Neuling braucht Euren Rat - 12 Dadant mod. mit Buckfast - 1ter Ableger

  • Hallo Zusammen,


    nachdem ein wenig Zeit ins Land gegangen ist, habe ich gestern nach meinem Ableger gesehen. Ich habe wie empfohlen die 1:1 Fütterung vorgenommen nun die leere Futterzarge entfernt. Hierzu noch eine Frage an Euch: Als ich die Futterzarge aufgesetzt habe, habe ich das Flugloch verengt. Kann ich das Flugloch nun wieder normal öffnen? Auch im Hinblick auf die hohen Temperaturen, die aktuell herrschen (heute wieder über 35°)? Oder ist es beim Ableger speziell so, das man das Flugloch immer eingeengt!?


    Gruß aus der Hitze und Danke für Euren Rat!

    Blutiger Anfänger auf 12er Dadant mod. (Ries) mit Buckfast-Damen in der Hütte :love: :-)

  • Danke Gronauimker für Deinen Rat!


    Und zack - habe ich wieder die nächste Frage. Sorry! Erster Ableger, hundert Fragen *g*


    Meine Frage zum Gewicht:
    Ich habe natürlich verpennt die Beute leer zu wiegen. Gut das kann ich sicherlich mit der leeren Zweitbeute nachholen (Kofferwaage re + Kofferwaage links = Gesamtgewicht) und das Gewicht der Rähmchenanzahl (MW) dazuaddieren. Ggf. wiege ich zur Sicherheit auch eine ausgebaute Wabe. Die Damen setze ich ca. an? Oder pauschal je besetzter Wabe?


    Jetzt aber zur eigentlichen Frage: Wie stelle ich denn mit der Zeit fest, ob meine Damen auch genügend Futter haben und was ich ggf. hinzufüttern muss? Gibt es da Anhaltspunkte?


    Danke & Gruß

    Blutiger Anfänger auf 12er Dadant mod. (Ries) mit Buckfast-Damen in der Hütte :love: :-)

  • Moin,

    man geht davon aus das ca. 20 Kg Futter zum Winter in der Beute sein sollte. Das ist aber nur ein grober Richtwert, je nach Gegend und WInter kann es durchaus mehr oder weniger sein. Aber 20 Kg sind schon eine gute Hausnummer.

    Wiege doch deine Beute jetzt so wie sie ist. Dann hast du eine Zahl mit der du gut rechnen kannst. Es sind alle Rähmchen drin, ca. 30000 Bienen und etwas Futter.

    LG

  • Hey Gronauimker, merci!

    Dann werde ich morgen die Kofferwaage einpacken und wiegen ;.)


    Mir ist übrigens bei den letzen Durchsichten immer wieder aufgefallen, das meine Damen zwischen den Rähmchen (Gerade Rähmchen mit 7mm Abstands-Polsternägeln) jeweils an verschiedenen Stellen zwischen den Oberträgern "Wildbau" vornehmen!? Ist das normal? Oder stimmt hier der Abstand zwischen den Rähmchen nicht? Mir wurden für die Zukunft 7,5mm Abstands-Polsternägel empfohlen. Verschlimmbessert der größere Abstand "das Problem" nicht noch mehr?


    Hattest Du die "Problematik" schon?

    Blutiger Anfänger auf 12er Dadant mod. (Ries) mit Buckfast-Damen in der Hütte :love: :-)

  • P.S.: Um die Frage zu den Polsternägeln (aktuell nutze ich ja 7mm) noch zu erweitern:

    - Polsternägel nur einseitig oben/unten rechts/links oder

    - Polsternägel jeweils beidseitig z.B. jeweils rechts oben/unten?!


    Im Grunde würde ich das Rähmchen nie drehen, um das Brutfeld nicht "zu stören", was für einseitig sprechen würde, oder nicht!?


    Schönen Abend!

    Blutiger Anfänger auf 12er Dadant mod. (Ries) mit Buckfast-Damen in der Hütte :love: :-)

  • Moin Maazus! Immer nur einseitig nageln und immer auf der gleichen Seite. Hier ist das ganz gut erklärt.

    Solltest du mal aus irgendwelchen Gründen Hoffmannrähmchen mit rein stecken müssen, bietet es sich auch an, die oberen Nägel nicht ans Seitenholz sondern an den Oberträger zu nageln.

    (Nein, mischen mit Hoffmann ist NICHT erstrebenswert, aber kann schon mal vorkommen. ;))

  • Ich nagle so:

    :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Ich nagle so:

    :)

    Den Nagel am Oberträger mache ich auch so, wie oben beschrieben zwar eher aus Gründen der besseren Kompatibilität mit Hoffmann im Falle des Falles, aber das Video zeigt ja noch mehr Vorteile auf.

    Allerdings nicht alle auf einer Seite sondern versetzt. Alle einseitig klingt auch nicht schlecht, nur z.B. beim Ablegerbau kann man dann halt nicht beliebig drehen.

  • Ich nagle so:

    :)

    Den Nagel am Oberträger mache ich auch so, wie oben beschrieben zwar eher aus Gründen der besseren Kompatibilität mit Hoffmann im Falle des Falles, aber das Video zeigt ja noch mehr Vorteile auf.

    Allerdings nicht alle auf einer Seite sondern versetzt. Alle einseitig klingt auch nicht schlecht, nur z.B. beim Ablegerbau kann man dann halt nicht beliebig drehen.

    Wenn man keine Ableger baut, wirkt sich dieser Nachteil nicht aus. :) Rähmchen drehen widerstrebt mir persönlich total … :oops:

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Danke für Eure Tipps!


    bzgl. des Wildbaus zw. den Oberträgern werde ich alterntiv zu den 7mm einmal 7,5mm ausprobieren und sehen was besser funktioniert.


    Mich würde aber noch der Hinweis von Dir ichundmeinholz interessieren, da ich mir 5,1 MW zu "Testzwecken" bestellt habe (für kommendes Jahr *g*). Klappt das mit 28ger Oberträgern und 7mm Polsternägeln? Oder sollte ich direkt 25ger Oberträger bevorzugen? Rein interessehalber ;-)

    Blutiger Anfänger auf 12er Dadant mod. (Ries) mit Buckfast-Damen in der Hütte :love: :-)