Schiffer Tree

  • Danke Markus

    Zitat


    Hab die Tage von einem neuen Wissenschaftler (praktizierender Imker der davon lebt)

    Das engt den Kreis der "Verdächtigen" ja schon einmal ein. Ich werde jetzt die entsprechenden Websites der infrage kommenden Wissenschaftler einmal gründlich durchforsten.

  • Mich nervt es jedenfalls auch solche Andeutungen zu lesen, dann aber keine weiteren Infos zu bekommen.

    Und mich erst, manche wie z.B. Schiffer kommen damit aber super durch und werden dafür sogar hoch gelobt! Die bringen dann tolle Infos die dafür dann überhaut nicht verifiziert sind und weil sie es oft genug predigen wird es sogar direkt als Realität angenommen.

    Wartet ab bis der erste mit einer gesetzeskonformen Energiesparbeute daher kommt. Ohne ausreichende Isolierung verbrauchen die Bienen sonst zuviel Zucker, dadurch kommt es dann zu einem erhöhten CO2 Ausstoß. Am Ende bekommen wir noch Ärger mit der Gretel!

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Dann aber bitte auch kein Schiffer-Bashing, sonst ist hier ebenfalls zu.

    Nun, ich denke so ein Faden ist dazu da, sich mit den Behauptungen von Torben Schiffer auseinander zu setzen. Er macht seine Ansichten öffentlich und ich denke, dann kann man auch öffentlich dazu Stellung nehmen. Und seine Aussagen gegenüber der konventionellen Imkerei fallen auch nicht gerade in den Kuschelbereich. Da ist so manche arge Kritik dabei.

    Ist die Frage nach der ernsthaften Auseinandersetzung unter der Imkerschaft dann Bashing?

    Man muss ihn in sofern ernst nehmen, weil man auf fast jedem Markt mittlerweile Stellung nehmen muss zu seinen Angriffen. Das ist ganz schön lästig.

  • Ihr sollt Euch ja auch damit auseinandersetzen.

    Wenn Du aber mal die zurückliegenden Threads zu Herrn Schiffer liest, dann ist das, was da häufig abgeht, unterhalb der Gürtellinie. Das sind persönliche Beleidigungen die ich nicht stehen lassen werde.
    Auch nicht wenn Herr Schiffer woanders ebenfalls keinen Kuschelkurs fährt. Das ist mir egal.
    Hier im Forum könnt Ihr diskutieren, aber niemanden persönlich angreifen oder beleidigen.
    Bei mir gehen hier schon die roten Lampen an, wenn ich den Namen Schiffer lese und das kann's ja nicht sein.
    Diskutiert, widerlegt die Behauptungen von Herrn Schiffer oder findet diese gut, aber bleibt anständig dabei.
    In diesem Sinne, einen schönen Feierabend!

  • Guten Abend.


    Ich habe mich nun zum 2ten mal mit dieser, und/oder ähnlichen Beuten auseinander gesetzt.


    Für mich persönlich, blieb das Resultat eigentlich das gleiche.


    Ich habe das Ziel, (Honig) leistungsstarke Bienenvölker zu halten, welche nicht gegen die Milbe behandelt werden müssen. Letzteres, habe ich schon, jedoch bei der (Honig) Leistung, sehe ich noch "ungenutztes Potenzial".


    Diese Beuten, sehe ich daher nicht als für mich geeignet.


    Bei einem Telephonat, wurde ich aber auch darauf hingewiesen, dass es eben auch Leute gibt, welche in der Honigbiene nicht nur ein Nutztier sehen.


    Bei genauerem betrachten der "Schiffer-Tree", kam ich zu dem Schluss, dass diese für den eigentlichen Sinn und Zweck, noch verbessert werden könnte.


    Wenn ich eine Beute für diesen Sinn und Zweck, konstruieren würde, dann würde ich folgendes anders machen:


    -Deutlich weniger exakt arbeiten, damit (vor allem) in dem Innenraum mehr Ritzen, löcher, usw, für die "Mittbewohner" vorhanden wären.

    So würde die Konstruktion auch günstiger, welche bei einem Seuchenfall, dann auch eher dem "Feuergott" geopfert würde.


    -Den Raum auf min, 60 Liter erhöhen, damit sich darin ein starkes Volk entwickeln kann, welches auch in der Lage ist, einen überlebensfähigen Schwarm zu "gebähren".


    - Für das Flugloch, würde ich einen senkrechten Schlitz machen, welcher ca 30-40cm Hoch , und 7-8mm Breit wäre. Damit könnte das Volk die Fluglochgrösse mit geringerem Aufwand mit Propollis selber auf die gewünschte Grösse verkleinern. Dieser Vorgang, kann aber dennoch einige Jahre dauern.


    Im Moment, warte ich wohl eher auf die Daten aus der Praxis.


    Da erwarte ich aber schon eine überlebensrate von 70-80% in den ersten 4 Jahren ohne Behandlung.


    lg Sulz.

  • Hallo Sulz,

    es ist schön, dass Du Dir Gedanken über diese Art „Beute“ machst.

    1. zum Imkern ist sie nicht gedacht und auch nicht zu gebrauchen.

    2. weniger exakte Innenflächen sind eine wichtige Position. Aus den von dir genannten Gründen.

    3. Das Raumangebot sollte sich an dem einer Schwarzspechthöhle, und was aus ihr in den folgenden Jahrzehnten geworden ist, orientieren.

    4. das Loch einer solchen Baumhöhle hat häufig eine annähernd runde Form. Andere Höhlen in Bäumen können auch eine anders geformte Öffnung haben (z. Bsp. Astabbrüche,

    Blitzschlagwunden).


    Daran könnten sich die Gedanken orientieren.

    In Gebieten mit stabilen Bienenpopulationen liegen die jährlichen Verluste bei etwa 1/3.

    Eingeschleppte Varroen haben diese Populationen hart getroffen. Es blieben nach meiner Kenntnis etwa 10% der Völker übrig.

    Nach mehrere Jahren hat sich der Bestand wieder erholt.

    Die Schiffer-Tree ist sachlich betrachte kein Problem. Sie ist sehr teuer und hängt schon deshalb nicht an jedem dicken Baum. Sie eignet sich nicht zum Imkern. Und sie ist recht unhandlich und nicht einfach mal so irgendwo anzubringen.

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Die Schiffer-Tree ist sachlich betrachte kein Problem.

    Der Schiffer-Tree wäre in Zeiten zunehmender AFB Ausbrüche sachlich betrachtet ein großes Problem.

    Man kann nur hoffen, dass sich dieser Blödsinn nicht durchsetzt.

    Die Schiffer-Tree verbreitet eine Krankheit nicht mehr als ein Dachkasten, eine Zwischendecke, oder ...

    Auch in solchen Quartieren wird nicht betreut oder gar behandelt.

    Unter den gegeben schlechten Bedingungen können Krankheiten schnell ausbrechen und es ist nichts zu unternehmen.


    Andererseits haben wir keine Erfahrungen zu solchen „Nistkästen“ / Baumhöhlen!

    Warum verhalten wir uns so eingeschränkt?

    PS: Worin siehst Du die derzeitige Zunahme der AFB-Fälle?

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Hallo keinimker.


    Bei den Gedanken zu einer solchen Beute, habe ich mich ja auch nicht an den Bedürfnissen der Spechte orientiert.

    Nur an einem optimalen Raum für die BIENEN.


    Ausfalläste, sind durch den gegeben Wachstum der runden äste halt eben auch Rund.

    Auch hier, habe ich mich nicht auf die Form der Ausfalläste orientiert, sonder eben auf das "Optimum" der Bienen.


    Bei 1/3 jährlichen Verlusten, oder bei einer überlebensrate von 10% (egal ob es dabei später stabiler wurde) brauche ich diese Form von Beuten nicht mehr zu verfolgen.


    lg sulz.

  • Die Verluste beziehen sich auf Bienen in echten Baumhöhlen in einem Reservat am Ural.

    Mit solchen Zahlen würde ich aber rechnen.

    Das ist hart. Oder die Bienen sind schon weiter und überraschen uns mit besseren Werten.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?