Imker-Führerschein gefordert

  • @Melanie,

    Die Art Imker wirst Du mit einem Imkerführerschein nicht vermeiden können. Die Tierheime sind voll und das nicht nur durch Sterbefälle. Die Biene wird hier keine Ausnahme machen, wie Dein Beispiel ja zeigt. Da besagte Dame obendrein wusste das sie zum Verbringen über die Bezirksgrenze ein Gesundheitszeugnis brauchte war sie offenbar nicht ganz unbefleckt was die Imkerei anbelangt und daher hätte auch kein Führerschein die Aktion verhindert.

  • Diese Idee ist genau so ein Blödsinn, wie das Demonstrieren der Schüler am Freitag, statt was zu lernen. Die Theorie nützt wenig, für die Bienen braucht man Verständnis, Liebe und Zeit. Wie schreibt doch ein alter Imkervater: "Ein Theoretiker bleibt ein Leben lang ein Stümper."

    Wenn die jungen "Umweltdemostrierer" in ihrer Freizeit Bäume und Sträucher pflanzen würden, täten sie was für die Umwelt, aber dazu hätten sie bestimmt keine Lust.

    Da hast Du ja sehr widersprüchlich argumentiert (wenn ein Theoretiker ein Stümper bleibt, warum willst Du die Schüler unbedingt in die Schule schicken?).

    Du unterschätzt die Lernerfahrung, die Schüler machen, die Demos organisieren etc; und Du überschätzt gewaltig die Lernerfahrung, die sie statt dessen in der freitäglichen Schule machen würden.

    Wenn Schuluntericht helfen würde, müssten die Schüler heute nicht demonstrieren gehen - die (wir) Umweltzerstörer waren doch auch alle in der Schule?

  • Nachweis der Fachkunde entweder durch Absolvierung eines Einsteigerkurse oder Ausbildung
    Anmeldung beim Veterinäramt
    Einverständniserklärung diverser Nachbarn
    Mitgliedschaft im Landesverband Berlin

    Für mich sind das alles Dinge, die ich für richtig und sinnvoll erachte, wenn ich mit der Bienenhaltung beginne.

    Das sollte meiner Meinung nach selbstverständlich sein, schon im eigenen Interesse!


    Ich will das mal an einem Beispiel zeigen:

    Anmeldung beim Veterinäramt

    Bei uns gab es jetzt den 1.AFB-Fall. Unser Vet hatte genug damit zu tun die neuen Anträge aufzunehmen! Plötzlich gab es viele Neuimker! Komisch!


    Mitgliedschaft im Landesverband Berlin

    Mitgliedschaft im Verein/Landesverband:

    Auch hier gab es viele Imker, die nicht erreicht wurden, weil sie die Inforundmail vom Verein über den AFB-Fall nicht erhalten haben! Wie auch, sie sind ja freie Imker!

    Bei uns war der Vet bei der Monatsveranstaltung und hat aufgeklärt!


    Einverständniserklärung diverser Nachbarn

    Auch das erachte ich als sinnvoll, gerade bei uns der Stadt Ich kenne einige Anfänger, wo die Nachbarn was gegen die Bienenhaltung haben und jetzt die Bienen des Friedenswillen weg müssen!


    Allerdings halte ich von einen Bienenführerschein als Zwang nichts, denn so werden einige doch ganz ins unbekannte verschwinden!


    Für mich wäre ein gutes Angebot von Anfängerschulungen und Weiterbildung sehr wichtig!

    Das was im Moment angeboten wird reicht bei weitem nicht aus!

    Schulungen für neuen Mitarbeitern , die Kurse halten wollen, finden so gut wie gar nicht statt. Stattdessen gibt jeder das weiter, wie er es halt macht und oft sind das Dinge die so gar nicht mehr aktuell sind z.B. Drohnenwaben für die Vögel aufhängen (Bitte nicht machen, verboten!)

    Auch Anschauungsmaterial steht kaum zur Verfügung. Ich musste mir alles mühsam selbst zusammen suchen.

    Dabei bin ich auf folgende Institute gestoßen, mit dessen Unterlagen ich gerne arbeite und weitergebe:

    -- Bieneninstitut Kirchhain

    -- Bieneninstitut Veitshöchheim

    -- teilweise auch Liebig und Aumeier


    Lange Rede - kurzer Sinn:

    Von einem Führerschein bin ich nicht überzeugt, dafür sollte mehr für die Ausbildung neuer Ausbilder und Anfänger unternommen werden!


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Also als Grundstückseigentümer würde ich auch zumindest eine Verbandsanbindung fordern...schon wegen des umfangreichen Versicherungspakets. Und einen Sachkundenachweis fände ich auch nicht schlecht wenn ich mein Grundstück zur Verfügung stelle und das nicht bewerten kann.

    Die meisten Versicherungen davon interessieren mich als Grundeigentümer überhaupt nicht. Wenn dann nur die Haftpflicht, ob die Bienen gegen Verlust usw. versichert sind, ist doch nur für den Imker interessant. Meine Bienen sind wie der Hund auch ohne Verband haftpflichtversichtert. Das kann ich von jedem Imker fordern, der Bienen auf meinem Grund halten will.

    Den Sachkundenachweis kann ich auch jetzt schon von jedem fordern, der Bienen auf mein Grundstück stellen will.

    Solange die Bienen im Internet bestellt werden können, wird sich ein jeder Bienen bestellen und in der selbstgezimmerten Beute oder Bienenkiste vors Fenster hängen, weil es gerade modern ist. Der Ansatz das an Sachkunde und Versicherung zu binden ist eine Frage der Hausordnung, also Vermieter oder Eigentümergemeinschaft.


    Wozu also bitte schon wieder neue Gesetze, die nicht das bewirken, das man erreichen will, aber für alle ehrlichen Leute viel neuen Aufwand und Kosten bedeuten. Außerhalb meines Privatgrundes kann der Eigentümer jetzt schon Regeln festlegen und innerhalb meines Privatgrundes werden Kontrollen schwer, also kann ich mich aus "Unwissenheit" jetzt schon über Meldpflicht hinwegsetzen. Wie will man da die Sachkunde kontrollieren.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Hallo Zusammen,


    warum ich gegen einen solchen Führerschein bin: Wie jedes Bürokratiemonster wird auch dieses klein, gut begründet und mit viel positivem Ansinnen eingeführt werden. Und dann kommen die Spezialfälle aus der Praxis!


    <Satire>

    Es könnte mit einem schlichten Sachkundenachweis wie beim Honig anfangen.


    Dann wird es einen massiven Faulbrutausbruch geben, der vielleicht durch einen unachtsamen Imker ausgelöst wurde. Und schwups wird der Nachweis gut begründet massiv bzgl. der Bienenkrankheiten ausgeweitet.


    Dann wechselt die Regierung und man möchte biologische Imkerei fördern und verlangt daher, dass Methoden "wesensgemäßen" Imkerei in den Lehrplan mit aufgenommen werden (siehe treibstoffsparende Fahrweise bei der Führerscheinprüfung. Der Treibstoffverbrauch hat echt abgenommen, seit dem man das eingeführt hat).


    Dann werden PSM-Spuren im Honig gefunden und öffentlich leicht nachvollziehbar wird gefordert, dass der Führerschein ein Grundwissen über PSM (Arten, Einsatzzweck, Einsatzzeit, Schadwirkung etc.) enthalten muss. Imker, die das übertrieben finden, werden öffentlich der Geldgier oder der Kumpanei mit den Chemiekonzernen bezichtigt.


    Die wachsende Anzahl insolventer Hobby-Imker hat zur Folge, dass Grundkenntnisse in betriebswirtschaftlichem Rechnen vermittelt und getestet werden. Der Bundesrechnungshof stellt fest, dass der volkswirtschaftliche Verwaltungsaufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht und wird deshalb aufgelöst.


    Schließlich wird ein Mitglied der Jugendorganisation des DIB ("Die jungen Stecher") mit entsetzen feststellen, dass Imker, die älter als 65 sind, keine Ahnung über die neueste Mode der Völkerführung haben (Einwabenzargen in 10er-Etagen ohne ASG). Da nur diese Völkerführung das nun über 25 Jahre anhaltende katastrophale Bienensterben beenden kann, wird gefordert, dass ältere Imker den Führerschein alle 4 Jahre auffrischen müssen.


    Man wird dann feststellen, dass der alte Führerschein viel zu leicht zu fälschen ist. Es wird deshalb eine Plastikkarte mit DNA-Integration eingeführt. Eine Gruppe widerstandleistender Imker wird zu einer terroristischen Vereinigung erklärt und wird konsequent verfolgt. Schließlich wird hier die Staatsmacht, die all diese Regelung zu unseren und zum Wohl der Bienen eingeführt hat, herausgefordert.


    Eine unter Wahrung der Anonymität erhobene Studie stellt fest, dass die Anzahl der Imker mit rudimentären Sachkenntnissen nicht abgenommen hat. Diese Imker haben Mittel und Wege gefunden, am System vorbei zu imkern. Interessanterweise vertrauen Verbraucher gerade dieser Gruppe besonders und bevorzugen deren Honig, da dieser als ursprünglicher und naturnäher wahrgenommen wird.

    </Satire>


    Manchmal ist das Bessere der Feind des Guten

    Ralf

  • @Susanne,

    ich habe das Einverständnis meiner Nachbarn vor der Anschaffung der Bienen eingeholt, habe sie seit dem ersten Tag beim AmtsVet gemeldet und auch den Segen des Vereinsvorstandes hatte ich eingeholt. Nur damit ich nicht missverstanden werde.

    Ich habe die 6 von mir genannten Punkte nach fünf Jahren Bienenhaltung erneut vollumfänglich erfüllt und irgendwann bin ich der Bürokratie überdrüssig. In der Sache ist die Aussage das man dann eben mal schnell die Hälfte der Hobbyimker verliert am Thema vorbei. Lässt darauf schließen, dass dies folglich nicht nur Einsteiger betrifft, sondern auch Bestandsimker treffen wird.

    Bezüglich der Faulbrut kam es in den aktuellen Berliner Fällen neben dem Verteiler der Vereine und deren Onlinepräsenzen auch in den lokalen Medien. Das niemand davon Kenntnis hat oder haben möchte halte ich lediglich eine Schutzbehauptung. Wer sich heute informieren will, der findet genug öffentlich zugängliche Quellen und wer das nicht möchte den zwingt man auch mit keinem Imkerführerschein dazu. Informationsbeschaffung zur Fortbildung ist in jedem Handwerk unabdingbar und gerade in der Imkerei lernt man nie aus. Ich persönlich würde das nicht an Vereinsgebunden oder Freier Imker festmachen wollen… es soll auch Vereinsimker geben, die als schwarmverhindernde Maßnahme ein Mäusegitter zur Schwarmverhinderung während des Urlaubs für gut erachten. Zugegeben, schwärmen wird da nix, aber auch mit der Begattung der geschlüpften Weisel könnte es problematisch werden…

    LG

    Andreas

  • Ich denke diese (angedachte bzw. ggf von einigen gewünschte) Form der Regulierung ist ein typisch deutschen Phänomen. Außer Verwaltungsaufwand, Kosten und eine gewisse Wahrung des "Besitzstandes" sehe ich mit einem verbindlichen "Führerschein" keine Vorteile verbunden. Im Übrigen existieren auch jetzt bereits ausreichende rechtliche Mittel um bei ggf. grob fahrlässigen Verhalten gegen eine Imker vorzugehen. Das Kernproblem, nämlich die Entdeckung und ggf. Untersagung/Verfolgung dieser Auswüchse, wird doch durch einen verpflichtenden Kurs nicht beseitigt. Jedem sollte zu dem bewusst sein, ist ein "Schein" einmal in der Welt, geht damit idR für die Zukunft keine Verbesserung einher (vielmehr werden die Anforderungen sukzessive immer weiter erhöht). Zudem ist es natürlich ein gutes Mittel ggf. Verbände zu stärken, ähnlich wie bei anderen Scheinen (Abnahme/Kurse nur zulässig von DIB usw), und somit in gewisser Form auch Lobbyarbeit bzw. die Verfolgung einseitiger Interessen. Mag jeder selbst beurteilen ob er das gut findet.


    Ich denk persönlich zu dem dass der "Boom"an Zuwachs auch endlich ist; dann regelt sich eines der m.E. wesentliche Motive für solche Forderungen sowieso von selbst.


    Ungeachtet dessen finde ich eine Grundkurs sinnvoll und kann dies jedem auch nur wärmstens ans Herz legen. Ich habe einst einen Grundkurs im nördlichen Bayern absolviert. Nicht nur dass ich diesen - auch aus rückblickender Sicht - als fachlich sehr fundiert, menschlich angenehm und weltoffen empfunden habe, hat er mir doch in kurzer Zeit einen Einblick und Kenntnisse verschafft, die erst die Grundlage dafür geschaffen habe, theoretische Ansätze zu verstehen und umzusetzen.

  • Es geht um Emissionsvermeidung und das ist eine politische Aufgabe, bei der Deutschland mit viel Absicht versagt. Ich frage mich eher, warum die Schüler so brav sind. Meine Generation hätte angefangen, die SUVs anzuzünden.

    Kreuzfahrschiffe u.ä. wären besser, oder doch die Landstrompflicht durchsetzen? Diesel von 10 ppm (0,001%) Schwefel runtersetzen (wo dann der Entschwefelungskatalysator anfängt zu versagen bzw. ganz andere Kats genutz werde n müssen), aber Hochseediesel ist auf 20% Hafendiesel auf 5% begrenzt.


  • Hallo Andreas,


    ich glaube du hast mich missverstanden bzw. ich habe mich falsch ausgedrückt!

    Deinen Beitrag habe ich nur deshalb so zitiert, um darauf hinzuweisen, wie das bei uns hier in Stuttgart gerade lief!


    Es ist unser 1.AFB - Ausbruch! Veröffentlicht wurde es nur im Amtsblatt und im Nachbarlandkreis. Die Imker wurden über die Vereine informiert. Sonst gab es keinerlei Berichte.

    Die Standortsuche für die Völker wird immer schwieriger und so mancher Anfänger hat da wirklich Probleme! Natürlich kann sich ein früheres ok auch mal ändern!

    Ich persönlich würde das nicht an Vereinsgebunden oder Freier Imker festmachen wollen… es soll auch Vereinsimker geben, die als schwarmverhindernde Maßnahme ein Mäusegitter zur Schwarmverhinderung während des Urlaubs für gut erachten.

    Da hast du völlig recht!

    Ich sage nicht, dass im Verein alles besser ist, sonder es geht um Fortbildung aller Imker!


    Viele Grüße


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Da hast Du ja sehr widersprüchlich argumentiert (wenn ein Theoretiker ein Stümper bleibt, warum willst Du die Schüler unbedingt in die Schule schicken?).

    Also ob ich es geahnt habe, das da einer einen Widerspruch sieht, ich sehe da keinen. Das erste geht die Imker an und vor allem die, die die Imkerei neu erfinden wollen.

    Die Schüler sollen lesen ,rechnen und schreiben lernen, damit sie Zusammenhänge erkennen können. Die wollen das die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, hat mal einer dran gedacht, das es mal keine Sonne und keinen Wind geben kann, dann gehen die Computer aus, die E-Autos fahren nicht, auch so ich hatte vergessen das es noch Atomstrom aus den Nachbarländern gibt. Aber das führt zu weit.


    Also ich brauche keinen Imkerführerschein mehr.;)

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Um das nochmal ausdrücklich auch hier aufzuführen.

    Die meisten privaten Haftpflichtversicherung decken auch eine Hobbyimkerei ab und ist in meiner Versicherung enthalten.

    Das Gleiche gilt für meine Rechtschutzversicherung. Diese übernehmen bei einer Hobbyimkerei im Klagefall. Die Hausratversicherung zahlt bei "schweren Diebstahl.

    Nur der einfache Diebstahl wird nicht übernommen. Da meine Bienen grundsätzlich auf Eingefriedeten Geländ, trifft der Fall auch nicht zu.

    Das Märchen, dass man dafür einen Verein benötigt, wird anscheinend von einer gewissen Spezies gerne aufrecht erhalten.

    Die Anmeldung beim Amtsveterinär und der Bundesseuchenkasse kann man selber machen.

    Unser Amtsveterinär veröffentlicht in den Tageszeitungen und auf der Internetseite des Kreises die Informationen zur AFB. Meist erfahre ich meine sozialen Kontakte eh weit früher davon.

    Man braucht keinen Verein und keinen Imkerführerschein um erfolgreich Imkern zu können. Das tun auch in einigen Bundesländern über 30 % der Imkerschaft.

    Der Imker mit Interesse besucht von sich aus Fortbildungen und Infoveranstaltungen.

    Da gibt es genug öffentliche und private Angebote.

    Der nicht zuhören will, tut es auch nicht. Da hilft auch kein Führerschein.

    Auch die Prügelei auf Stadtimker oder irgendwie andersgeartete Imker zeigt mir die Gesinnung einiger an. Ich finde es persönlich toll, dass gerade in den Städten es Leute gibt, die den schönen Hobby nachgehen und andere Wege gehen.

    Letztendlich gilt der Satz von meinem Opa:

    Wer sich Viehzeug anschafft und sich nicht drum kümmert, taugt auch als Mensch nichts! (Höflich übersetzt)

    Bienen kann man halt nicht im Tierheim abgeben. Ohrmarken, Tätowierungen und Chips unter der Haut, haben da bei anderen Lebewesen nicht geholfen. Genausowenig wie Führerschein, Zertifikate sowie viel Geld bei der Anschaffung es ändern wird.


    So und zuletzt noch für die Vereinsmenschen. Ja die Diskussionen, die Ratschläge, die gegenseitige Unterstützung und das "Fachsimpeln" mit vernünftigen Imkern das sind Argumente für einen guten Verein.


    Anmerkung:

    Sammelklagen gibt es in Deutschland in sehr eingeschränkten Maße.

    So dürfen gewisse (Umwelt)Verbände auch hier diese Form nutzen.

    Bisschen Sarkasmus muss sein....

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Ich finde die Idee des "Imkerführerschein" gar nicht so schlecht!


    Der Schein setzt doch eigentlich dass voraus, was wir alle Fordern - Grundkurs und Paten.

    Beim Angelschein z.B. wird in der Theorie und in der Praxis geprüft, ob ich die waidmännischen Fähigkeiten besitze um mit dem Lebewesen Fisch umzugehen.


    Warum also denn nicht bei den Imkern?


    Das viel spannendere an der Sache ist das Wie!


    Was soll/ muss einem angehenden Imker alles vermittelt werden?

    Wer darf Ausbilden und Prüfen?

    Wie sehen Schulungen für Ausbilder und Prüfer aus?

    Wer soll das alles machen?

    Wer soll das alles bezahlen?


    Und manche Probleme würden sich in Berlin ganz einfach so von alleine erledigen. Eine einheitliche Ausbildung setzt dann auch ein einheitliches Vorgehen in Seuchenfällen voraus.


    Viele Grüße


    Christian


    P. S. Es gibt doch einen anerkannten Ausbildungsberuf, wie sieht es dann mit einer Berufsanerkennung für langjährige Imker aus? Wenn der Führerschein kommen sollte.

    Nur wenn Du weißt was Du willst, kannst Du tun was Du willst. (Moshe Feldenkrais)