Bio-Zertifizierung

  • Wude auch angekündigt, was passiert, wenn Du wieder "über dem Durchschnitt" landest?

    Nicht ausdrücklich. Aber es ist klar, dass ich da künftig ein bisschen anders zähle. Es ist ja auch die Ausnahme, dass ich zur Trachtzeit nur Wirtschaftsvölker habe.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • WFLP : Musst halt nicht nur die mini+, sondern auch die Begattungseinheiten mitzählen.


    PS: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast ;-)


    PPS: Die Sorgen von 2018 hätte ich gerne in diesem Jahr auch :-(

  • Bei mir sind es 250 € zzgl. MwSt. und die ersten 100 Völker sind inklusive.

    Zum jährlichen Inspektionsbesuch kommen unangekündigte Kontrollen bei 10% der Betriebe. Viele Kontrollstellen staffeln nach Betriebsgröße (kleine Betriebe 10%, mittler 20% , große 30%).

    Die Kosten für die unangekündigte Kontrolle müssen i.d.R. nur übernommen werden, wenn es entsprechende Beanstandungen gab.


    Gruß

    2019

  • Um nochmal auf den Biozucker zurück zu kommen.

    Man sollte schon auf deutschen bio- Rübenzucker greifen, denn dadurch unterstützt man ja die deutsche Biolandwirte, die wiederum einen Beitrag leisten, gegen das Insektensterben.

  • Es scheint sich auf dem Zuckermarkt auch einiges zu tun. Ich beobachte in den letzten Jahren, dass Biozucker günstiger wird und deutscher Rübenzucker leichter zu bekommen ist.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Das ist ein sehr unterhaltsamer Faden, danke!


    Mit dem Verbot, Rüben-Saatgut zu beizen, wird sich noch so einiges ändern. Aber nicht zwingend zum besseren.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Es scheint sich auf dem Zuckermarkt auch einiges zu tun. Ich beobachte in den letzten Jahren, dass Biozucker günstiger wird und deutscher Rübenzucker leichter zu bekommen ist.

    Ja das stimmt. Der Druck auf Nord/Südzucker durch die Lebensmittelindustrie ist gestiegen. Viele Unternehmen haben mittlerweile Bioprodukte im Sortiment und wollen Zucker aus heimischen Anbau.

    Jedenfalls wurde das bei uns in der Uni so begründet.

  • Hallo zusammen,

    Unser Bio Landwirt baut in diesem Jahr erstmals eine größere Fläche Zuckerrüben an. Nach einem Versuchsfeld von ca 3 ha im letzten Jahr, scheint es wohl zu funktionieren.

    Die Anbaufläche sieht nur etwas gewöhnungsbedürftig aus. Es werden ca 1m breite Schwarze Folienstreifen ausgelegt, bei der verlegung beidseitig angeheufelt. Danach wird mit einer speziellen Drillmaschiene, die praktisch Löcher durch die Folie sticht, das Saatgut im einzelkornverfahren eingebracht.

    Die Folie soll aus Pflanzenstärke sein, die vorher mit einem Pilz besprüht worden ist. Das gibt den Rüben genug Vorsprung zur Bodenbedeckung. Bis zur Ernte soll sich die Folie weitestgehend zersetzt haben.

  • Bei mir ist in der Nähe eines Bienenstandes auch wiederholt ein Anbau von Zuckerrüben; hier meine ich Biozuckerrüben. Die werden dann 30 km weiter zur Zuckerrübenfabrik gebracht, und dort bei Kampangenbeginn zu zertifiziertem EU-Biozucker verarbeitet.

    Die Bienen und ich freuen sich an dem nicht pestizidbelasteten und nachhaltigen Wirtschaften auf den Rübenflächen.:) sie finden Pollen an der Rübenfläche:thumbup::thumbup::thumbup:

    Wir Imker wünschen uns immerPolllen- und Nektarversorgung in einem Trachtfliessband;

    hier gibt es mehr als auf eine toten Acker, und Insekten haben einen Lebensraum.


    Miteinander ist angesagt :) :thumbup:


    LG Andreas

  • Hallo zusammen,

    Unser Bio Landwirt baut in diesem Jahr erstmals eine größere Fläche Zuckerrüben an. Nach

    Folienstreifen habe ich hier bei mehren (Bio-)-Anbauern und speziell Rübenbauern noch nicht gesehen.

    Die Samen werden ausgebracht einfach mit der Rübendrille( also Einzelkornablage),. Dann normal gehackt, maschinell, und zwischen den Pflanzen in der schmalen Reihe auch mal mit Handarbeit.


    Wir Imker wünschen doch meißt vielfältige, blütenreiche Flächen. Und kaufen dannn nachhaltig unseren Bienen- Honig- Kundenzucker ;)

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  • Das ist ein sehr unterhaltsamer Faden, danke!


    Mit dem Verbot, Rüben-Saatgut zu beizen, wird sich noch so einiges ändern. Aber nicht zwingend zum besseren.

    Danke für den unterhaltsamen Beitrag!

    Es kommen bestimmt neue Chemikalien auf den Markt und alles wird wieder so gut wie mit dem Beizen ;)