Futterteig aus Puderzucker und Hefe nach 24 Stunden fütterungsbereit?

  • Hallo Jörn,


    sehr interessant! Feste Konsistenz bei einer verträglichen Zuckerzusammensetzung...Ich habe da noch einen unbenutzten Betonmischer, mal sehen, wann der Großhandel mal wieder Puderzucker im Angebot hat. Hefe haben die ja auch... Das wäre sicher eine gute Alternative, wenn mal Trachtlücken drohen, lässt sich ja auch etwas lagern.


    Danke fürs das Teilen der Überlegungen und Analyse.


    Grüße Frank

  • @ Frank, mein Mörtelrührer hat es nicht geschafft, Betonmischer müsste man probieren. Ich bin auch schon am Überlegen ob man mal nen Bäcker anhaut, der bekommt sicher Puderzucker und Hefe günstiger als wir und dem seine Teigknetmaschine steht tagsüber ja sinnlos in der Ecke rum....


    vhe gute Frage, ich hatte ihn gute zwei Monate liegen. Die Untersuchung hat sensationelle 10 € gekostet.

  • Danke für den Test und das teilen der Ergebnisse!

    Die Werte haben mich gleich an ApiInvert errinnert.


    Welche Hefe hast du genau genommen? Backhefe?


    Um Saccharose in Fructose und Glucose zu spalten kann man allerdings auch Invertin direkt verwenden. Die Hefe spaltet den Zucker ja auch durch erzeugtes Invertin und das im Handel kaufbare ist meines Wissens nach aus Hefen gewonnen. Invertin habe ich aber nur im Großhandel (Bäko) gefunden. Auf freundliche Nachfrage haben sie es mir ausnahmeweise ohne Gewerbeschein verkauft.

    Rezept wäre: 1kg Puderzucker, 80ml Wasser (lauwarm), 1-2g Invertin.

    Puderzucker in einem Eimer etwas fest drücken, damit keine Luft drin ist. Invertin ins Wasser mischen und dann oben sachte drauf schütten. Verschließen und ein paar Tage bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.


    Ich hätte Hefe eher verwendet um den Eiweißgehalt für die Königinnenzucht zu erhöhen. Dann sollte man aber inaktive Bierhefe verwenden, hieß es.

  • @ Frank, mein Mörtelrührer hat es nicht geschafft, Betonmischer müsste man probieren. Ich bin auch schon am Überlegen ob man mal nen Bäcker anhaut, der bekommt sicher Puderzucker und Hefe günstiger als wir und dem seine Teigknetmaschine steht tagsüber ja sinnlos in der Ecke rum....

    Ja, die EinkaufsgemeinschaftbdernBäcker BÄKO hatte ich in Berlin auch schon mal telefonisch kontaktiert wegen aZucker im Sack. Sie wollten nicht, ist eben für die Bäcker bestimmt. Und da gibt es ja immer weniger Handwerksbetriebe und selbst die haben oft mehrere Verkaufsstellen umd nur noch eine Backstube. Ein imkernder Bäcker wäre super, aber das schliesst sich wohl zeitlich aus oder ist zumindest schwer vereinbar.

    Den Mischer hatte glaube ich Wasgau-Immen mal ins Gespräch gebracht. Wäre auf als Imkereigerät deutlich billiger als nur eine kleine Teigknetmaschine. Dann mach ich keine Sirup-Sammelbestellung, sondern gemeinschaftliches Futterteigkneten. :):):P

  • Hallo Berlin-Imker,

    lieben Dank für deinen Einsatz und deinen Kostenbeitrag. Das Ergebnis mit je 1/3 Saccharose, Fruktose und Glukose finde ich recht gut.

    Den Backhefe-Futterteig werde ich in diesem Jahr im Einsatz bei Jungvölkern testen. Wird sicher besser sein als Apifonda. Wahrscheinlich ist es auch gut für den Einsatz in Begattungskästen.

    Du hast damit einen richtig guten Job gemacht für die Imkerschaft, denke ich. :thumbup::thumbup: