Drohnenrahmen als Varroafalle

  • WFLP Nein, da hast du mich leider missverstanden.


    Ableger und Weisellose Völker sammeln mehr Milben, als was rechnerisch Fallen darf.

    Mir ist bekannt, dass es immer zu einem gesteigerten Varroafall kommt, bei Brutlosigkeit. Doch natürlich behandeln ich diese Völker auch und och rechne den normalen Varroabefall und die Differenz, was wirklich fällt und sehe dann noch im weiteren Verlauf, wie es sich entwickelt.


    Also nicht deine kurzfristige Aussage, weil die Milbe auf die Biene wandert, sondern langfristige Beobachtung. Und das kann bei Trachtende, wie wasgau immen gesagt hat, mehrere hundert bis 1000 Milben Unterschied machen. Wo man dann überrascht ist, warum genau das Volk ein Milbensammler wurde. Andere Völker sind dagegen dann wiedererwarten deutlich besser, als die vorherigen Ergebnisse.


    Wer hat nicht schon bemerkt, dass es Ausreisservölker gibt?

  • Ableger und Weisellose Völker sammeln mehr Milben, als was rechnerisch Fallen darf.

    Da würde mich aber interessieren wie Du den normalen Milbenfall vom zusätzlichen unterscheidest. Es ist ja jedes Volk anders. Wie sehen da die Zahlen aus?


    Wo man dann überrascht ist, warum genau das Volk ein Milbensammler wurde.

    Ist es ein Milbensammler oder haben sich dort die Milben einfach stärker vermehrt. Das dürfte schwer zu unterscheiden sein.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Die Rechenoperation wäre ebenfalls näher zu diskutieren. Von welchen Annahmen geht sie aus? Welche Axiome setzt sie stillschweigend voraussetzt etc.? Nur so ließe sich überprüfen, ob die Fehler mglw. durch das Rechenmodell bewirkt werden, resp. Voraussetzungen auf dem Rechenweg unterstellt sind, die bei Ablegern bzw. weisellosen Völkern (Wie lange weisellos? Welche demografische Struktur? usw.) so nicht gegeben sind.

  • Ganz einfach rechne ich mit der Verdoppelung des Milbenbestandes jeden Monat, solange es Brut hat. Der Ausgangswert wird bei der Salweidenblüte über drei Wochen ermittelt.

    Das ist der Ausgangswert für das Volk und des Standes. Der sollte natürlich immer der höchste Wert sein, den das Volk erreichen kann.


    In dem man dann den natürlichen Varroafall im Auge behält und die Massnahmen kann man dann erfahren, ob eine Maßnahme von Erfolg gekrönt war.

    Bei Ablegern zähle ich diese zunächst mit dem Muttervolk zusammen und sehe dann auch, wie viele Varroen aus dem Muttervolk in einen Ableger gebracht werden und wie sich das auf den Befall des Muttervolk auswirkt.


    Genauso sehe ich, wie der natürliche Milbenfall steigt, wenn ein Volk weisellos oder aus der Brut geht.


    Daran kann ich über das Jahr gut ablesen, ob eine Maßnahme mich weiterbringt oder diese zu ineffektiv ist. Ich kann auch jederzeit eingreifen, wenn etwas komplett aus dem Ruder läuft.



    Wenn ihr nachdenkt, Bienen können fliegen und wenn ihr euch die Daten über die Varroaausbreitung anseht. Ist die Milbe sicher nicht zu Fuß zum nächsten Volk gegangen. Wie soll sie sich denn anders verbreitet haben? Aus der Invasion wird einfach eine Reinvasion. Nur weil ihr die Milben nicht mit GPS verfolgt oder farblich markiert, heisst es nicht, dass es das nicht gibt. Ihr solltet einfach mal frisch geschlüpften Drohnen markieren und ihr werdet erkennen, wie schön die sich in der Umgebung verteilen. War die Drohnenbrut nicht besonders belastet? Da bleibt wohl doch ab und an ne Milbe kleben.


    Mittlerweile ist mir klar, dass ihr nur stänkern und kritisieren wollt und bei mir nach Fehlern sucht. Neid muss man sich erarbeiten. Danke für das Kompliment, aber das brauche ich nicht. Bringt also ein gutes Argument dagegen und quatscht nicht über eine Statistik, die ihr weder gesehen, noch selber gefälscht habt. .. Ich bin gespannt.

  • Night Shadow

    So langsam reicht mir es mit Dir.
    Stänkerei entsteht immer nur dann wenn Du hier auftauchst. Bis dahin ist Ruhe, also meist....
    Von daher bitte ich darum das Du Dich mit Deinen Unterstellungen zurück hältst.
    Betrachte das bitte nicht nur als allgemeinen Hinweis, sondern als Verwarnung mit nachfolgender Sperre, solltest Du diesen Hinweis nicht akzeptieren...

  • Ganz einfach rechne ich mit der Verdoppelung des Milbenbestandes jeden Monat, solange es Brut hat. Der Ausgangswert wird bei der Salweidenblüte über drei Wochen ermittelt.

    Diese Vereinfachung funktioniert m.E. bei Ablegern, kleinen Einheiten oder Sondersituationen nicht, jedenfalls nicht so wie in Vollvölkern, die keine Probleme mit Futterversorgung (v.a. Pollen-) und Wärmehaltung haben. Auch der Faktor (Verdoppelung) ist m.E. zu grob und vereinfachend, um sehr unterschiedliche Volkssituationen zu beurteilen. Rudi Maurer hat das in seiner Überlegung nachvollziehbar dargestellt und ausgeführt, welchen Effekt bspw. Mangel an Futtersaft in den Brutzellen oder geringfügig niedrigere Ausbrüttemperaturen auf die Vermehrungsrate der Milben haben:

    milbenwunder-2009.pdf

    Weiter dürfte Volksstärke, demografische Zusammensetzung und Arbeitsprioritäten einen wesentlichen Einfluß auf das Ausräumverhalten befallener Zellen haben.

    Prof. Tautz meint zudem, daß die (vom Volk aktiv gelenkte) Ausbrüttemperaturführung bzw. das tlw. im 20 min.- Takt geführte Temperaturschwankungsprofil einen stärkeren Einfluß auf die künftigen Eigenschaften der jeweiligen erwachsenen Biene hat als deren Genetik. Und daß die Temperaturprofilierung nach dem Arbeitskräftebedarf im Bienenvolk nahezu individuell für jede Larve bzw. kleine Brutteilfächen individuell geführt wird.

    Solche Faktoren sind mit groben Faustformeln nicht zu erfassen.

  • Das ist doch Sackhaarspalterei....

    Besser

    DEN FINGER IN DIE WUNDE LEGEN, als sich hier in einem warum wieso etc, zu ergießen.

    Wer Testet weiß bescheit, und kann handeln, PUNKT.

    Easy Check ist ma das mindeste was getan werden muß um bei legendender Queen wenigstens einen "groben Überblick!" zu bekommen. DAS SOLLTE/MUß Standart werden, vergesst den unsäglichen Schieber!


    LG

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione