Die leidige Geduld ...

  • Genau die Zeit spielt eben eine große Rolle. Wir arbeiten beide noch. Da soll es ein schönes und erdendes Hobby bleiben und nicht in Stress ausarten.

    TBE ist wirklich eine Materialschlacht, die gut vorbereitet sein will 8o

  • Geduld, Geduld, Geduld.... Ooooohm,

    War Heute beim Ablegerstand. Diese Jahr brauche ich viel Geduld.

    Ein Ableger ist schon Drohnenbrütig.

    Bei vier weiteren hat sich keine Königin eingefunden.

    Bei einem war eine Königin die Eier legte. Die ist spurlos verschwunden, Dafür wieder Weiselzellen im Volk.

    Bei einem ist eine Königin drin. So eine kleine Königin habe ich noch nie gesehen.

    Also am Wochenende wieder bei meinem Zuchtvölkern Brutwaben ziehen und ab in die Ableger damit.

    Dann heisst es wieder... Geduld......


    Es wird wieder alles Gut.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Hallo,

    bei mir auch alles voll!

    Zwei Schwärme, 4 Ableger! = 9 Beuten.

    Zwei Ableger auch ohne Kö! Und zwei WV ohne Kö☹️

    Nun muss gehandelt werden!!

    Ich würde mir mal Gedanken über meine Betriebsweise oder noch besser über meine Genetik machen, wenn es bei Dir so viele Schwärme gibt.


    Kauf Dir doch ein paar unbegattete Königinnen von einem richtigen Züchter und mach ein paar Ableger damit. Dann standbegatten lassen und das machst du dann mal zwei oder drei Jahre und du hast Bienen mit breiter Vitalität durch die Standbegattung. Und Du hast auch in aller Regel schwarmträge Bienenvölker durch die Reinzuchtköniginnen.


    Sicherlich gibt es auch Ausnahmen.

    Jede Anpaarung - auch beim besten Züchter - hat 2 hoch 16 Möglichkeiten = 65536 und das ist ganz gewaltig was...

    :u_idea_bulb02:


    Da muss man auch nicht jedes Jahr neu kaufen sondern es reichen alle zwei oder drei Jahre. F2 oder F3 sollte kein Problem sein, um damit vom besten der Völker wieder Ableger zu machen. Aber Schwarmimkerei ist nix, weil es keinen Honig bringt und nur unnötige Arbeit macht. Darüber hinaus ist es gefährlich. Die meisten Unfälle passieren beim Schwarmfang!


    So ne Geigelei mit Schwärmen kann man wirklich nur machen, wenn man so wenige Völker hat.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Oder selber Kö's ziehen, wenn man gut und einfach an Zuchtmaterial herankommt.

    Das war bei mir zumindest die beste Entscheidung, da ich am Anfang meiner Imkerzeit immer wieder mit Stechern zu kämpfen hatte (Drohnen um Umfeld?).

    Da gab es ein Volk, an das mochte ich selbst in Vollmontur nur ungern rangehen, auch wenn das Volk den meisten Honig gebracht hat. Da half auch keine Geduld und nur gaaaanz viel "oooohm", um das durchzustehen;-)))

    Seit dem ich mir aus einer guten Mutterlinie selber Kö's ziehe, hab ich es zumindest selber in der Hand, "ausreichend" Kö's zur Verfügung zu haben (wobei ausreichend dehnbar und der Zeitfaktor nicht zu unterschätzen ist), die vom Honigertrag, Schwarmträgheit und Sanftmut ausgewogen gut sind, selbst wenn die "nur" standbegattet sind (heterogese Effekt!).

    Alles, was im Frühjahr zu schwach auswintert, wird aussortiert.

    Im Sommer nach bzw. kurz vor der Ernte noch TBE mit gleichzeitigem Einweiseln einer neuen Kö und so langsam wir da ein Schuh draus.

    Dennoch könnte der Platz im Garten größer sein, die Materialschlacht kleiner (gerade TBE) und wenn die Bienen doch endlich mal das machen würden, was man geplant hat;-)))))

    Aber gerade das finde ich ist doch das spannende an der Imkerei und den Bienen, dass jedes Jahr anders ist, dass jedes Volk sich anders verhält, dass der Honig jedes Jahr anders schmeckt....

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Hast Du Platz, hast Du Lust.

    Mehr Kisten, auch wenn nur auf Vorrat gekauft oder billig geschossen, werden schon voll....da muss man sich schon ein Limit setzen. Bei mir entscheidet die Zahl der Wirtschaftsvölker zur Weidenblühte. Was dann zu viel da ist, egal wie es zu Stande kam, wird verkauft. Bislang war ich immer schnell ausverkauft. Auch schön, wenn erstmal Geld in die Bienenkasse kommt.

    Mein Mann hilft bei der Honigernte, daher das Limit mit den Wirtschaftsvölkern....der Rest ist allein mein Hobby/meine Arbeit.

    Gruß Wiebke

  • Du wirst es nicht glauben, aber es waren die ersten in 5 Jahren.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Ich kann das von Luffi nur Unterschreiben.

    Im Forum habe ich mal geschrieben, dass ein Schwarmvolk so viel Arbeit macht, wie acht normale Völker.

    Anfängern gebe ich immer den Rat aus gescheiten Völkern umzularven.

    Leider nehmen die wenigsten den Rat und das Angebot war.

    Später kauft man gelegentlich ein paar Königinnen beim Züchter. Aber es ist schwer einen guten Züchter zu finden.

    Hat man gescheite Völker und benimmt sich entsprechend, spricht sich das rum.

    Ich habe jetzt den Luxus, Standplätze abzulehen., wobei die Intention der Leute sehr unterschiedlich.

    Der eine will seine Obstbäume bestäubt wissen.

    Der nächste ist Monteur und will sein Haus und Garten bewacht haben.

    Eine Eigentümerin will nur den Garten gemäht haben, da sie 200 km entfernt wohnt!!!

    Oder es sind Leute, die Bienen einfach gerne haben.

    Unternehmer, die sich einen grünen Anstrich geben wollen, sing gerade füt Städter ein Tipp.

    Nur der Weg war lang und braucht viel Geduld.

    Angefangen habe mit Zetteln im Supermarkt, ob jemand einen Standplatz für Bienen hat.

    Die meiste Geduld brauchte ich beim Honigverkauf.

    Hier im Ort gibt es seit langem etablierte Imker. Einer hat sogar seine Preiss gesenkt.

    Dementsprechend gering ist Absatz. Dafür habe ich einen Hofverkauf beim Bauern und einen Verkausstand bei meinen Eltern.


    Also Geduld und ein bisschen Glück.

    Freier Imker

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    Neutral und unbelastet.