Unbekannte zerstören nachts sechs Bienenkisten einer Hobbyimkerin

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    Bei einer Imkerfreundin wurden im umzäunten Betriebsgelände im Dezember bei Frost die Kisten umgeworfen und mit Wasser übergossen. Als sie montags auf Arbeit kam, war nichts mehr am Leben.

    Wie krank ist das denn?


    Allerdings sind die Ansteck-Geschichten auch nicht besser.


    Erschütterte Grüße von Miriam

  • Sollte man schon differenziert betrachten. Mit der Formulierung "6 Kästen, die ich in Verbindung mit den genannten jeweils 30-40 tausend Bienen bringe" habe ich allerdings auch ein Problem.


    Es ist ein angemessen gefülltes Zandervolk, der Honigraum eines Dadantvolkes und zwei noch sehr kleine, junge Dadantableger. Wenn nicht irgendwo noch andere Vökler betroffen waren.

    Jedes so geschädigte Volk ist eines zu viel und sehr schmerzlich für die Besitzer, aber warum bleibt man nicht bei den Tatsachen bei solchen Berichten? Machen das die Reporter, um der Sache mehr Gewicht zu verleihen? Geht es um die Versicherung? Weil die eh nur einen Teil des Verlustes erstatten, gebe ich mal mehr an?


    Ob es klug ist, den Verdacht so öffentlich auf die dort feiernden Jugendlichen (jungen Erwachsenen) zu lenken, sei mal dahingestellt. Ich habe allerdings einen Stand in der Nähe eines solch beliebten Treffpunktes. Die Jahre, in denen die Hütte nicht aufgebrochen wird am 1. Mai, gehören zu den guten Jahren.

  • Guten Tag!

    In Buchholz möchte ich als Imker auch nicht mal tot überm Zaun hängen.

    Ich erinnere mich an eine Vielzahl von Begebenheiten rund um Bienen in den letzten 2 (?) Jahren: Eine junge Mutter wird auf einem Spaziergang mit Kleinkind und Hund von Bienen krankenhausreif gestochen, ein amoklaufender Bediensteter des städtischen Ordnungs- oder Bauamtes läßt in einem sauteuren Verfahren Bienenvölker aus einem Wohngebiet transportieren, worauf die Bienenhaltung jetzt für "traditionell" oder so ähnlich erklärt wurde, an einen riesigen AFB-Sperrbezirk, der ganz lange Bestand hatte, an eine Initiative zu abgepflügten Wegerändern, eine Initiative zum Verbot von Steingärten und eine Imkerin im Büsenbachtal, die wohl nicht in angemessener Zeit AFB-saniert und damit einer Aufhebung des Sperrbezirks im Wege gestanden hat.


    Aber außerhalb der Imkerszene hat Buchholz einen sehr guten Ruf.:)

    Ein paar weniger Schlagzeilen sind mitunter sehr beruhigend.

    Liebe Grüße in die Nordheide ...Klaus

    "Gebt mir einen Grund für Euren Optimismus!"

    Max Czollek, 2019

  • Ich hab hier so eine bekloppte, die uns im Winter schon drei mal je 20 Völker die Deckel um 5- 10 cm nach hinten geschoben hat. Sie wollte dass die Bienen leichter raus kommen und ihre Freiheit genießen können. Die hat einen an der Waffel und hat nichts was man ihr nehmen kann um den Schaden wieder gut zu machen. Leider sind meine Bienen zu brav als dass sie ihr mal so richtig Bescheid gesagt hätten.

    Gott sei Dank passiert so etwas nur sehr selten, aber leider stirbt die Dummheit nicht aus.

  • Mir hatte ein "Jemand" im Winter mit einem Pickel zig Daumendicke Löcher in die Blechdeckel geschlagen. Bei einem Kontrollgang konnte ich das nicht sehen, da 20 bis 30 cm Schnee drauf lagen. Als der Schnee geschmolzen ist, lief das Eiswasser auf die Trauben. Die meisten Völker waren dahin.

    Imkern muß einfach, praktisch, bienengemäß, imkerschonend und preisgünstig sein

  • Nur Bekloppte unterwegs. Hier bei uns ist Bienenklau leider auch schon zur Normalität geworden. Bei den Zunahmen von Diebstahl und Vandalismus sollte man die Völker nur noch auf eingezäunten oder irgendwie gesicherten Grundstücken stellen. Ich würde meine nie irgendwo frei aufstellen. Wenn man zum Beispiel in den Raps oder Robinie wandern möchte, könnte man z. B in unmittelbarer Nähe bei Anwohnern, Bauern, Höfe ect. Fragen ob die Möglichkeit besteht seine Völker dort vorübergehend hinzustellen. Wenn ich sehe wo manch ein Imker seine Völker zu stehen hat. Zum Teil sehr Abgelegen direkt an der Einfahrt zur Straße, das lädt leider direkt zum Diebstahl ein.

  • Schlimm :( Wenn es tatsächlich Imker gewesen sein sollten, fände ich das noch verwerflicher. Die sollten wirklich besser wissen als sowas. Was ist das, Neid?

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Auch bei einer solchen Bauschaumaktion habe ich am ehesten andere Imker in Verdacht. Das stinkt es einem, dass Bienen in seiner Nähe aufgestellt werden.


    Leider gibt es Wanderimker, die sich gar nicht darum scheren, wieviele Bienenvölker in nächster Umgebung stehen. Es gehört finde ich zum einem korrekten Umgang unter Imkern, mal nachzufragen, ob in der Ortschaft andere Imker einen Stand haben. Das ist in Dörfern leicht herauszufinden.

    Ich hatte hier gerade auch so einen Fall. Die Wanderimker die (wegen der Kornblume) regelmäßig in meinen Flugkreis kommen, verhalten sich aber korrekt und halten rund einen Kilometer Abstand.

    Wenn dann ein anderer sich nicht mal bemüßigt fühlt, seinen Stand korrekt zu kennzeichnen, finde ich das doppelt frech. Aber zur Klarstellung: Bauschaum ist keine Option!

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Wenn dann ein anderer sich nicht mal bemüßigt fühlt, seinen Stand korrekt zu kennzeichnen, finde ich das doppelt frech.

    Liest Du das aus dem Artikel heraus? Ich denke, die anderen Imker hätten wohl kaum anrufen können, wenn er seine Beuten nicht gekennzeichnet gehabt hätte?

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Das schlägt dem Fass den Boden aus, wirklich unglaublich. Ich gehe auch davon aus dass es einer aus den eigenen Reihen war, sehr traurig. Hoffentlich wird der Täter ermittelt und nicht nur wegen Wandalismus, sondern auch wegen Tierquälerei verurteilt.

    Der Pessimist ist ein Optimist, der aus seinen Erfahrungen gelernt hat.