Günter Friedmann: Bienengemäß Imkern (neues Buch)

  • Stichwort: Milbe kann nicht daran interessiert sein, das sein Wirt ausgerottet wird...., ....unsere (sehr verschieden) Eingriffe als Imker...…..Anpassung auf kurze Zeit dadurch nicht möglich...….

    Sind Krebszellen daran interessiert, den Wirt auszurotten? Und, sollte man's deswegen aussitzen?

    Mein lieber Rase,

    mit diesem Beispiel hast Du den Vogel abgeschossen!

    Meinen Beifall hast Du.

    Mit freundlichen Grüßen

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Danke Bernd,


    hab ich gemacht.....

    tatsächlich schien sich der zerstörerische Prozess durch die Geburtenrate der Milbe zu reduzieren.

    Warum ? Ist nicht geklärt..


    wie es scheint, ist die Sache dann im Sand verlaufen....

    Das Hauptproblem würde wohl sein:

    Die immer wieder kehrende Einkreuzung verschiedener Gene ,

    die " Verschlimmbesserung", dazwischen funken.


    Nun , es brauch ja jetzt dann Keiner mehr aufs Thema eingehen, aber das Gedankenspiel finde ich schon irgendwie wichtig, oder ?

    LG:)

  • Das Gedankenspiel dürfte wohl in so gut wie jedem Faden gespielt werden, in dem es um Varroatoleranz/-resistenz oder ähnlich gelagerte Themen geht. Ist es tatsächlich nötig, dies dann noch zusätzlich in einen Faden zu packen, in den es nur sehr bedingt reinpasst?

    Ein Bienenschwarm ist keine Naturkatastrophe...

  • Die immer wieder kehrende Einkreuzung verschiedener Gene ,

    die " Verschlimmbesserung", dazwischen funken.

    In der schwedischen, kanadischen oder französischen Pampa kriegt man die Isolation vielleicht hin. Aber im dichtbesiedelten Deutschland stehen uns für solche Experimente eigentlich nur die Nordseeinseln zur Verfügung.

  • Natürlich hat der Parasit daran kein "Interesse". Nur liegt es nicht an ihm, die erforderlichen Anpassungen zu machen. Der Wirt muss sie machen. Seeleys Untersuchungen haben gezeigt, dass das möglich ist und innerhalb weniger Jahrzehnte funktioniert wenn auch unter Verlust von rund 90%.


    Nur ist das halt nicht mehr die Biene, wie wir sie wollen - also schwarmträge und freundlich im Umgang, kopfstark und honigliefernd.


    Ergo: Entweder hören wir alle auf zu imkern, lassen die Bienen frei in den paar hohlen Bäumen die es in D. noch gibt und weisen Honiginteressenten ab, resp. verkaufen ein paar herausgebrochene Waben zum Affenpreis oder wir suchen den Kompromiss...und ehrlich gesagt, ist der meines Erachtens längst da. Man höre einfach noch mal hier rein - natürlich den Vortrag von Büchler: https://www.bienenpodcast.at/bg039/


    Da ist alles gesagt, da brauche ich wirklich nicht mehr Löcher in Bäume zu hacken umd im Wälder kraxeln zu gehen.


    M.

  • Danke Melanie,


    hör ich dann mal rein.


    Es ist bei diesem Thema ja leider nur so, das man darüber eben nicht mit seinen Freunden/Bekannten sprechen kann, weil sie leider nicht vom Fach sind..

    deswegen hier die Überlegungen..

    LG

    Martin