Mein erster Met

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    Entweder spinnt mein Vinometer, oder ich hatte auch schonmal 26% aber ok.

    Meinst Du nicht, dass der hohe Zuckergehalt das Messergebnis verfälscht?


    Meine Kenntnisse in dieser Richtung sind sehr angestaubt. Aber ich meine mich zu erinnern, dass man durch normale Gärung maximal 18% erreichen kann. Will man mehr, muss man destillieren...

  • Naja er hat schon recht Portweinhefen haben eine deutlich höhere Alkoholtoleranz aufgrund ihrer Zucht jedoch erreichen auch diese in der Regel 23% vol kaum

    Hi,


    wenn ich mal fragen darf, welche nimmst du denn da?


    Bei meinem Ansätzen war bisher ca. 15% das höchste der Gefühle.


    ( Vom Labor gemessen, nicht von mir. Vinometer zeigte da allerdings knapp 17% an. )


    Gruss Joachim

  • Das evtl. Andere Faktoren das Ergebnis verfälschen können möchte ich nicht bestreiten... Mit persönlich war aber auch geschmacklich zu viel Alkohol im Wein... Deshalb hatte ich überlegt auf sherryhefe umzusteigen, dem kam aber das Buch zuvor... Ich bin mittlerweile überzeugt von meiner Weise, da sie FÜR MICH funktioniert... Was macht dein Göttertrunk eigentlich mittlerweile? Haben die Weinkobolde zu flüstern begonnen. 😉

    "Normalität ist eine Illusion. Was für die Spinne normal ist, ist Chaos für die Fliege. "

    Moticia Adams ;)

  • Moin ich nehme gar keine Portweinhefe, da mir da der Alkohol zu dominant wird ich nutze eine Reinzucht Riesling Hefe aus der Genossenschaft die der Malagahefe sehr ähnlich ist

  • Also ich mach den Met über die Naturhefen im Honig...

    A bisserl Lotteriespiel ist das aber schon, oder? Bei Deinem Vinometer gehe ich eher davon aus, dass es etwas "vorging". Ich hab da was abgespeichert dass für genaue Messungen doch eher ein Labor geeignet ist.

    wie ich diese 25%vol angabe liebe....

    Das ist das absolut zu erreichende Maximum und das geht nur mit Turbohefe.

    Hm. Ich hatte gespeichert, dass Turbohefe so heißt, weil sie sehr schnell vergärt. Hab mich aber selber nicht so damit befasst.

    Naja wenigstens verlieren bei dieser Vorgehensweise alle Kellerei Fachgeschäfte ihre Daseinsberechtigung

    Och, nö, die haben schon schicke Sachen. Allerdings hat es schon auch Jahrtausende ohne Reinzuchthefen oder so geklappt, nur nicht so reproduzierbar.

    Sicher kann mann auch mit Reinzuchthefe weniger erzielen, wenn man z. B. Sherry nimmt...

    Das wäre so meine Idee gewesen, einfach eine andere Hefe verwenden. Gibt ja genug.

    BTW. Wenn der Verfasser den Buchtitel erfahren will gerne per PM....

    Ach bitte ja :)

    Welche Hefe mag da wohl noch dran sein ???

    No, nu habt doch nicht gleich so viel Angst vor der Natur. Es kann ja klappen, s.o., Wein gibt es ja schon ein bisschen länger als Reinzuchthefen.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • No, nu habt doch nicht gleich so viel Angst vor der Natur. Es kann ja klappen, s.o., Wein gibt es ja schon ein bisschen länger als Reinzuchthefen


    Keine Frage das klappt schon ging ja früher auch.

    Wenn man das Ergebnis jedoch wieder erreichen will wird das jedoch nix.


    Desweiteren wird einem Anfänger schnell die Lust auf Met vergehen wenn er die ersten kilos des honigs wegkippen muss, weil aufgrund minderwertiger Hefen eine Fehlgärung stattgefunden hat.

  • Nach den ersten 2 Versuchen habe ich das Vinometer in den Müll geworfen. Sowas beklopptes. Rein rechnerisch unmögliche Ergebnisse lassen einen doch stark an der Genauigkeit zweifeln.

  • A bisserl Lotteriespiel ist das aber schon, oder? Bei Deinem Vinometer gehe ich eher davon aus, dass es etwas "vorging". Ich hab da was abgespeichert dass für genaue Messungen doch eher ein Labor geeignet ist.

    Ja... Wie schon gesagt schwanken meine erreichten Alkoholwerte zwischen 12 und 18 %vol und lassen sich nicht vorhersagen. Allerdings bin ich geschmacklich sehr zufrieden und kann nur über sehr wenige misslungene Ansätze klagen.. (die ich mit Reinzuchthefen allerdings retten konnte)

    Was das Vinometer angeht, sehe ich das eher als Richtwert, der mir anzeigt wie viel Honig noch klug ist nachzulegen... Auch wollte ich mich nicht mit den 25% brüsten, sondern eher den geschmackliche Nachteil solch hochprozentiger Ergebnisse anmerken...

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    Moticia Adams ;)

  • Du zuckerst so lange nach bis die Gärung beendet ist, das liegt etwa bei 1/3 Honig. Und dein Alkohol Wert liegt dann bei der Toleranzgrenze. Das ist doch ganz einfache Mathematik. Zucker wird Alkohol so lange bis die Hefe stirbt weil die Alkohol Konzentration zu hoch wird.

  • Absolut... Ich persönlich benutze nur der Einfachheit wegen das Vinometer und gebe bis 11 %vol ordentlich Honig nach, danach nur noch für jeweils 1%vol Alkohol bis die Gärung beendet ist.... Ist glaub ich einfach ne Geschmackssache im Umgang...

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    Moticia Adams ;)

  • Nach den ersten 2 Versuchen habe ich das Vinometer in den Müll geworfen. Sowas beklopptes. Rein rechnerisch unmögliche Ergebnisse lassen einen doch stark an der Genauigkeit zweifeln.

    Könnte das daran liegen, dass der Met noch moussierte?

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • WFLP ja natürlich und das ist ja nicht mal der einzige Störfaktor. Das messen wird dadurch zur Farce.


    Wann ich weniger Honig hineingebe mache ich einfach abhängig vom Verhältnis, wie weit bin ich von dem Drittel Honig entfernt und von dem Gärverhalten. Bei meinem aktuellen 10 l Kirschmet waren zu Beginn 2kg Honig. Nachgesüsst mit 300g, dann nur noch 200, kurz vor Schluß 100g und zuletzt kam einmal 25g dazu. Insgesamt 3,9kg, der wurde einfach nicht süß :D