Wabenhonig - das Sechseckige muss ins Runde

  • Ich war - Hartmut hat mich darauf hingewiesen - etwas zu großzügig mit den Bildrechten.

    Hier deswegen ein eigenes Bild:


    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Gibt am Ende ja aber auch mehr als 6 Euro für 500 Gramm!

    Ja, ich denke so an 12 Euro für 400 Gramm


    Mein Tischler-Bruder sagt immer "wo die Rundung anfängt hört der Verdienst auf"...

    Da haben die Tischler freilich mehr Arbeit mit Rundungen.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • WFLP :


    - Furnierstreifenbreite 28,5 mm <-> Tiefe von Arbeiterinnenzellen bis 12 mm/Drohnenzellen bis 14 mm, Speicherzellen ggf. noch tiefer -> Ergibt sich da ggf. Wabenüberstand über die Furnierstreifenbreite hinaus, so daß der Furnierstreifen die Wabe dann beim Handhaben (Entnahme aus dem Rä., Verpacken) ggf. nicht mehr genügend vor Finger-Abdruckstellen schützt?


    - Auf Deinem Foto ist kein Verbau der Furnierstreifen-Kassetten untereinander bzw. mit dem Rä. zu erkennen. Gibt es das bei Deinen Völkern wirklich nicht bzw. wie löst Du die wabengefüllten Kassetten aus dem Rä., so daß das Wabenhonigstück noch so unberührt bleibt wie auf dem Foto?


    - Kannst Du eine Bezugsquelle für unbehandelte Buchenfurnierstreifen nennen (ggf. pN)?

  • Ja, ich denke so an 12 Euro für 400 Gramm

    Dafür kannst auch problemlos 15-16 Euro verlangen. Sieht ja noch edler aus, als die quadratischen Kassetten und allein die bekommt man bei entsprechender Kundschaft schnell ausverkauft. Wir kommen mit der Herstellung kaum hinterher trotz des Preises.

    Gibt es denn noch -abgesehen des einzigartigen Designs- noch weitere Gründe, die für die runde Form sprechen? Ich hab das aus den Kommentaren bisher noch nicht rausgelesen. :) Mir kommt es vor, als sei die Verarbeitung insgesamt aufwändiger und klebriger (weil Resthonig anfällt) im Vergleich zu den 4 Quadraten, die ein ganzes Dadant-Rähmchen ausfüllen.


    Ganz liebe Grüße,

    Miriam

  • Furnierstreifenbreite 28,5 mm

    exakt!

    Ergibt sich da ggf. Wabenüberstand über die Furnierstreifenbreite hinaus, so daß der Furnierstreifen die Wabe dann beim Handhaben

    Das geht ganz gut, ohne in die Wabe fassen zu müssen. Die Furnierstreifen werden nicht rundum verbaut.

    Gibt es das bei Deinen Völkern wirklich nicht bzw. wie löst Du die wabengefüllten Kassetten aus dem Rä., so daß das Wabenhonigstück noch so unberührt bleibt wie auf dem Foto?

    Ich schneide die Stücke raus. Der Verbau wird gepresst.


    Kannst Du eine Bezugsquelle für unbehandelte Buchenfurnierstreifen nennen

    Bei ebay gibt da mehrere Anbieter.

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  • Gibt es denn noch -abgesehen des einzigartigen Designs- noch weitere Gründe, die für die runde Form sprechen?

    Keine zwingenden. Letztlich ist das Verfahren aber billiger als die handelsüblichen Kassetten. Ich finde es außerdem schön, dass man ohne Folienverpackung auskommt.

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