Demo Jahreshauptversammlung BAYER 2019

  • In der Politik bewirken wir offenbar nix! Ist halt nur dummer Populismus.....

    Morgens sagt der Lobbyist was Mittags gafälligst abzustimmen ist......

    Darum, ran an die, die es schaffen die Politik zu beherrschen.

    In Berlin wird regiert, geherrscht wird...... man muß denen einfach mal in die Suppe spucken

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • ...sondern differenziertere Forderungen stellen

    Das fällt oft schwer - exakt zu differenzieren!


    Es gibt immer sehr verschiedene Perspektivien, die jeweilige Interessen als Motivation haben. Und da muss man schon kritisch anmerken dürfen, dass der risikoreiche Zukauf eines Unternehmens, das sich innerhalb der Agrarwirtschaft viele Kunden zwangsverpflichtet hat (Sorte plus passendes Herbizid o.ä.), nicht unbedingt von Weitblick zeugt.


    Die Bemerkung sei gestattet, dass das Eine - die pharmaz. Produkte mit dem Anderen - der Agrarsektor nur wenig zu tun hat, außer dass es die gleiche Firma ist. Und da kann durchaus eine Sache gut, richtig und profitabel sein, während die Entscheidung im anderen Sektor mehr als zweifelhaft für den zweifelnden Außenstehenden ist.


    Fakt ist am Ende, Bayer hat es nicht in der Hand, wie die ökonomische Belastung infolge der Klagewelle sein wird. Und das ist aus vielen Perspektiven keine gute Nachricht. Dabei geht es nicht um neudeutsch "Bashing", sondern um Fehlentscheidungen angesichts drohender Risiken. Dies verantwortet der Vorstand des Unternehmens, der erwartungsgemäß sich gut abgesichert hat, wenn es schiefgegangen ist. Am Ende werden es die Geldgeber und die Mitarbeiter ausbaden müssen.

  • Man ist in der Diskussion zwischen Rase und Wolfgang hin und hergerissen. Rainer bringt es gut zusammen.

    Entscheiden muss sich jeder selbst und sich hinzustellen ich habe das nicht gewählt, ist vollkommen der falsche Weg und kann weder als Argument noch als Rechtfertigung gelten gelassen werden.

    Global herumzumotzen und Hauptsache draufhauen, weil man Aktionismus braucht, ist genauso unüberlegt. Den goldenen Weg gibt es nicht, denn durch viele Einflüsse nationaler als auch internationaler Art wird ein wie auch immer gearteter Weg grob gezimmert.

    Klar ist es merkwürdig warum Klagen in den USA erst nach Übernahme von Monsanto durch Bayer aufflammen. Kommt hier doch der Verdacht auf die dickere Kuh lässt sich besser melken.


    Auf wenn es blöd klingt, Ausbaden müssen wir das alle. Und wenn wir schon baden, dann vielleicht etwas mitbestimmt und durch wie auch immer gearteten Unmut zum Ausdruck gebracht.

    Da bin ich selbst als outender Mitaktionär von Bayer relativ schmerzlos.


    Liebe Grüße Bernd

  • Alles gut, ich wollte keinem auf den Fuß treten. Peace. Ich halt nicht mein Weg. Mehr nicht.

    Viele Wege führen nach Rom... Ich bin bei Dir, wenn Du Politik und Gesellschaft in die Haftung nimmst. Meine Politik findet an der Haustüre und am Bienenstand auch statt... auch EIN Weg.


    Die Mittel, Werkzeuge und Wege auf Politik einzuwirken unterscheidet sich für einen Konzern von denen einer Gesellschaft die aus einzelnen Individuen besteht.


    Du wirst mir Recht geben, dass es wenige Industriezweige gibt die ähnlich hohe finanzielle Mittel haben UND eine ähnliche hohe Motivation haben auf Politik einzuwirken UND dazu noch sehr strategisch und gezielt vorgehen können. Oder?


    Gruß

    Flo

  • Die Demo richtet sich aber nicht gegen einen Industriezweig, sondern gegen Bayer. Was die jetzt anders machen, als der Rest, entzieht sich meinem Verständnis.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Also wenn ich mir die Vita so mancher politischen Entscheider ansehe, dann stellt sich mir bisweilen schon die Frage nach der Fachkompetenz die weitreichenden Entscheidungen zugrunde liegen sollte.

    Zugelassen waren auch die Schummelfahrzeuge von VW (und nicht nur von VW) und auch hier hat eine Behörde blind den Angaben des Herstellers vertraut ohne wirklich eigene Untersuchungen/Messungen anzustellen.

    Hier kann ich selber noch entscheiden ob ich ein Fahrzeug des Konzernes kaufe oder nicht. Bei Bayer-Produkten kann ich es nicht, denn Wirkstoffe finden sich in einer Vielzahl von Produkten an denen sie nicht eingesetzt wurden. Glyphosat ist hier das beste Beispiel und wenn selbst der Hersteller überrascht ist, dass sein Produkt den Backprozess schadlos übersteht, dann muss hinterfragt werden welche Risiken sonst noch bestehen.

  • Die Demo richtet sich aber nicht gegen einen Industriezweig, sondern gegen Bayer. Was die jetzt anders machen, als der Rest, entzieht sich meinem Verständnis.

    Ach Mensch Ralle... :) Der Tag hat 24 Stunden und jede "Geschichte" hat einen Hauptdarsteller. Wir wissen beide, dass es mehr als ein schwarzes Schaaf gibt und auch das Bayer nicht jede leere Kiste auf dem Gewissen hat. Ganz ehrlich... wo würdest Du "ansetzen"?

  • Der amerikanische Erwerb von Bayer zeigt die Inkompetenz der Entscheider von Bayer. Ich als jemand der zwanzig Jahre aus dem Gewerbe ist, hätte keinen Cent für den Laden geboten.

    Spätestens seit dem Erwerb eines deutschen Automobilherstellers mit dem Stern eines amerikanischen Herstellers, hat der dümmste verstanden, dass der freie Kapitalismus nur auf dem Papier existiert.

    Investitionen in Russland, Türkei, China, Süd Afrika führen alle langfristig zum selben Ergebnis.

    Bayer an sich ist kein schlechter Konzern gewesen. Für die Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln braucht man enormen Kalitalbedarf. Das können kleine Gesellschaften kaum leisten. Alle Neuentwicklungen in dem Bereich sind auf Druck wieder vom Markt genommen worden.

    Übrig geblieben sind Mittel mit den sogenannten Altzulassungen. Diese wurden dann auch noch missbräuchlich angewendet und wie im Fall Round Up in die Ähre gespritzt.

    Nicht das ich alles von Bayer Entschuldigung möchte. Hier sind halt Fehler von einigen Seiten gemacht worden.

    Ausbaden dürfen es wieder die Mitarbeiter, wenn der Traum vom Weltmarktführer platzt.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Knüller!

    Die "Ich hab es ja schon immer gesagt-Fraktion" ist immer die stärkste.

    Die Personen, die dem Deal großkotzig zugestimmt haben, beschweren sich jetzt, dass "die da oben" alles falsch gemacht haben.


    Meinungsdemenz greift immer stärker um sich...


    Und die, die Sand ins Getriebe der Pestizidhersteller schütten wollten, erscheinen mir mit der Entwicklung auch nicht so ganz glücklich und zufrieden zu sein, oder täusche ich mich da?

    ..."ist mir noch nie passiert" sagte der erfahrene Imker, "aber..."

  • Einige Stunden, nachdem ich vorgestern einen Werbespot für das Horten eines zukünftig nicht mehr erhältlichen Herbizids gehört hatte, fragte ich mich: "Lief das wirklich im Radio oder habe ich das geträumt?"

    Googeln gab mir Gewissheit, dass es kein Traum war:

    https://www.zeit.de/2019/19/ba…rbung-pharmakonzern-krise .

    Diese Werbung wird wohl leider bei - gar nicht so seltenen - Mitbürgern, die verbotenerweise Glyphosat auf Gehwegen ausbringen, auf offene Ohren treffen.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

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