Unbekannte zerstören nachts sechs Bienenkisten einer Hobbyimkerin

  • Das Du das als Standimker gerne hättest ist klar, aber wenn wir zur Bestäubung irgendwo gebucht werden, dann interessiert mich der Imker vor Ort null. Weder positiv, noch negativ. Wanderzeugnis hängt natürlich an unseren Kisten. Man muß auch keine schlafenden Hunde wecken.


    Zum Artikel, weil da explizit seine zehnjährige Zuchtarbeit betont wird, da vermute ich andere Hintergründe. 'Vermute' ist was viel, aber vorstellbar isses. So in Richtung Standimker grau, Wanderimker mit gelb drin. Ist aber müßig drüber zu spekulieren. Imker sind ein abgründiges Völkchen.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Liest Du das aus dem Artikel heraus? Ich denke, die anderen Imker hätten wohl kaum anrufen können, wenn er seine Beuten nicht gekennzeichnet gehabt hätte?

    Ich meinte damit den Kollegen hier in meinem Fall.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Das Du das als Standimker gerne hättest ist klar, aber wenn wir zur Bestäubung irgendwo gebucht werden, dann interessiert mich der Imker vor Ort null.

    Ja, mit dem Ergebnis, dass man dann 200 Völker im engsten Flugkreis stehen hat (ging mit vorletztes Jahr so). Das sollte Dich auch als Wanderimker interessieren. Es genügen meist schon ein paar hundert Meter mehr Abstand.


    Eine Haltung wie Deine macht Bauschaum zwar nicht legitim, aber weniger verwunderlich.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Das Du das als Standimker gerne hättest ist klar, aber wenn wir zur Bestäubung irgendwo gebucht werden, dann interessiert mich der Imker vor Ort null.

    Ja, mit dem Ergebnis, dass man dann 200 Völker im engsten Flugkreis stehen hat (ging mit vorletztes Jahr so). Das sollte Dich auch als Wanderimker interessieren. Es genügen meist schon ein paar hundert Meter mehr Abstand.


    Eine Haltung wie Deine macht Bauschaum zwar nicht legitim, aber weniger verwunderlich.

    Ich mach die Verträge im Spätherbst des Vorjahres. Mit dem Landwirt. Ich bin dann vertraglich gebunden. Zwei Völker/ha z.B. Sobald das Blühfenster kommt, stimme ich mit dem Landwirt Zeitpunkt und Stellplätze ab, in der Regel gibt es dazu eine gemeinsame Begehung.. Am Tag X rücke ich morgens um vier, fünf Uhr an und bau auf. Wenn ich alleine das nicht stemmen kann, kommt noch ein Kollege mit seinen Völkern. Der Ertrag ist da auch nicht maßgeblich, im Kernobst fütter ich zu.


    Es gibt da einfach keine Schnittmenge zu anderen Imkern, egal ob Stand- oder Wanderimker. Ich sorge für gesunde Völker, das ist selbstverständlich (im Gegensatz zu vielen Hobbyimkern). Ich schau auch nicht bei Kollegen in die Kisten (wie Hobbyimker) oder tausche fremde volle Honigwaben gegen leere schwarze BR Waben (wie heuer passiert). Es gibt in allen Lagern schwarze Schafe, aber diese pauschalen Aussagen ohne zu wissen, was und wie das passiert, helfen keinem.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Liest Du das aus dem Artikel heraus? Ich denke, die anderen Imker hätten wohl kaum anrufen können, wenn er seine Beuten nicht gekennzeichnet gehabt hätte?

    Hallo Monika,


    die anderen (heimischen?) Imker haben beim Besitzer des Spargelfeldes, nicht bei dem (zugewanderten?) Imker angerufen.


    Von daher wissen wir nicht, ob der seine Beuten gekennzeichnet hatte oder nicht.


    Aber egal ob oder ob nicht, verwerflich haben hier ausschließlich die Bauschaumsprüher gehandelt.

    VG Axel