Zeitfenster Königinnen käfigen

  • Moin zusammen,


    wenn ihr die Königin im Scalvinikäfig käfigt, lasst ihr sie 21 Tage drin?


    Würden auch 15 Tage genügen?


    Dann ist die "neue Brut" ja erst in einem Lavenalter von 3 Tagen, wenn die "alte Brut" ausgelaufen ist.


    Da sollten die "neuen" Laven ja noch klein genug sein um alle Varroen mit Oxalsäure zu erreichen, oder liege ich da falsch?

  • es geht doch um die restliche Brut des Volkes. Die ist doch erst 21 Tage nach dem Käfigen komplett geschlüpft.

    In einem Scalvinikäfig wird soweit ich weiß nix verdeckelt. zu flach...

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Nein, da liegt du ganz richtig. Es darf ja Brut vorhanden sein, nur keine verdeckelte.

    Jup, da hat Wolfgang natülich Recht. Ich war zu sehr im Gedankengang der Wabenerneuerung...

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Wie schon gesagt, 21 Tage min. damit alle Brut ausläuft (Bei nicht entnommener Drohnenbrut sogar 24 Tage)! Ich nehme meist den Drohnenrahmen raus und setze an dessen Stellen das Rähmchen mit dem Käfig.


    In einem Scalvinikäfig wird soweit ich weiß nix verdeckelt. zu flach...

    Und Jain, es wird verdeckelt, dann aber wieder ausgeräumt weil es zu flach ist. Am Ende der Käfigung ist im Käfig ja auch die einzige (noch offene)/teils verdeckelte Brut und hier findet man dann auch oft Milben in den Zellen (teils auch Mehrfachbefall!). Sehr faszinierend!

  • Da sollten die "neuen" Laven ja noch klein genug sein um alle Varroen mit Oxalsäure zu erreichen, oder liege ich da falsch?

    Lt. P. Aumeier soll nicht verdeckelte Brut die Wirksamkeit der Oxalsäure vermindern.

    Fragt mich bitte nicht warum.

    Insofern liegst Du also falsch.

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Bei kürzerer Käfigung als 21 Tage ist nicht alle Arbeiterbrut geschlüpft; deshalb wird die Bauerneuerung problematisch.

    Ich lasse daher die Königin für 21 Tage im Käfig. Dann ersetze ich die Altwaben durch Mittelwände und lasse die Königinnen frei. Eine Mittelwand lasse ich bereits vorm Freilassen der Königin ausbauen, damit die Königin gleich Eier legen kann. 3 Tage nach dem Freilassen der Königin erfolgt die Varroabehandlung.


    Gruß Ralph

  • Hallo,
    so wie ich das lese schmeißt Ihr da zwei Dinge durcheinander.
    1. Königin käfigen um nach 21 Tagen im Brut freien Zustand (bzw. ohne verdeckelte Brut, richtigerweise) mit Oxalsäure zu behandeln.
    2. Die Königin kann bereits nach 13 Tagen (Sicherheitshalber 14/15 Tage) wieder freigelassen werden, da die nun gelegten Eier und dann Larven zum Zeitpunkt der Oxalsäure-Behandlung noch nicht verdeckelt sind (max. 8 Tage alt, sicherheitshalber 6/7 Tage).
    Somit wird der Einbruch der Bienenmasse noch kleiner.


    Ich denke das war die Eingangsfrage und die kann mit Ja beantwortet werden.

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    Aktuell 6 Buckfast Völker auf 12er Dadant.
    Ziel 6 starke Völker einwintern.

  • Hallo,
    so wie ich das lese schmeißt Ihr da zwei Dinge durcheinander.
    1. Königin käfigen um nach 21 Tagen im Brut freien Zustand (bzw. ohne verdeckelte Brut, richtigerweise) mit Oxalsäure zu behandeln.
    2. Die Königin kann bereits nach 13 Tagen (Sicherheitshalber 14/15 Tage) wieder freigelassen werden, da die nun gelegten Eier und dann Larven zum Zeitpunkt der Oxalsäure-Behandlung noch nicht verdeckelt sind (max. 8 Tage alt, sicherheitshalber 6/7 Tage).
    Somit wird der Einbruch der Bienenmasse noch kleiner.


    Ich denke das war die Eingangsfrage und die kann mit Ja beantwortet werden.

    8-tägige Larven sind bereits befallen, die Larven sollten höchstens 6 Tage alt sein. Außerdem wirkt OS nicht sofort, sondern der Milbentotenfall zieht sich über 14 Tage hin mit Schwerpunkt in den ersten 3 Tagen. Daher sind zu den 13 Tagen mindestens 2+3=5 Tage zu addieren, wobei man wegen der langen Nachwirkung der OS noch immer kein perfektes Ergebnis erzielt. Man erhält dann für die Käfigung eine Mindestzeit von 18 Tagen.

    21 Tage sind besser, außerdem ist dann eine Bauerneuerung möglich.

    Gruß Ralph

  • Hallo,
    so wie ich das lese schmeißt Ihr da zwei Dinge durcheinander.
    1. Königin käfigen um nach 21 Tagen im Brut freien Zustand (bzw. ohne verdeckelte Brut, richtigerweise) mit Oxalsäure zu behandeln.
    2. Die Königin kann bereits nach 13 Tagen (Sicherheitshalber 14/15 Tage) wieder freigelassen werden, da die nun gelegten Eier und dann Larven zum Zeitpunkt der Oxalsäure-Behandlung noch nicht verdeckelt sind (max. 8 Tage alt, sicherheitshalber 6/7 Tage).
    Somit wird der Einbruch der Bienenmasse noch kleiner.


    Ich denke das war die Eingangsfrage und die kann mit Ja beantwortet werden.

    Ja, so war es gemeint.

  • Ich plane im Zuge des Abernten in der ersten Juli Woche zu käfigen.


    Es wird am kompletten Stand gekäfigt. Daher keine Abwanderung zu Nachbarvölker.


    Meine Überlegung sie auch wie bei einigen, die hier geantwortet haben, das bei der Oxalsäurebehandlung offene Brut die jünger als 3 Tage ist, Milben noch nicht die Möglichkeit gibt sich zu verstecken und noch 2 Tage (bis zur Verdecklung) die Oxalsäure wirken kann.


    Drohnenbrut muss natürlich raus sein.


    Der Grundgedanke ist nicht die Königinnen zu schonen, da diese von 2018 sind und dann später sowieso getauscht werden sondern um wieder früher Bienenmasse zu erzeugen.


    Zudem passt es besser in meinen Zeitplan...