Dadant Beginn

  • Meine Betriebsweise mit Warrėbeuten richtet sich nach der Empfehlung von Bernhard Heuvel . Ich setze im zeitigen Frühjahr eine Zarge unter und zur Apfelblüte die erste Honigzarge mit zwei Steigwaben auf. Dann bauen sie schön gerade im Naturbau. Mir tat es nach dem 2.Jahr leid, diese schönen Waben bei der Honigernte zu zerstören und ich habe mir eine Schleuder gekauft. Das ist auch ein viel schöneres Arbeiten als die Manscherei beim Pressen.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Du kannst ganz entspannt mit irgendwas anfangen. Egal was, Du wirst Deine Meinung allermindestens einmal ändern... 8) Irgendwann denkst Du, jetzt hättest Du die Zusammenhänge verstanden und eigentlich müsste XY das Optimum sein. Also wechselst Du, je nach Charakter früher oder später, einmal oder mehrfach... Auch das kann den Reiz des Imkerns ausmachen.


    Grüße von einer, die auch dachte, vorab alles denken zu können.

    (Übrigens, über die 134.57 Euro hin oder her, über die man sich anfangs den Kopf zerbricht, wirst Du im langfristigen Ernstfall mal nur noch müde grinsen können.)

  • Du kannst ganz entspannt mit irgendwas anfangen. Egal was, Du wirst Deine Meinung allermindestens einmal ändern... 8) Irgendwann denkst Du, jetzt hättest Du die Zusammenhänge verstanden und eigentlich müsste XY das Optimum sein. Also wechselst Du, je nach Charakter früher oder später, einmal oder mehrfach... Auch das kann den Reiz des Imkerns ausmachen.


    Grüße von einer, die auch dachte, vorab alles denken zu können.

    (Übrigens, über die 134.57 Euro hin oder her, über die man sich anfangs den Kopf zerbricht, wirst Du im langfristigen Ernstfall mal nur noch müde grinsen können.)

    So treffend!

    Ich rechne nur noch in 500€ Schritten... es ist alles ganz schlümm!

  • Funktioniert denn die Warré ansonsten gut oder gibt es erhebliche Probleme bei irgendetwas? Hast du als Anfänger direkt in Warré begonnen?

    Ich bin sehr zufrieden. Die Bienen entwickeln sich in der kleinen Warrėbeute sehr gut. Probleme hatte ich nur im Vorjahr, weil ich entgegen der Empfehlung von Warrė zwei Völker dreizargig überwintert habe. Da ist mir ein Volk wegen Futterabriss eingegangen, worüber ich mich sehr geärgert habe. Ich habe 2015 direkt mit Warrė angefangen und musste mir zahlreiche gut gemeinte Ratschläge meines DNM - Nachbarn anhören. Mit seinen Honigerträgen kann ich mit Naturbau nicht mithalten, aber für mich und meine Familie reicht es allemal.

    Grüße Karin

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Die Beuten habe ich selbst gebaut nach der Anleitung von Mandy Fritzsche. Ich habe Schalbretter aus Fichtenholz im Baumarkt zuschneiden lassen. Sehr preiswert und hält bisher auch ohne Anstrich sehr gut. Genaues Arbeiten empfehle ich aber, sonst kippeln die Zargen.

    Die große Abweichung von Warrė besteht darin, dass ich mit Rähmchen arbeite, die ich bei Holtermann kaufe. Gibt es leider nur als Hoffmann und da kitten die Bienen schon stark. Da muss man vorsichtig hantieren. Stabilbau habe ich im ersten Jahr gemacht, aber das hat mir nicht so gut gefallen. Die Bienen fühlen sich mit Rähmchen auch wohl und es ist ein besseres Arbeiten. Ich ziehe trotzdem nicht ständig die Waben.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.