Ableger bilden ohne Futterwabe

  • Also, je nach Bienenmasse 5kg 1zu1 oder besser dünner, auf einmal sofort rein.

    5l 1:1 oder dünner auf einen Schlag gammelt bei normalen Ablegern doch weg, bevor die das einlagern können. Da nehm ich Teig. Sobald die neue legt, flüssig.

    Wieviel Teig sind dann zu empfehlen? Entschuldige, dass ich erst so spät frage, aber ich wollte da noch Joew's Frage nach der genauen Bienenzahl beantworten, leider zähle ich noch immer jede Biene einzeln ab, damit diese Frage so genau wie möglich beantwortet werden kann.

  • Teig ist egal. 2,5kg ist immer gut für den Anfang. Wichtig ist, daß der nicht austrocknet, also die Folie nur soweit öffnen, das die Schnittstelle gut von Bienen belagert wird 3-4 x 5cm reicht! Wieviel Bienen dann da drin sind ist fast egal.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich mach es ganz einfach:


    1-Wabenableger --> Brutwabe, 1 Rähmchen mit Mittelwand, und gleich daneben 1 aufgeschnittene Milchpackung mit 1 kg Futter.

    Normalerweise reicht das Futter dann für 4 Wochen, bis ich den Ableger zum Standort verbringe.

  • Machs dir nicht so kompliziert, Ableger in die Kiste, Krabbelzelle zukaufen, Kiste mit Waben/MW voll machen. Zwischendeckel mit Loch rauf, Leerzarge rauf, 15 kg Futterteig rein, nach 3 Wochen Eilage+MS, zund vergessen., bis Juli

  • Uff, ich kann joew's Anmerkungen verstehen, sehr kompliziert gedacht, Sloveig.....

    Ich muss nur schmunzeln, warum gerade joew abgewatscht wird;-))) Der Rest der Bande ist doch genauso direkt;-)))

    Wie Bienen Ede schon schrieb: Ein Sammelbrutableger macht man, um viel Brut, für z.B. Königinnenzucht (oder meinetwegen auch nach TBE als "Abfall"), und damit viel Bienenmasse zu erzeugen.

    Was du machen willst, ist ein einfacher Ableger.

    Und wenn du deinen Völkern nicht so viel zutraust, mach einen Königinnenableger. Der funzt immer.

    Sprich eine Wabe mit Brut und Kö aus dem einen Volk und jeweils eine BW (ohne Bienen) aus den beiden anderen Völkern (möglichst vollflächig verdeckelt, damit Bienenmasse nachkommt) dazu. Aus dem Spendervolk mit der Kö noch ein paar Bienen dazu, BW zusammen lassen, mit 2-4 MW auffüllen, Futter (ich glaube ich hätte auch dünnen Sirup genommen, können die Bienen einfacher verarbeiten, aber Futterteig geht auch) dazu und fertig ist der Ableger. Kein Hexenwerk.

    Wichtig ist, dass im Ableger Futter als Energie zur Aufzucht und bauen vorhanden ist.

    Das Altvolk zieht sich eine Kö nach (dort solltest du mind. eine Wabe mit Stiften drin lassen). Hier kannst du frühestens nach 2-3 Wochen mal wieder nachschauen, ob alles i.O. ist.

    Beim Kö-Ableger kannst du jetzt theoretisch jederzeit reinschauen, da die alte Kö da drin ist. Sobald die junge Brut geschlüpft ist, kann die Kö diese wieder bestiften und der Ableger nimmt schnell Fahrt auf.

    Dafür wird die Entwicklung des Altvolkes gehemmt, da sich hier die Bienen eine neue Kö ziehen müssen, aber unter guten Bedingungen, sprich viel Bienenmasse.

    Viel Spaß mit den Bienen!

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool: