Bienenschwarm auf dem Dachboden eingezogen

  • Nur mal so am Rade: Ein Imkerfreund hat ein paar Völker in einer KGA. Die Kästen stehen dicht am Zaun zum Nachbargarten. Monate nach einem Gespräch zu der Absicht, Bienenvölker auf zu stellen, wurde vorsichtig nachgefragt wo denn nun die Bienen bleiben. Sie wurden mehrere Wochen lang nicht bemerkt!

    Das ist nun 5 Jahre her und es gab keine Beschwerden.

    Wichtig: Freier Abflug!

    Das hat keiner mit bekommen? Aber das Summen müsste man doch aus einiger Entfernung noch gut hören können oder nicht?


    Freier Abflug ist klar, daher käme ein Platz dicht am Haus in Frage. Da könnte ich einen Abstand von vielleicht 1-2 m zum Nachbargarten und 1m zu meiner Terrasse (und dem darüber liegenden Balkon) einhalten.

    Nach vorne weg wäre dann die Flugschneise einmal über die Rasenfläche bis zu einer hohen Hecke (die ist auch wichtig, dahinter wäre nämlich ein Weg).


    Alternativ direkt an der Hecke, mit Flugschneise parallel zur Hecke. Dann würden die allerdings genau auf meine Schuppentür zufliegen (3-4m etwa) und das Flugloch würde Richtung Westen Zeigen und da dass die Wetterseite ist wäre das eher ungünstig.


    Gruß

    Venice

  • Hallo,

    das ist schon so, die Nachbarin hat nichts mitbekommen.

    Ohne nun genau die Himmelsrichtung zu kennen: Lass sie doch aus etwa 2-3m Entfernung auf die Hecke zufliegen. Vorausgesetzt, die Hecke ist 1,8 - 2m hoch. Dann sind sie in ihrer Flugbahn über Kopfhöhe.

    Gruß Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Was können denn Wachsmotte anrichten ?
    Klar die können im Volk schaden anrichten so das es nicht überlebt aber sonst?

    Hast Du schon mal Kisten gesehen, nachdem die Wachsmotte gewütet hat?


    Irgendwo im Forum gab es auch mal ein Foto mit Gummistiefeln.


    Glaube nicht, dass die Dampfbremse nach einer Wachsmotten-Attake noch intakt ist.

  • Ach je, also dann müsste in 90% der Berliner Dächer Schimmel wüten...bei den ganzen Wespennestern und Bienenvölkern, die hier die Dächer bewohnen. Alles halb so wild....deshalb würde ich nicht den Schaden in Kauf nehmen wollen, der die sachgerechte Bergung verursacht (es sei denn, man muss da eh ran für Sanierung/Dämmung/Abriss).

    Abtöten-lassen ist da auch keine Option denn dann ist da wirklich viel Futter für unerwünschte Untermieter zu holen.

    Üblicherweise sitzen gerade Bienen nicht dampfsperrennah zwischen den Sparren, sondern eher im Drempel oder im Dachkasten. Und die Wachsmotten zieht es auch nicht zwangsläufig zu Dampfbremsen/Dampfsperren.

    Wer all das nicht haben will, muss eben umfänglich sanieren, isolieren und aussperren.


    M.

  • venice Die Angst über den kleinen Garten kann ich Dir nehmen.

    Wir haben auch einen Winzigen (Garten ;) ) - drei Meter weiter merkt man sie schon nicht mehr - das Summen ebenso.

    Was du machen wirst ist eine Königin zu wählen, welche garantiert sanftmütige Arbeiterinnen hervorbringt - du willst deinen Garten ja ohne Angst auch selber noch genießen.


    Aber es funktioniert klasse.

    Imkerei-Silberbiene

    Aus Freude an den Bienen / Honig aus Rotenburgs Gärten

  • Also meine Kästen stehen 3 Meter von meiner Terrasse entfernt Flugloch entgegengesetzt.

    Es gibt doch nix schöneres als bei gutem Flugwetter draußen zu sitzen und bei Kaffee und Kuchen das Treiben zu beobachten.😀

  • Das macht mir Mut das eine Bienenhaltung in meinem Garten nicht unmöglich ist. Ich denke ich werde es ausprobieren und parallel aber auch nach einem alternativ Standort ausschau halten.


    Vielleicht darf ich ja auf der Arbeit Bienen aufstellen :D Platz wäre genug und die Lage ist optimal 8o


    Meine Anmeldebestätigung für den VHS Kurs 2020 habe ich heute schon bekommen :)