Was ist mit meinem Kunstschwarm passiert

  • Hallo Zusammen


    Zur vorgeschichte;


    Nach 3 Tagen Kellerhaft( mit Zuckerwasser aus Schraubglas gefüttert) habe ich meine 6, je1.5 Kg schweren Kunstschwärme in 12er Dadant Blatt Bruten einlogiert und anschliessend Täglich mit Futtersirup 1:1 500ml gefüttert, nach 6 Tagen ca 19.00uhr habe ich die Oxalsäurebehandlung mit Oxavur gemacht, bei der Beute nr. 5 ist mir verglichen mit den anderen aufgefallen das nur etwa halb soviele Bienen da sind, kaum Futter , ca 15 tote Bienen lagen im Gras, ( räuberei?) Die KÖ war noch da und ca 1.5 Waben ausgebaut Anschliessend habe ich das Flugloch welches bei allen ca 4cm breit und 2.5cm hoch war verkleinert auf 2 Bienenbreite.


    Heute abend, 2 Tage später habe ich nach 22.00 uhr durch die Plastikfolie gesehen dass sich vielleicht noch 50 Bienen in der Beute befinden.


    Finde irgendwie keine für mich Plausible erklärung das die Kö noch da war, aber kaum tote Bienen bei Räuberei vor der Beute lagen...


    Können die Verkleinerten Fluglöcher zum problem werden? Nächste Woche wird es bei uns über 35c, die Beuten haben bis Mittags Sonne, da ich jedoch die Fluglöcher stark verkleinert habe mache ich mir Sorgen wegen der Ventilation, momentan habe ich Schaumstoffstreifen im Flugloch eingesetzt, ich hätte die möglichkeit einen teil des Schaumstoffstreifens durch Fliegengitter zu ersetzen, kann ich das bedenkenlos machen?

    Meine Beuten haben im Boden lüftungsgitter.


    Vielen dank für eure Hilfe.


    Gruss Stefan

  • wenn alles io ist, bauen die bereits nach 2 Tagen im KS Käfig.

    KS-Bienen haben nur geringe Bindung- riecht in der Nähe eine andere Weisel leckerer, werden sie schnell abtrünnig. Deshalb beim Einschlagen als auch bei der ersten Aufstellung ca 2-3m Abstand halten. 2cm Flugloch reichen bei off. Boden

  • Hallo bienenfred


    Als ich heute abend ca 21.00 vorbei schaute, ist mir aufgefallen dass unter allen 5 Beuten ausser bei der Beräuberten Bienenbärte am Bodengitter in der nähe des Flugloches hängen, sind ca 100-400Gramm je nach Beute, sind auch mehrere Bienen in den Bienenbärten vorhanden mit Pollenhöschen, ich sah wie sie fleissig an allen Fluglöchern nagten, kann mir gut vorstellen das das Flugloch (2 Bienenbreiten) viel zu klein ist, habe das Flugloch nun auf ca 4cm Breite und 8mm höhe angepasst.

    Hoffe das legt sich morgen wieder etwas.


    Oder hat jemand noch eine andere Erklärung für das Verhalten?

  • Meine Frage in #4 ging von folgenden Annahmen aus:

    - 15.000 Bienen (1,5 kg) sollten auch ein großes Flugloch sicher verteidigen können, wenn alles andere stimmt. Das zeigen m.E. die Bienenbärte nicht eingelassener Bienen bei der Fragerin. Fremde Bienen aus dem verlassenen Kunstschwarm wurden eben nicht eingelassen - vermutlich weil sie nicht genug Bestechung (im Honigmagen) vorzuweisen hatten.

    - Lindentracht ist noch nicht vorüber.

  • Habe die Beute aufgelöst.


    Weil ich keinen neuen Tread aufmachen will frage ich mal hier.


    Habe mir nun Gedanken gemacht ums Thema auffüttern, wie geht ihr da vor wenn nur ca 5 Waben ausgebaut sind? Im einzigen artikel den ich gefunden habe erste seite unten,

    Auffütterung nach Abräumen - Imkerverband St. Gallen-Appenzell

    steht man solle Wöchentlich 2-4liter Einfüttern über den Sommer bei Trachtlücken.

    Find ich jetzt bisschen viel, habe eher so an 2kg unverdünntes Flüssigfutter gedacht was etwa 1.5 Liter entspricht.

    Wie sind eure erfahrungen?


    Sumse

  • Hallo Sumse,

    was die Kunstschwärme auf jeden Fall brauchen, ist ein konstanter Futterstrom ohne Räuber.

    Zuckerwasser riecht einfach total verführerisch und lockt ungebetene Gäste an.

    Nimm fertig invertierten Sirup oder Futterteig, dann klappt´s auch ohne die Nachbarn.

    Bei einer Dadant Beute mit Bodengitter sollte ein zu warm kein Problem sein, auch nicht mit kleinem Flugloch. Notfalls einen Weichfaserdeckel zuschneiden und unter den Blechdeckel packen. Jetzt nach der Sommersonnenwende ist eh wieder alles anders als vorher. Eine attraktive Königin macht die Mädchen glücklich. Dann bleiben auch alle da. Vielleicht war die vom Duft her noch nicht ganz reif oder gut begattet, dann hat Sie schnell ein Problem und ist ihre Mannschaft los.

    Von der Futtermenge her solltest Du das Brutnest ab und an anschauen. Wenn es anfängt zu verhonigen und die Königin keinen Platz mehr zum Eierlegen hat, dann war es zu schnell, zu viel.

    Sollte aber mit einem Ableger, der noch alles ausbauen muss, nicht passieren können.

    Viel Erfolg

    Peter