ZWEI Dadantbruträume?

  • Hallo, zusammen,
    ich hab gestern was gelesen, daß die Imkerei Fehrenbach mit zwei Dadantbruträumen übereinander arbeitet. Leider hat sich der Autor nicht mit Details aufgehalten, außer "daß natürlich im unteren Brutraum keine Brut sei".
    Kennt jemand diese Betriebsweise und kann sie mir vielleicht erklären?
    Vielen Dank im voraus!

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    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne, von den Fehrenbach´s kenne ich eigentlich nur die Vereinigung von 12er -Dadant mit 12er-Langstroth. Wobei im letzteren eine junge Königin sitzt. Die Vereinigung von zwei 12er-Dadant kenne ich für Zuchtzwecke, beschrieben von Bruder Adam im Buch "Meine Betriebsweise".Les da doch mal nach. Volle Honigtöpfe wünscht Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo, Lothar,
    das kenne ich eigentlich auch nur so. Deswegen bin ich ja so irritiert. Zitat:
    "Wir konnten 40 Magazinvölker auf 10 Paletten mit je zwei Dadantbruträumen und je zwei Honigraumzargen bewundern.(...)
    Von zwei Dadantbruträumen hatte ich bereits gehört, aber für sinnlos erachtet.Alles spricht vom Trennschied in der Dadantbrutzarge, mit dem ich mich aber nie richtig anfreunden konnte, weil ich dafür im Frühjahr Futter-und Pollenwaben entnehmen muß. Wie die Altwaben aus den Völkernbekommen? Warum stets eine Futterzarge obendrauf lassen, die beim Wandern eine beachtliche Kopflast ergibt? Wo lagern die Bienen den frisch gesammelten Nektar und Blütenpollen bei einer Massentracht ab?
    Diese Fragen beantwortet Fehrenbachs unterste Dadantzarge! Selbstverständlich befindet sich in dieser Zarge keine Brut, aber Pollen und Honig, der u.a. aus der oberen Zarge nach unten gehängt wurde. Das Volk verfügt somit stets über genügend Reserven und Platz. Die Völker können sich somit zügig entwickeln, haben stets ausreichend Platz zur Verfügung und können bei starker Tracht schnell den frischen Nektar und Pollen zwischenlagern. Jetzt macht diese Zarge einen Sinn, insbesondere für die Nutzung einer Frühtracht. Das Umweiseln erfolgt im Herbst durch die Zugabe eines 6Dadantwabenablegers, der in die obere Zarge nach dem Umhängen der Waben einlogiert wird." Zitat aus "Der Buckfastimker02/2002".
    Ich hab es immer noch nicht verstanden!
    Bleibt diese unterste Zarge immer drunter? Wenn ja, mit oder ohne Absperrgitter? Ist dieser riesige Raum im Frühjahr nicht zu kalt? Was heißt, "immer eine Futterzarge obenauf"?
    Fragen über Fragen...

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  • Hallo Sabi(e)ne, die untergesetzte Zarge unter den normal hohen Dadandzargen kenne ich nur als Zargen in Honigraummaß. Der hintere Teil ist mit einer Schublade ausgestattet, die für Notfütterungen und für Trachtlückenfütterung gedacht ist(Trockenzucker-Fütterung). So beschreibt Raymond Zimmer es über die Betriebsweise der Fehrenbach´s. Allerdings ist dieses Buch (Die Buckfastbiene in Frage und Antwort), schon etwas älter. Haben die Fehrenbach´s inzwischen ihre Betriebsweise geändert? Vielleicht weiß ein anderer Bescheid!? Kann gut sein, daß diese Pioniere der Buckfastimkerei in Deutschland ihre Betriebsweise weiter entwickelt haben. Die von mir gerade beschriebene Zarge erfüllt die gleichen Aufgaben, wie Du sie oben beschrieben hast. Volle Honigtöpfe wünscht Lothar

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  • Hallo, Lothar,
    ich kenne auch nur die Variante aus dem Zimmer-Buch, deswegen bin ich ja so verwirrt.
    Ich meine, jemand, der diese Imkerei besichtigt, sollte schon den Unterschied zwischen Honig-und Brutraum kennen...
    Ist vielleicht jemand hier, der das Rätsel lösen kann???

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  • Hallo Sabi(e)ne, anscheinend sind wir die einzigen, die zu diesem Thema schreiben, dabei bin ich noch nicht einmal Dadant-Imker! Wie an anderer Stelle beschrieben, möchte ich von Normal- auf Kuntsch-hochmaß umstellen. Die besten Tipps zum Umstellen habe ich allerdings von Imkern gelesen, die auf Dadand umgestellt haben. Zu Deiner Frage nach der Bauereuerung in Dadand: ich habe dazu gelesen, das man Feglinge machen soll und diese dann auf Mittelwände setzt. Vorbild ist hierfür der Bienenschwarm, der ja auch seine Waben neu baut. Volle Honigtöpfe wünscht Lothar

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  • Hallo Sabi(e)ne, habe noch einen Buchtipp zu diesen Thema:"Meine Erfahrungen mit der Buckfastbiene", von Günther Ries, Selbstverlag. Günther Ries, Obere Weinbergstrraße 28, 3501 Ahnatal. Leider habe ich nur eine ältere Auflage, daher die alte Postleitzahl. Volle Honigtöpfe wünscht Lothar

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  • Da habe ich das Buch auch her. Hat vielleicht ein Mitleser die E-Mail Adresse der Imkerei Fehrenbach? Das könnte weiterhelfen. Oder fragt doch mal beim Autor des Berichts nach. Würde mich (und Andere?) auch interressieren. Ich könnte mir auch vorstellen, das die Jungvölker nicht mehr auf Langstroth, sondern gleich auf Dadand gebildet werden. volle Honigtöpfe wünscht Lothar

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  • Hallo Sabi(e)ne, da auch nach meinem Urlaub keine andere/kein anderer Interresse für dieses Thema zeigt, scheint es ja wirklich unser Privatthema zu sein, obwohl es ja auch Mitleser gibt. Schöne Grüße ins Sauerland Lothar

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  • Bin auf dem Sprung....deswegen ganz kurz....
     
    die Pollen und Honigfutterwaben bleiben hinter dem Schied Sabine!!!!
     
    Die trägt voll keiner durch die Gegend und der Bien braucht ja das gute Futter...und und und ....in dem untersten BR ist fast nur Pollen und zum zwischen lagern bei Massentrachten:u_idea_bulb02::daumen:
     
     
    Der
    Drohn