Was würdet Ihr jetzt machen?

  • Nur das Absperrgitter nach unten, sonst nichts.

    Aber Du solltest die Königin unten haben. Ich würde die aber nicht suchen, nach 3 Tagen schaust Du die obere Kiste nach Stiften durch. Findest Du keine, ist die Königin unten. Sind Stifte da, Madame suchen und unten zum Flugloch einlaufen lassen.

  • Das heißt dann nach dem Vorschlag, ich setze das Absperrgitter jetzt eine Zarge weiter runter.

    Ja.

    Zur Beschleunigung der oberen Brutraumannahme häng ich aus dem unteren Waben in den oberen (im Tausch mit Mittelwänden).

    Das was Du "oberen Brutraum" nennst soll der "untere Honigraum" werden.


    Und angenommen ist der untere Honigraum ja bereits, wenn ich Deinen ersten Beitrag richtig verstanden habe.


    Zur Erleichterung der Annahme des zweiten Honigraumes hängst Du noch zwei (offene) Honigwaben hoch. Im Tausch gegen Mittelwände, die Du im ersten (unteren) HR an die Zargenwände hängst.

  • Absperrgitter eine Zarge nach unten. Der ehemals Brutraum mit den Mittelwänden nach ganz unten setzen, falls du mit zwei Bruträumen Imkern möchtest. Dieser wird dann nach der letzten Honig ernte mit dem oberen Brutraum getauscht. Madame wandert nach oben und du kannst nach dem die Brut unten ausgelaufen ist die untere Zarge samt alter Waben entfernen.


    Vg

  • So, hab heut Mittag das Absperrgitter eine Etage nach unten gesetzt. Aus dem ehemals zweiten Brutraum den ersten Honigraum gemacht. Ihm zwei Waben mit Honig und den Baurahmen entnommen. Die freien Plätze mit Mittelwänden aufgefüllt und die zweite Honigzarge aufgesetzt. In die zweite Honigzarge hab ich die beiden bienenbesetzten Waben mit Honig gegeben.


    Was soll ich euch sagen: die Damen sind schon fleißig dabei, die erste Mittelwand im zweiten Honigraum auszubauen!


    Es herrscht reger und unaufgeregter Flugbetrieb.


    In drei Tagen schau ich zur Sicherheit nach, dass die Queen tatsächlich nicht über dem Absperrgitter gelandet ist.


    Vielen Dank nochmal für die vielen konstruktiven und hilfreichen Beiträge!


    Gruß Peter

  • Ja Bienenadler,

    Ob das mal ein guter Ratschlag für dich war.

    Ich bleibe bei meiner Meinung, dass eine Einbrutraumführung gerade für Angänger und gerade momentan der falsche Ratschlag ist.

    Da ich selber mittlerweile über Taunus Beuten verfüge, kann ich nur sagen, dass der Platz darin sehr schnell eng wird, wenn man nicht für optimale Bedingungen sorgt.

    Genau das passiert aber momentan.

    Wie du so schön beschrieben hast, kleistern die den Brutraum gerade voll Nektar und sind nur durch imkerliche Massnahmen in den Honigraum zu bewegen.

    Somit ist der Typ hinter der Kiste dafür zuständig die Waben voll Nektar in den Honigraum zu hängen und ausreichend Platz für die legende Königin zu schaffen.

    Ohne es Böse zu meinen, hast du das passende Beispiel, dass es den Anfänger eben nicht immer gelingt.

    Eines meiner Völker sitzt jetzt nur noch auf drei Brutwaben DNM. Vor lauter Rapsnektar sammeln, vergessen sie einfach die Brutpflege.

    Es ist zugegeben nur ein Einzelfall, aber der Hinweis zur Brutraumpflege haben ich überall seit April im Forum verstreut.

    Das auch den Profis einige Schwärme abgegangen sind, sollte auch den Anfängern ein Hinweis sein.

    Auch ich habe eine solchen verflixt kniffeliges Frühjahr noch nicht erlebt.

    Das wird aber sicher regional unterschiedlich sein.

  • Bienenadler, du hast jetzt alles richtig gemacht. Lass dich nicht weiter verwirren.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bienen schwärmen ist bei der jetzigen Version erheblich geringer als bei der vorher vorhandenen. Auch wenn einigen Gelehrten das nicht gefällt und sie immer wieder das Gegenteil behaupten. Ich hab beides ausprobiert.

    Und ja, auch mir ist gestern ein Volk geschwärmt, aber eben genau deshalb, weil es zu viel Platz im Brutraum hatte.

    Ein abgeschwärmtes Volk macht etwas mehr Arbeit, aber einem Schwarm, insbesondere einem Naturschwarm bei der Entwicklung zuzusehen, entschädigt für die Mehrarbeit mehrfach.

    Hin und wieder darf das also ruhig mal vorkommen, bevor man nachts vor lauter Schwarmmöglichkeitsangst nicht mehr schlafen kann.

  • Normalerweise setzt man ja die verhonigten Waben aus dem Brutraum in den Honigraum. Ist das aber nicht mehr möglich, weil durch Massentracht die Bienen den schneller den oberen Honigraum voll Nektar tragen, als die Königin nachlegen kann, dann setze ich einen leeren mit Waben gefüllten Brutraum unter den ehemals unteren Brutraum. Das würde ich dir empfehlen. Die Waben mit den Nektar/Honig gehören trotzdem in den Honigraum.

    Ist eine Honigraumzarge voll, wird eine neue Zarge unter dieser vollen Zarge gesetzt.

    Die Bienen dürfen nicht das "Gefühl" bekommen, dass Enge herrscht.

    Bienen wollen Beschäftigung, ansonsten machen sie in der Schwarmzeit Unsinn.....


    Lass dich nicht verwirren von Kommentaren mit dem Verweis auf Grosswaben Imker.

    Die imkerst in Zander. Das man in Dadant, DNM 1,5 anders imkern muss, ist allein der Fläche der Waben und den Unterschieden zwischen Wabengrösse im Brutraum und Honigraum geschuldet.

  • Wie du so schön beschrieben hast, kleistern die den Brutraum gerade voll Nektar und sind nur durch imkerliche Massnahmen in den Honigraum zu bewegen.

    Genau das ist der Hinweis, dass sie zu viel Platz im Brutraum haben.

    Die imkerst in Zander.

    Ich habe angefangen mit Zander zweiräumig.

    Habe dann umgestellt auf Zander einräumig.

    Habe später umgestellt auf 10er-Dadant.


    Und ich kann nicht bestätigen, dass Zander einräumig zu eng sein soll.


    Mit Zander zweiräumig war ich Dauerkunde bei Obi. Seit der Umstellung auf einräumig hat sich das erheblich gebessert.


    YMMV!