus dem Ausland verantwortlich. Und auch die EEG Umsetzung ist auch spannend. Weil die Politik aus Angst vor der Wirtschaft nicht wollte, dass die Großindustrie mehr für Strom bezahlen muss, wurden die ganzen Mehrkosten auf den Endkunden verlagert. Und da erwartest Du, dass die Politik eine Entscheidung trifft, die sich negativ auf die Landwirte auswirken wird?

    2 Völker Carnica in Segeberger (rote Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Konkrete Beispiele bitte! Welche Länder haben was gemacht, und was hat sich verändert?

    es bezog sich nicht nur auf Landwirtschaft, sondern allgemein auf verschiedene Dinge, wo Deutschland gegen konservative Widerstände aus Vernunftgründen etwas zum Wohle der Umwelt oder der Menschen verändert hat.


    Beispiele: Energiewende, Waldsterben -> Wind- und Solarstrom wurden hier maßgeblich vorangebracht, Rauchgasentschwefelung. Katalysatoren...usw.

    Das ging meiner Erinnerung nach damals alles von Deutschland aus und wurde durchgezogen, obwohl alle anderen das als Spinnerei und zu teuer abgetan haben.


    Auch die Photovoltaik ist so ein Fall. Dass dann andere Länder bei solchen technischen Themen uns nach einiger Zeit überholen, weil erzkonservative Kreise bei uns sich mit aller Kraft sträuben und ins Lenkrad greifen und auf die Bremse steigen, ist ein anderes Thema.


    Der Ausstieg aus der Kernkraft würde ohne die deutsche Mentalität noch heute nicht stattfinden usw. usf.

    Über Kernkraft diskutiere ich jetzt aber nicht weiter. Wir sind weit OT.


    Wieder leichte Kurve zurück zum Thema: bei der Düngemittelverordnung gebe ich dir vollkommen recht, ist ja auch kein Wunder, der Bauernverband ist als eine der dreistesten und größten Lobbygruppen genau einer der einschlägigen erzkonservativen Bremser, zum Schaden der (normalen) Bauern und unserer Gesellschaft.

    Es geht um die Landwirte. Weizen, Gerste, Raps, Futtermais. Wenn die Erzeugung teurer wird, dann kommt das halt aus dem Ausland, dann machen die Landwirte dicht.

    Es sollte aber eben NICHT um die Landwirte, auch nicht um die Imker gehen, sondern um das Land und die Zukunft als Ganzes. Und da wäre die einzig vernünftige Entscheidung, keine Pestizide zu verwenden. Pestizide sind eine Sackgasse, die nur vordergründig gut wirkt und vermeintlich kaum Schäden verursacht. Die Kosten für die tatsächlichen Schäden sind derzeit halt nur versteckt und werden von anderen womöglich erst in der Zukunft getragen, aber nicht von den heutigen VErursachern (Bauern und Konsumenten).


    Weil der hoffentlich künftig zentrale Begriff unserer Umweltpolitik wird sein: Faire Kostenverteilung, verursacherbezogene Kosten.

    Bisher sind alle umweltschädlichen Wirtschaftshandlungen in allen Branchen nur deshalb so beliebt und günstig, weil eben die tatsächlichen Kosten NICHT fair auf die Verursacher abgewälzt werden, sondern von anderen getragen werden müssen.


    Da kannst du Tausende Beispiele selber finden; Flugverkehr, Kernkraft, Autoverkehr, Pestizide etc,. etc.

    Überall werden die Schäden von anderen bezahlt, nicht von den Passagieren, den Stromkunden, den Autofahrern, den Bauern und Konsumenten.

    Und NUR deshalb sind diese Produkte dann so unglaublich günstig, dass die eigentlich vernünftigeren Produkte dagegen vermeintlich zu teuer sind. Das ist das Ergebnis von guter Lobbyarbeit, Verschweigen bei den Befürwortern und Bequemlichkeit beim Konsumenten.


    Würde man alle bekannten direkten und indirekten tatsächlichen Kosten (auch bei den Tausend anderen Dingen, wo das so läuft) fair zuordnen, hätten wir plötzlich eine ganz andere Kostenstruktur und es würden sich wie von selbst die wahrhaft vernünftigen und zukunftsträchtigen Produkte und Produktionsprozese einstellen.

    Kein Mensch würde mehr auf die blödsinnige Idee kommen, in Südamerika den Urwald (die Lunge von uns allen!) wegzubrennen, nur damit dort billiger Gen- und Gift-Soja-/Zuckermüll nach Europa kommt, um dort den Bauern das Leben schwer zu machen. Ganz ohne Verbote und Zölle, einfach, weil die Kosten der Urwaldvernichtung eben automatisch dagegen sprechen würden.


    Das wird jedoch weltweit blockiert, weil die Politik nicht sachorientiert, sondern Wählerstimmen- und damit Lobbyorientiert arbeitet. Und Lobbygruppen haben immer nur ihre Partikularinteressen im Blick - und zwar alle, auch Imker.

    Ein Systemfehler sozusagen.

    Den können wir hier nicht diskutieren, geschweige denn ändern.


    Daher werde ich das Thema für mich hiermit beenden.

  • Das ist beim Thema Landwirtschaft und Lebensmittel aber nicht ganz so einfach. PaBa hat meines Erachtens völlig recht, wenn er darauf hinweist, dass deutsche Landwirte dann (erst recht) nicht mehr zu konkurrenzfähigen Preisen produzieren können, sollten weitere entsprechende Verbote kommen. Schutz der Landwirte über Zölle, Subventionen etc. ist nicht leicht umsetzbar bzw. nur EU-weit, sprich ein Alleingang ist kaum möglich.


    Können Landwirte nicht mehr konkurrenzfähig produzieren geben sie über kurz oder lang auf - wie jeder andere Wirtschaftsteilnehmer es auch würde. Die Landwirtschaft bringt große Probleme mit sich, aber was mit den Flächen geschieht wenn keine Landwirtschaft mehr vorhanden ist, wird auch nicht toll. Im besten Falle hätten wir irgendwann 'nur' noch Wald. Das Hauptproblem sehe ich aber im Verlust der Autarkie. Natürlich sind wir auch jetzt nur begrenzt autark, in vielen Bereichen auch gar nicht. Aber wenn wir irgendwann keine bzw. viel zu wenig Lebensmittel selbst produzieren (weil es für den hiesigen Erzeuger eben nicht lohnt im Vergleich zu ausländischen Erzeugerpreisen) sehe ich das höchst kritisch. Keiner kann vorraussagen wie die Zukunft wird, ob wir in einer utopischen oder in einer dystopischen Welt leben werden und ob wir in 25 Jahren immer noch günstig Getreide aus Russland, Kanada etc. importieren können.


    Ich verschließe mich deinen wohlbegründeten Argumenten nicht hornet und stimme dir zu, dass es mehr Druck in diese Richtung geben soll und muss. Aber das geht nur konzertiert und nicht allein, die Risiken eines entsprechenden Alleinganges sehe ich als noch größer an die eines 'weiter so'.

  • Können Landwirte nicht mehr konkurrenzfähig produzieren geben sie über kurz oder lang auf - wie jeder andere Wirtschaftsteilnehmer es auch würde

    Welchen Anteil an unserer Lebensmittelproduktion hat die heimische Landwirtschaft ? Ist das so, wie beim Honig (80 % Importware !) oder viel weniger?

    Die Landwirtschaft bringt große Probleme mit sich, aber was mit den Flächen geschieht wenn keine Landwirtschaft mehr vorhanden ist, wird auch nicht toll.

    Schwarz/weiß geht sicher nicht. Aber man könnte solche Flächen durchaus gezielt "bewirtschaften lassen" und diesen Service finanziell unterstützen. Die weiterhin genutzten Anbauflächen dann auch gerne großflächig, aber differenziert bewirtschaften - z.B. nicht alles voll Raps und Maisflächen. Wenn man will, kann auch dafür finanzieller Anreiz geschaffen werden.

    Ich verschließe mich deinen wohlbegründeten Argumenten nicht hornet und stimme dir zu, dass es mehr Druck in diese Richtung geben soll und muss.

    Wenn sich die Bauernlobby einmal in diese Richtung bewegen würde, wäre es schon ein Gewinn. In der globalen Weltwirtschaft gibt's nun mal eine sehr differenzierte Arbeitsteilung und eine Region mit 500 Mio. Menschen auf relativ kleiner Ausdehnung ist eine schlechte Voraussetzung für eine Agrarregion.


    Und - da gebe ich Dir völlig recht - das ist der Grund, warum man anderswo deutlich günstiger produzieren kann. Wenn dann aber Schritte in diese Richtung getätigt werden (Stichwort Mercosur Abkommen), fängt der Bauernverband an zu klagen, hat Angst um seine Umsätze etc.


    Ich gebe zu, dass ich zu wenig von diesen Dingen verstehe. Aber so wie momentan mit immer mehr Aufwand immer mehr entfernt von einem gesunden Bewirtschaften kann perspektivisch nicht zum Erfolg führen.

  • ...also werden Lebensmittelhersteller ihre Rohstoffe günstiger aus dem Ausland beziehen.

    80% des in D verbrauchten Honigs stammen bereits seit vielen Jahren aus dem Ausland. Daran würden Preiserhöhungen für deutschen Honig nichts wesentliches mehr ändern.

    Es geht doch nicht um Honig. Was verändert sich denn bitte beim Imker, wenn der Landwirt auf Pestizide verzichtet? Nichts zum Nachteil für den Honig. Es geht um die Landwirte. Weizen, Gerste, Raps, Futtermais. Wenn die Erzeugung teurer wird, dann kommt das halt aus dem Ausland, dann machen die Landwirte dicht. Das hat Auswirkung auf die Wirtschaft, nicht die 20% deutscher Honig. Und wenn die Landwirte weg sind, dann siehst Du in D bald keinen Raps mehr und dann ist die Frage, woher viele Imker ihre einzige Tracht her bekommen. Somit muss ich meine Aussage von oben revidieren.

    Stimmt! Die landwirtschaftliche Produktion würde (unter den erschwerten Bedingungen) quantitativ sinken und Deutschland könnte wohl nicht mehr 1/3 seiner Produktion exportieren. Aber muss man weltweit drittgrößter Agrarexporteur sein (Quelle: BMEL), wenn man lediglich 0,3 % Flächenanteil besitzt?

    Unsere Wirtschaft würde dies vermutlich verschmerzen, da ohnehin ca. 40 % der landwirtschaftlichen Einkünfte in Deutschland aus Subventionen stammen und die Flächen würde durch eine weniger intensive Landwirtschaft auch keinen Schaden nehmen.

    Fazit: Ob Insekten mit weniger Landwirtschaft hungern? Ich glaube nicht.

  • Stimmt! Die landwirtschaftliche Produktion würde (unter den erschwerten Bedingungen) quantitativ sinken und Deutschland könnte wohl nicht mehr 1/3 seiner Produktion exportieren. Aber muss man weltweit drittgrößter Agrarexporteur sein (Quelle: BMEL), wenn man lediglich 0,3 % Flächenanteil besitzt?

    Unsere Wirtschaft würde dies vermutlich verschmerzen, da ohnehin ca. 40 % der landwirtschaftlichen Einkünfte in Deutschland aus Subventionen stammen und die Flächen würde durch eine weniger intensive Landwirtschaft auch keinen Schaden nehmen.

    Fazit: Ob Insekten mit weniger Landwirtschaft hungern? Ich glaube nicht.

    So funktioniert aber Wirtschaft nicht. Höhere Produktionskosten müssen durch Verkaufspreise gedeckt werden. Wenn man sich jetzt anguckt, dass eine Tonne Weizen an der Matif Spot zu 177€ gehandelt wird, und halbwegs nachvollziehen kann, was an Pacht, Arbeit, Betriebsmittel in den Acker gehen, um Weizen zu ernten, dann sieht man, dass da nicht viel Marge ist und das trotz der Subventionen.


    Wenn nun die Kosten entsprechend steigen, und der Ertrag gleichzeitig sinkt, dann machen die Bauern den Laden dicht, oder diese werden von Großunternehmen geschluckt, weil das Getreide immer noch aus aller Welt bezogen werden kann. Und dann ist es zwar schön, wenn die Insekten dennoch genug Pollen und Nektar finden, aber ob man nur noch Großunternehmen als Landwirte haben will, und ob diese so viel besser für die Umwelt sind, muss halt jeder für sich wissen.


    Und dann machen wir unsere Lebensmittelversorgung von Importen abhängig, und werden erpressbar für die ganze Welt. Ein Land, welches seine Menschen nicht ohne Importe ernähren kann, steht ziemlich doof dar. Ich stelle mir Verhandlungen mit Donald schön vor:

    "Ich erhöhe die Importzölle auf eure Autos, und ich erhebe Exportzölle für Getreide in die EU. So sad"


    Auch hier der Hinweis, dass ich keinen Hof oder ähnliches habe, daher bin ich nicht direkt betroffen.


    Romantik gerne, aber bitte mit Realitätsbezug. Daher die Frage:

    Steht Bio auf allen Produkten, die Du so einkaufst? Zucker zum Einfüttern, Mehl zum Backen, Käse, Schinken, Fleisch generell?

    Wie ist das mit deinen Anziehsachen? Fair hergestellt? Stromtarif mit 100% regenerativer Energie? Benzin?

    Vielleicht sollten hier alle Beteiligten das nachfragen und zu bezahlen, was sie so fordern. Wenn der Kunde bereit ist für Bio zu zahlen, dann werden sich die Angebote finden. Aber wenn man Freilandhaltung zu Käfighaltungspreisen haben will, dann kann man in Foren viel schreiben, es wird nichts passieren.


    JM2C

    2 Völker Carnica in Segeberger (rote Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Großunternehmer als Landwirte, die haben wir jetzt schon. Kleinunternehmer, ob Imker oder Bauer, können auch jetzt schon nicht mehr mit den Preisen der Großen konkurieren. Der Abbau von Subventionen trifft in erster Linie den Export und somit die Großunternehmer.

    Der kleine Schweinefleischdirektvermarkter bei mir in der Gemeinde hat nichts davon, dass der Exportweltmeister für Schweinefleisch Deutschland (trotz so geringer Marge) heißt. Trotz deutlich höherer Preise hält er sich augenscheinlich ganz gut. Wie funktoniert das? Vermutlich weil sich gerade etwas ändert. Die Direktvermarktung wächst, die Bio-Branche wächst jedes Jahr usw.


    Eine Abschaffung der industriellen Landwirtschaft ist unrealistisch, aber ein Rückgang wäre doch auch schon ein Erfolg. Immerhin sind die meisten Landwirte auf der Welt noch kleinbäuerlich organisiert. Ob sie demnächst vom Exportweltmeister erdrückt werden, weil Wirtschaft halt so funktioniert, dass wird sich zeigen.


    Bei mir steht nicht Bio auf jedem Produkt. Auf Zucker zum Einfüttern, Mehl zum Backen, Käse und Fleisch allerdings schon. Die Freilandeier produzieren meine eigenen Hühner.


    Und auch ein Blühstreifen wird die Welt nicht retten ... ich habe trotzdem einen hinterm Haus :)


  • Und dann machen wir unsere Lebensmittelversorgung von Importen abhängig, und werden erpressbar für die ganze Welt. Ein Land, welches seine Menschen nicht ohne Importe ernähren kann, steht ziemlich doof dar. Ich stelle mir Verhandlungen mit Donald schön vor:

    "Ich erhöhe die Importzölle auf eure Autos, und ich erhebe Exportzölle für Getreide in die EU. So sad"

    Nicht autark alle Rohstoffe/Nahrungsmittel selbst produzieren zu können, wäre nur ein Problem, wenn die EU einen Weltkrieg anzetteln würde und die gesamte Welt daraufhin ein Embargo gegen die EU verhängen würde.
    Und selbst dann sind notfalls innerhalb eines Jahres alle Schaf-Weiden wieder in Weizenäcker umgewandelt.

    Subventionen jeglicher Art sorgen immer nur dafür, einen unwirtschaftlichen Wirtschaftszweig künstlich am Leben zu halten; -Also Kapital sinnlos zu vergeuden, das fehlt, um neue konkurrenzfähigere, innovativere Wirtschaftszweige aufzubauen.

    Gerecht für die Steuerzahler und besser für die Volkswirtschaft wäre es, wenn man alle Agrarsubventionen abschafft -aber auch alle Substanzsteuern, mit denen Bauern belastet werden (Grundsteuern, Erbschaftssteuern usw).
    Der Bauer ist dann nicht mehr gezwungen, Land zu verkaufen, weil er die Substanzsteuern nicht bezahlen kann, sondern nur noch wegen eigener Dummheiten -also mit Kredit finanzierter Abenteuer.

    Alle Subventionen abzuschaffen (also auch die "Energiewende"-Subventionen für Maiswüsten), wie in Neuseeland in den 80igern wäre mE ein Segen nicht nur für die Volkswirtschaft und -Steuerzahler, sondern auch für die Imker. Extensive Schafweiden (Weißklee, Löwenzahn, Wegwarte...) und Obstplantagen sind doch eigentlich besser für (Stand)-Imker, als einmalige Massentrachten (Raps). Oder? Und für die Insektenwelt usw eh...

  • Im übrigen hatte ich einmal eine Studie gelesen (bin gerade zu faul, die zu suchen), aus der hervorgeht, dass die kleinen (südwest-deutschen) Familien-Agrar-Betriebe, mehr oder weniger die einzigen sind, die ohne Subventionen Gewinn machen würden.

    Die riesigen LPG-Nachfolger im Osten sind demnach lediglich effizienter darin, Subventionen abzugreifen und sich Steuerberater und Anwälte zu leisten, die den ganzen Behördenkram effizienter erledigen können; Aber nicht effizienter darin sind, Gewinn mit ihren Produkten zu machen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Peterl ()