Hygiene im Honigraum - Rähmchen wie oft benutzen?

  • ups, jetzt lese ich die Eingangsfrage erst richtig.

    Das Rähmchen selber kommt bei mir zum Einsatz, bis es wackelig wird. Sieht es nicht mehr ganz so "schön" aus, wandert es in den Brutraum

    Bei Dadant dann eben ins Grillfeuer

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Ich nehme Ätznatron in Pulverform.

    Wenn es nur Rähmchen aus dem Honigraum sind, dann mache ich ungefähr das halbe Fach voll. Bei Bruträhmen das ganze Fach.

    Du solltest es bei normaler Benutzung mit erwärmen weil es sonst aufschäumen würde und das zu gefährlich wäre. Aber in der Spülmaschine kann es nirgendwo hin.

    Wenn es Interesse gibt kann ich auch ein Vorher- /Nachher Bild einstellen.

  • Wenn so viel Pollen drin ist, dass Ausschneiden blöd wäre.

    Honigrähmchen, die einen braunen "Propolisrand" an den Zellen haben, lassen sich im Winter bestens abschaben bis auf die Mittelwand, oder den Grund. Nichts lockt Bienen besser in den Honigraum im Frühjahr, als diese "unordentlichen" Waben. Die können die Bienen gar nicht leiden. Die müssen sofort repariert werden.

    ..."ist mir noch nie passiert" sagte der erfahrene Imker, "aber..."

  • Wenn so viel Pollen drin ist, dass Ausschneiden blöd wäre.

    Honigrähmchen, die einen braunen "Propolisrand" an den Zellen haben, lassen sich im Winter bestens abschaben bis auf die Mittelwand, oder den Grund. Nichts lockt Bienen besser in den Honigraum im Frühjahr, als diese "unordentlichen" Waben. Die können die Bienen gar nicht leiden. Die müssen sofort repariert werden.

    Da bin ich nie drauf gekommen, die abzuschaben - werde ich nächstes Jahr mal testen!
    Schneidest Du in Honigrähmchen eingelagerten Pollen raus?

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Ich nutze meine Dadant Rähmchen im Honigraum seit vielen Jahren, ohne sie einzuschmelzen. Nur wenn sie mal brechen beim Schleudern oder viel Pollen drin ist, werden sie eingeschmolzen

  • Schmelze die Waben grundsätzlich aus, wo noch kristalliner Honig oder Pollen drin ist.

    So hat man auch keinen Stress mit Wachsmotten.

    Daher gibt es eigentlich kaum Honigwaben die älter als 2 Jahre werden.


  • Honigrähmchen, die einen braunen "Propolisrand" an den Zellen haben, lassen sich im Winter bestens abschaben bis auf die Mittelwand, oder den Grund.

    Hier wird lieber abgestoßen - mit einer im ca. 30 Grad-Winkel schräg angesetzten, breiten Spachtel, die man von sich weg führt. Die Passivhand greift am Ende des Stoßes den Wachswall und legt ihn separat ab. Das ganze in der Entdeckelungswanne, um wegspritzende Wachssplitter aufzufangen. Funktioniert mit gedrahteten Rä. recht gut und das Beste: Imker spart Arbeit beim MW-Gießen und -Einlöten.

    Vereinzelter Pollen/Bienenbrot wird da in einem Zuge mit abgestoßen.

  • Alles was nicht mehr ganz schön aussieht, kommt bei in den Brutraum.

    Für den Honigraum müssen die Rähmchen schon sehr ordentlich beieinander sein.


    Alles was für den Brutraum nicht mehr taugt, wird an einem lauen Sommerabend bei einem Glas Wein in der Feuerschale verbrannt.

    Freier Imker

    Ohne DIB oder Verein

    Nicht vorbelastet

    Offen für alle Anregungen

  • Hier wird lieber abgestoßen

    Da hat man doch gar kein Gefühl beim arbeiten. Über einer Wanne oder einem ähnlich breiten Gefäß mit dem Stockmeißel leicht über die kalten Waben ziehen. Will man bis auf den Grund, nimmt man die abgewinkelte Seite; will man nur leicht den Rand egalisieren, die flache. Das zweite kann man auch schön mit einem breiten Spachtel machen. Wichtig ist, dass die Waben richtig kalt sind. Man kann sich ja jeweils kleine Mengen ins Warme holen.

    ..."ist mir noch nie passiert" sagte der erfahrene Imker, "aber..."