Wie haben die Bienen bis heute überlebt?

  • Warum wird denn unabhängig von den gesellschaftlichen Verhältnissen „hüben wie drüben“ der gleiche Fehler gemacht? Hauptsache große Flächen!! Hecken weg, Gräben weg, Feldraine weg. Verarmung der Fruchtfolge, ...

    Aha. Wann hast Du sowas das letzte Mal gesehen? Verarmung der Fruchtfolge laß ich noch gelten, aber der Rest ist Quatsch.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Selektion spielt sich ganz und gar auf der phänotypischen Ebene ab.

    Aha! die Natur, der Vorzüchter/Selektierer wenn du so willst, achtet also auf den Phänotyp ( Erscheinungsbild)? Ich nutze das was ich messen kann, also Honigkübelindex, VSH usw.

    sanftmut spüre ich oder eben nicht;)

    die diploiden sind nicht überlebensfähig.

    Schau noch mal genau nach, das die Bienen die ausräumen heißt nicht die können nicht leben.

    Ein schlauer Kopf hat das bewiesen.

    Zudem meinte ich selbst verständlich ein diploides Ei, zum Drohn kann es schon werden, so.

    Mit Gewalt kannst halt alles verdrehen, sogar ne Ziege am Schwanz rum heben!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Warum wird denn unabhängig von den gesellschaftlichen Verhältnissen „hüben wie drüben“ der gleiche Fehler gemacht? Hauptsache große Flächen!! Hecken weg, Gräben weg, Feldraine weg. Verarmung der Fruchtfolge, ...

    Aha. Wann hast Du sowas das letzte Mal gesehen? Verarmung der Fruchtfolge laß ich noch gelten, aber der Rest ist Quatsch.

    Und wo haben diese Elemente in den letzten Jahrzehnten zugenommen?

    Wenn das so ist, dann habe ich Quatsch geschrieben.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Hihihi,

    Wie unterschiedlich die Wahrnehmungen aus dem lückenhaften Wissen aller Beteiligten entstehen, damit schliesse ich mich ausdrücklich mit ein.

    Die wenigsten Wissen, dass es im 17/18 jahrhundert weniger Wald gab, als Heute.

    Es.gab in Mitteleuropa keine Fläche mehr, die nicht unter dem Einfluss des Menschen stand.


    Auch wurden im Mittelalter Bienen nicht primär für die Honigerzeugung gehalten, sondern für den Bienenwachs. Vor allem die Klöster brauchten Kerzen, damit bspw Bücher kopiert werden konnten. Bienenwachs war zu dieser Zeit extrem teuer und kostbar.

    Im Frühen Mittelalter haben die Wickinger auf Grönland sogar Ackerbau betrieben. Danach gab es das kalte und finstere Mittelalter, vermutlich ausgelöst durch einen Vulkanausbruch in Island.

    Die Imkerei, wie wir sie wahrnehmen, gibt es eigentlich erst seit den letzten hundert Jahren.

    Alleine die Zucht auf Schwarmträgheit ist nur ein Beispiel dafür.

    Warum haben die Bienen das alles überlebt?

    Eine Antwort liefert dafür der Herr Tautz.

    Bienen haben als Superorganismus Insektenstaat das geschaffen, wofür wir auch eine Gesellschaft haben. Königinnen, Drohnen und Bienen erfüllen nicht nur unterschiedliche Funktionen im Staat, sondern die Arbeiterinnen können sich ihren Arbeitsgebieten sogar anpassen.

    Nebenbei haben die Bienen Massnahmen entwickelt für die Gesunderhaltung des Volkes.

    Propolies mit Antibiotischer Funktion, das putzen des Stockes und sogar der Abtransport der Toten. All das hat der Mensch nur mit Hilfe von Maschinen und Gesetzen geschafft.

    Die Bienen sind sogar in der Lage in ihrem Haus eine eigene Heizung und Kimasteuerung zu schaffen. Welches Insekt ist schon in der Lage, den eigenen Bereich zu heizen wie ein Mensch.

    Die Bienen können sich somit bedingt unabhängig machen gegen der Witterung ausserhalb des Stockes. Kein anderes Insekt, hat die Umwelt so verändert wie die Biene. Fast alle Blütenpflanzen haben den Bienen das wichtigste übergeben, nämlich ihre Fortpflanzung.

    Die Weltraumforschung hat sich bei den Bienen den Stabil und Leichtbau abgeschaut.

    Natürlich gibt es noch unzählige Punkte, die ich nicht anspreche und ich auch nicht weiss.

    Wie können Bienen im Stock kommunizieren?

    Auf diese Weise hat die Bienen bisher überlebt, obwohl und trotz der widrigen Umstände die teilweise herrschten.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Aha! die Natur, der Vorzüchter/Selektierer wenn du so willst, achtet also auf den Phänotyp ( Erscheinungsbild)?

    Dir scheint der Begriff "Phänotyp" nicht geläufig zu sein. Er ist in der Genetik die Menge aller Merkmale eines Organismus. Dazu gehört auch Dein Honigkübelindex und natürlich die Sanftmut.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Aha! die Natur, der Vorzüchter/Selektierer wenn du so willst, achtet also auf den Phänotyp ( Erscheinungsbild)?

    Dir scheint der Begriff "Phänotyp" nicht geläufig zu sein. Er ist in der Genetik die Menge aller Merkmale eines Organismus. Dazu gehört auch Dein Honigkübelindex und natürlich die Sanftmut.

    Wirklich?

    Und was ist dann der Genotyp?

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Für alle, die im Biologieunterricht nicht aufgepasst haben:

    Der Genotyp ist bildlich gesprochen die Bauzeichnung, der Phänotyp das fertige Haus.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Bienen Ede , genau das meinte ich mit menschlich verkürzter Perspektive. Das Mittelalter ist gerade mal 1000 bis 1500 Jahre her. Nix gegen die rd. 29,85 Mio. Jahre vorher, die die Bienen gemeistert haben.


    Und zum Thema Zucht / Selektion: natürlich hat der Mensch im Laufe der Zeit die Linien ausgesucht und vermehrt, die seinen Interessen am meisten entsprachen. Machen wir doch heute auch. Das Ziel dieser Selektion ist aber nicht die generelle Überlebensfähigkeit der Bienen, sondern deren Nutzen für Bestäubung und Honig (früher haupts. Wachs!). Somit ist der Mensch ein substanzieller Teil der jüngsten evolutionären Entwicklung der Bienen! Gleichwohl - der "Wildtyp" setzt sich eben immer wieder durch, was wasgauer ja gut beschrieben hat.

  • Lieber Beemax,

    Voll korrekt. Das streite ich nicht ab.

    Auch die Biene ist die Summe der Evolutionsschritte.

    Fakt ist, dass unsere Honigbiene massgeblich in Europa in den letzten 5.000 Jahren geprägt worden ist, ohne zu vergessen, dass die Grundlagen hierfür schon vorhanden waren. Vorher war hier nämlich Eiszeit.

    Ferner habe ich deutlich darauf hingewiesen, dass auch mir Detailkenntnisse eben aus der Entwicklungsgeschichte fehlen.

    Auch vertrete ich weiterhin die Meinung, dass die züchterische Entwicklung zu der heutigen Imkerei massgeblich in den letzten 100 Jahren stattgefunden hat.

    Alles Andere würde ja bedeuten, dass unsere Züchter eben keinen so grossen Einfluss auf die Imkerbiene haben.

    Ich persönlich sehe subjektiv da schon einen grossen Unterschied zwischen den Bienen und der Imkerei von meinen Opa zu den Bienen von Heute.

    In der Entwicklungsgeschichte der Biene ist der Zeitraum natürlich nur ein Wimpernschlag.

    Für mich aber eine entscheidende Entwicklung.

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    Neutral und unbelastet.

  • Für alle, die im Biologieunterricht nicht aufgepasst haben:

    Der Genotyp ist bildlich gesprochen die Bauzeichnung, der Phänotyp das fertige Haus.

    Das fertige Haus von außen.

    Und die Bienen wie sie uns erscheinen.

    Läßt aber nicht immer einen Rückschluss auf die genetische Ausstattung der Bienen zu!

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?