Schaden Hobby-Imker den Bienen?

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    Man muss sich aber nicht unbedingt jeden Floh in seinen Pelz setzen.

    Es ist schon manche Sau durchs Dorf getrieben worden, ohne Spuren zu hinterlassen. Das wird auch hier der Fall sein!

    Wer wen schadet und wann es der Fall ist, ...?


    Wie hoch ist denn der Prozentsatz der Hobby-Imker und sonstigen "Bienenhalter" von den ganzen Imkerschaft. Ich denke er ist SEHR hoch.

    Und die alle sollen die Imkerei schädigen? Da stimmt doch etwas nicht. Oder? Worüber wird denn in den mehr als 50 Beiträgen geredet? Über die große große Mehrheit der Imker!!! Und noch dazu von den Hobbyimkern selbst! Oder seid ihr alle Berufsimker?

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • ich hatte das so verstanden,das mit Hobby Imker diejenigen gemeint sind die ohne genügend Hintergrundwissen ins blaue drauf los imkern wie groß dadurch entstanden Schäden sein können,kann ich nicht beurteilen, dazu bin auch selbst noch zu grün..das Bewusstsein zu schärfen,das imkern eine verantwortungsbewuste Tätigkeit ist halte ich aber für wichtig...lg

  • ...

    Und die alle sollen die Imkerei schädigen? Da stimmt doch etwas nicht. Oder? Worüber wird denn in den mehr als 50 Beiträgen geredet?

    ähm... Was da nicht stimmt ist, dass der Titel nicht vom "Schaden an der Imkerei" spricht, sondern von der "Hobby-Imkerei als Schaden für die Bienen" - also genau anders herum. Dabei werden viele Imker sicher wahrheitsgemäß ohne Übertreibung durch Beobachtung bestätigen können, dass ihre Honigbienen auch Wildbienen, Wespen, Hornissen und Hummeln verschiedener Art mit sich ziehen. Ich kann es zumindest für meinen Standplatz so bestätigen.


    Diese Nadelstiche werden seit einiger Zeit regelmäßig aus verschiedenen Richtungen immer wieder neu gesetzt. Kann man im Forum in mehr als 50 Beiträgen aus diesem Thema nachlesen, denn es gibt bereits mehrere Fäden, in denen das beredet wird. Steter Tropfen höhlt den Stein und so...


    Die Frage ist, wem das nutzen soll, dass immer wieder dieselbe Sau durchs Dorf getrieben wird. Die Berufsimkerschaft wird dadurch kein Glas oder Karton deutschen Honig mehr verkaufen. Die wären also primär raus.


    Möglichkeit 1:

    es wird so oft wiederholt, bis es niemanden mehr interessiert - wäre ja schön, dann sollte man es aber auch nicht immer wieder aufgreifen und vor allem nicht immer wieder unüberlegt weiterverbreiten und evtl. ungewollt unterstützen. Erfahrungsgemäß kommt es als Bumerang zurück, wenn man es nicht erwartet...


    Möglichkeit 2:

    es wird so lang wiederholt, dass es allgemein und auch in der Imkerschaft kritiklos akzeptiert wird, ein Spießrutenlauf beginnt und irgendwer wieder mal auf die Idee kommt, etwas neu regeln zu müssen, weil die Masse der "Empörten und Besorgten" lauter wird, Schilder malt oder mit Kissen wirft... Dass die Akzeptanz dieser Thesen zunehmend größer wird, haben hier im Thema schon einige bewiesen, was schlimm genug ist.


    Gruß Andreas

  • "Hobby-Imkerei als Schaden für die Bienen"

    wir sind uns doch wohl alle einig, das es ohne Imker, (HOBBYIMKER, was für ein abwertendes UNWORT! Entweder Imker oder nix) Keine Bienen und schon gar keine ausreichende (mehr ist das eh nicht) Bestäubung in der Fläche mehr gäbe...Punkt

    Überpopulationen in den Stätten nutzen nicht in der Fläche (und regelt sich wieder von alleine)


    Bin mal gespannt wann der Letzte bemerkt das wir ne Kulturlandschaft haben (besonders in der Statt).........und die Uhr ist nicht mehr zurück zu drehen.

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • "Hobby-Imkerei als Schaden für die Bienen"

    wir sind uns doch wohl alle einig, das es ohne Imker, (HOBBYIMKER, was für ein abwertendes UNWORT! Entweder Imker oder nix) Keine Bienen und schon gar keine ausreichende (mehr ist das eh nicht) Bestäubung in der Fläche mehr gäbe...Punkt

    Überpopulationen in den Stätten nutzen nicht in der Fläche (und regelt sich wieder von alleine)


    Bin mal gespannt wann der Letzte bemerkt das wir ne Kulturlandschaft haben (besonders in der Statt).........und die Uhr ist nicht mehr zurück zu drehen.

    Stadt statt Statt... ;)


    nichts für Ungut, konnte es mir nur nicht verkneifen dieses Wortspiel zu posten.

  • Ich jedenfalls habe festgestellt das in meiner nicht soo langen Zeit als Imker der Bestand an Wildbienen, bei mir, sehr zugenommen hat. Ob es jetzt an den Bienen, dem besseren Futterangebot oder den vielen Nistmöglichkeiten liegt, will ich nicht beurteilen. Ich persönlich glaube das das Sperrfeuer eher aus der Richtung Naturfreaks kommt, siehe Bienenverbot in Naturschutzgebieten.

    LG

  • Ich jedenfalls habe festgestellt das in meiner nicht soo langen Zeit als Imker der Bestand an Wildbienen, bei mir, sehr zugenommen hat. Ob es jetzt an den Bienen, dem besseren Futterangebot oder den vielen Nistmöglichkeiten liegt, will ich nicht beurteilen. Ich persönlich glaube das das Sperrfeuer eher aus der Richtung Naturfreaks kommt, siehe Bienenverbot in Naturschutzgebieten.

    LG

    Dann verrate mal wo die vielen Nistmöglichkeiten für Wildbienen mit der Honigbienenhaltung hergekommen sind.

    Und warum ist für diese nun das Futterangebot besser geworden?

    Und 50% meiner Völker stehen im von der unteren Umweltbehörte betreuen Gebiet. Geht also. Es ist ein Geben und Nehmen.

    Pauschal sehen, geht nicht.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • In der Umgebung meines Bienenstandes hat sich das Futterangebot und auch die Nistmöglichkeit für Wildbienen verbessert seit ich mich bewusst darum sorge, dass das Angebot besser wird. Vorher habe ich Botanik nur nach: kann man essen, trinken und rauchen oder ist nutzlos eingeteilt - damit war mir der größte Teil der Wildpflanzen egal. Jetzt achte ich auch auf sowas.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Der Artikel bestätigt meine hohe Meinung über den "Verein" in Mayen.


    So erstmal bis Hundert zählen....


    Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass eine solche Vorgehensweisen der Imkerei einen riesen Bährendienst erweisen. Diese mit den nackten Finger auf Andere zu zeigen, die nicht dem Wünschen derer entsprechen, bringt uns nicht weiter.

    Ich habe Bienen auf Dächern von Gebäuden gesehen, die absolut fitt und fidel waren.

    Es ist toll, dass gerade in den Städten Imker den Weg zu den Bienen gefunden haben.

    Ich kenne noch einen Imker, der eine reine Schwarmimkerei betreibt. Soll ich einen 86 jährigen da belehren, der mehr nach 60 Imkerjahren über Bienen kennt, als ich.

    Soll ich über den Imker urteilen, der seit Jahren mit seiner promenaden Landrasse ohne Zukauf erfolgreich imkert?

    Wer mit einer aggressiven Biene gerne imkert, soll es tun! Auch wenn ich es nicht mag, bleibt es immer noch ein Imkerkollege.

    Auch wenn ich seit Jahren unter 10% Winterverluste imker, halte ich die Zahl leider für realistisch. Das Völker nach der Winterbehandlung sowie im zeitigen Frühjahr sterben,

    Ist leider eine Realität. Zudem gibt es immer wieder Fälle, wo auch dem erfahrenen Kollegen viele Völker sterben, ist mir auch bekannt. Vielleicht trifft es mich auch dieses Jahr.

    Wo ich aber klar zu stehe, ist, dass man sich um das angeschaffte Tier kümmern muss? Das nennt sich Verantwortung. Da ist es egal, ob Anfänger, Hobbyimker, Züchter, Nebenerwerbs- oder Berufsimker.

    Der Anfänger hat da bei mir immer den Bonus, weil ihm die Erfahrung fehlt. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Natürlich gibt es auch hier welche, die sich das falsche Hobby ausgesucht haben.

    Sich da über Hobbyimker auszulassen, wo doch der Arbeitgeber eben diese Vertreten soll, ist unpassend.

    Vielleicht stellen sich jetzt ein paar mehr die Frage, ob man diesen Verein weiter über seine Beiträge finanziert.

    Ich tue es nicht mehr.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Ich wollte auch die Redakteure kontaktieren um Details zu erfahren, was denn da nicht artgerecht gewesen sein soll. Leider sind da weder Telefonnummern noch email-Adressen angegeben. Auch kein Kontaktformular. BR24 scheint überhaupt nicht kontaktfreudig zu sein.


    Habe dann das Kontaktformular von Bayern1 ausgefüllt in der Hoffnung, dass die wissen, wie man die Redakteure kontaktieren kann.

    Kurzes Update:


    Mittlerweile bin ich mit der Reporterin in Kontakt.


    Möchte im Moment noch nichts dazu schreiben, da ich noch nicht weiss, ob sie damit einverstanden wäre.


    Nur so viel (weil ich davon ausgehe, dass es kein Geheimnis ist): Am Montag soll ein weiterer Bericht zu dem Thema auf Bayern1 kommen.


    PS: Wieso eigentlich Bayern? Ich dachte, Ravensburg liegt im Schwabenländle?

  • Als ich den Titel sah....War mir klar, the same. Es geht für mich mehr darum, dass man zur naturgemässen Imkerei mit Klotzbeute etc. Zurückgeht. Den Bienen Honig beläst...Schiffers tree. Derzeit ist so ein Riesen Hype auf "naturgemäss und man ist lieber mehr "bio", als zu wenig.

    Das macht die Sache schwer. Der Kurs im Verein wäre nur 0815 mit Magazin und Säure. Das will doch kaum noch ein Anfänger, der sich im Internet dieSachen zusammen sucht.


    Mir wären mehr Berufsimker recht, aber da sehe ich die Probleme mit dem Absatzmarkt. Man verkauft hier unter 5 Euro, da hat der Berufsimker einen schweren Stand. Stellplatzproblem, Faulbrut ... Da muss der Berufsimker schon sehr genau schauen.


    Vor zwei Tagen gab es auf Facebook bei mir einen Aufruf...." Bienenvolk entflogen, Imker hat viel Geld und Zeit in das Volk gesteckt und möchte es wiederhaben". So stellt sich heraus, dass bei dem Faulbrutmonitoring wohl doch mindestens ein Imker übersehen wurde. Und das da jemand nocheinmal über den Schwarm nachlesen sollte.


    Es ist verrückt mit den Bienen und den Menschen.