Mein erster Met

  • Hallo, habe gestern meinen ersten Met angesetzt und bin mir unsicher, ob alles ok ist....? Habe 5 kg Honig, ca10 l Wasser, 1 l Apfelsaft sowie Nährsalz und flüssige Portweinhefe zugegeben. Heute morgen war ziemlich starker Bodensatz zu sehen, aber keine aufsteigenden Bläschen im Gärrohr. Habe das Gemisch dann geschüttelt und es stiegen für einige Minuten Blasen auf-ansonsten passiert nix, keine Bläschen, kein Schaum - nur der Bodensatz ist nach einige Minuten wieder zu sehen. Muss dass so sein, oder muss ich mir Sorgen machen? Bin einfach sehr unsicher und freue mich auf eure Einschätzung...

    Danke, Peter

  • Bei Met empfiehlt sich ein getrennter Gäransatz, weil Honig nicht leicht zum Gären zu bringen ist.

    Den kannst Du aber immer noch machen, wenn es nicht vorangeht.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Moin,


    Ich setze meinen Met ohne Apfelsaft an, säuere den Ansatz mit Zitronensäure auf. Die Hefe bringe ich separat in Wallung, und gebe sie dann hinein.


    Ich verwende allerdings Trockenhefe, die flüssige ist bei Honigwein ungünstig!


    Beste Grüße


    Peter

  • denkfisch Fragen zum Thema Met sind besser im Fruchtweinkeller aufgehoben, dort sind eher Winzer zu finden.

    Klingt alles normal.

    Flüssig Hefe ist immer ein Fehler, da sie zu schwach konzentriert ist und mit der Zeit abstirbt. Daher muss man immer die ganze Flasche nehmen um eine rasche Gärung einzuleiten. Selbst dann dauert es 2-3 Tage bis es losgeht.

    Mit einer trocken Hefe sieht das gleich ganz anders aus, wenige Stunden später blubbert es da schon.

    Das ist ne Menge Honig, damit hat Hefe generell ein Problem. Ich hätte mit der Nachzucker Methode 2kg im Ansatz gehabt und dann wöchentlich probiert und hinzugefügt. So beschleunigst du den Gärprozess und verhinderst, dass der Met zu süß wird.


    Viel Erfolg damit

  • Flüssig Hefe ist immer ein Fehler, da sie zu schwach konzentriert ist und mit der Zeit abstirbt.

    Warum sollte sie absterben, wenn sie Futter bekommt? Oder meintest du, nicht so lange lagerfähig im Originalzustand?

    Auf jedenfall ist ein kleiner Gäransatz bei allen Hefen vorteilhaft.

    Ein Bienenschwarm ist keine Naturkatastrophe...

  • Berggeist Ja richtig es geht um die Lagerfähigkeit.
    Bei Trockenhefen macht niemand Gärstarter, kann man machen zur Sicherheit aber von einem Fall bei dem es nicht geklappt hat, habe ich auch noch nicht gelesen. Der Gärstarter ist wichtig um die paar Hefen in der Flüssighefe zu vermehren, damit sie sich schneller als jede wilde Hefe im Ansatz ausbreiten können.

    Bei einem 5 l Ansatz (4l Flüssigkeit) nehme ich 0,6g Trockenhefe und es brodelt nach ca. 6 Stunden so wie die Flüssighefe nach mehreren Tagen.